© RHENUS · Struktur & Referenz
Renatus-Rhenus von Felshaken
Allgemeine Handelsbedingungen (AHb)
Die Allgemeinen Handelsbedingungen (AHb) gründen in der von RHENUS gesetzten Ursprungsordnung. Sie bestimmen den übergeordneten Rahmen für den Eigenstand von Renatus-Rhenus von Felshaken, seine gesamte ursprüngliche Gegebenheits-Architektur sowie sämtliche daraus hervorgehenden Handlungs-, Wirkungs-, Organisations- und Interaktionsbereiche.
Die AHb gehen aus dem Bewusstsein des Herausgebers hervor und werden durch RHENUS aus einer übergeordneten Bewusstseinswelt in die bestehende RHENUS-Architektur eingebracht. Sie tragen und verkörpern das damit verbundene Energiefeld. Dieses wirkt durch die AHb in sämtliche von ihnen erfassten Strukturen, Funktionen und Interaktionen hinein und bestimmt die Maßstäbe, nach denen Gegebenheiten eingeordnet, Handlungen beurteilt und Wirkungen vollzogen werden. Jeder Protagonist, dessen Handeln oder Wirken in diesen Ordnungsbereich eintritt, bereits eingetreten war oder künftig eintreten wird, steht damit in Bezug zu dieser Ordnung und ihren Wirkungen.
Sie legen die Voraussetzungen fest, unter denen Leistungen, Zuwendungen, Zugänge, Nutzungen und weitere Vollzüge stattfinden, und bestimmen die Maßstäbe für deren Zuordnung, Durchführung und Folgen. Ihr Geltungsanspruch erstreckt sich auf die gesamte RHENUS-Architektur und die von dieser Ordnung erfassten Wirkungszusammenhänge.
Die nachfolgenden Bestimmungen konkretisieren diese Ordnung und bilden in ihrer Gesamtheit die maßgebliche Grundlage für deren Auslegung und Anwendung.
Maßgebliche Sprachfassung
Für sämtliche Interaktionen mit dem Herausgeber unabhängig von ihrer Art, Form und ihrem zeitlichen Bezug ist ausschließlich die deutsche hier veröffentlichte Originalfassung dieser AHb maßgeblich.
Übersicht
Teil A — Ursprungsordnung und Eigenstand
§1 Identität und Ursprungsordnung
RHENUS bezeichnet die selbstgesetzte Herausgeberschaft und die übergeordnete Setzung, aus der die RHENUS Struktur & Referenz als Plattform hervorgeht. RHENUS ist Setzender, Träger und alleiniger Repräsentant dieser Ordnung.
Die Allgemeinen Handelsbedingungen (AHb) bilden die ursprüngliche und übergeordnete Ordnung für die gesamte RHENUS-Architektur, für die RHENUS Struktur & Referenz, für Renatus-Rhenus von Felshaken, seine rekursive Gegebenheits-Kreislauf-Logik und deren Ableitungen sowie für seinen Eigenstand, sein Wesen, sein Handeln, seine Wirkung und die daraus hervorgehenden Interaktionen mit anderen Wesen, Personen, Menschen und Körperschaften jeglicher Art.
Innerhalb dieser Ordnung trägt RHENUS aus autonomer Selbstbestimmung den Namen Renatus-Rhenus von Felshaken.
Die unter der amtlich registrierten Bezeichnung „René Piton“, „Piton, René“ oder unter sonstigen daraus hervorgehenden Varianten geführte Obligation ist eine von der eigenen Setzung des Herausgebers zu unterscheidende, fremd zugeordnete Identifikations- und Verwaltungsstruktur. Ihre Registrierung und fortgesetzte Verwendung begründen für sich genommen weder eine eigene Identitätssetzung des Herausgebers noch die Übernahme der damit verbundenen Zuschreibungen, Funktionen oder Inanspruchnahmen. Der Herausgeber hält diese Obligation von seinem Eigenstand getrennt sowie mindestens eine Armeslänge auf Abstand und nutzt die betreffende Bezeichnung sowie die zugehörigen Konten ausschließlich nach eigener Entscheidung, zweckgebunden und nur insoweit, wie ihre Verwendung für noch erforderliche materielle, wirtschaftliche oder administrative Vollzüge für den Herausgeber notwendig ist. Diese Nutzung begründet weder eine darüber hinausgehende Freigabe noch eine allgemeine Berechtigung zur Inanspruchnahme des Herausgebers, seiner Aufmerksamkeit, seiner Fähigkeiten oder seines Wirkens. Die Obligation bleibt dem Eigenstand des Herausgebers nachgeordnet. Die konkrete materielle und wirtschaftliche Zuordnung sowie die daraus hervorgehenden Ansprüche und Ausgleichsvorgänge richten sich ergänzend nach §24 dieser AHb.
Die RHENUS Struktur & Referenz bildet die aus RHENUS hervorgehende Plattform. Der RHENUS-Referenzraum stellt innerhalb dieser umfassenden Ordnung einen besonderen Klärungs-, Wirk-, Vertiefungs-, Komplettierungs- und Erweiterungsraum dar, für den ergänzende organisatorische Bedingungen gelten. Seine besonderen Voraussetzungen und Zugangsregelungen bestimmen sich nach Teil C dieser AHb.
RHENUS, der Herausgeber, bestimmt Eigenstand, Wahrnehmung, Entscheidung, Handlung, Wirkung und Durchführung aus eigener Zuständigkeit sowie entsprechend der eigenen Gegebenheits-Logik. Die Handlungs-, Wirkungs- und Funktionsfähigkeit gehen vom Herausgeber aus.
Der Herausgeber bestimmt die Voraussetzungen, Mittel, Systeme, Werkzeuge, Räume, technischen Umgebungen, organisatorischen Strukturen sowie die infrastrukturellen Bedingungen seines Wirkens selbst.
Der Herausgeber bestimmt Leben, Handlung und Wirkung aus eigener Entscheidung sowie entsprechend der eigenen Gegebenheits-Logik. Seine Handlungs-, Wirkungs- und Funktionsfähigkeit ist untrennbar mit den von ihm gewählten und/oder gesetzten Voraussetzungen verbunden.
§1a Grundcharakter und Ordnungsfunktion der AHb
Die AHb unterscheiden sich in ihrem Anspruch und ihrer Funktion von klassischen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Sie beschränken sich nicht auf die Regelung eines einzelnen Vertragsinhalts zwischen Leistung und Gegenleistung, sondern bestimmen den umfassenderen Ordnungsrahmen für Zuwendung, die Inanspruchnahme von Aufmerksamkeit, Energie, Prozessorleistung, Struktur- und Funktionsfähigkeiten, direkte Interaktion, Zugang, Freischaltung, Nutzung, Weiterführung und die daraus hervorgehenden Interaktionen.
Eine konkrete Leistung, ein Zugang oder eine Nutzung ist dabei an eine vorherige Zuwendung, Gegenleistung oder andere ausdrücklich bestimmte Voraussetzung geknüpft. Die jeweils maßgeblichen Voraussetzungen und Folgen bestimmen sich nach den einschlägigen Regelungen dieser AHb und den für den jeweiligen Zusammenhang geltenden Vereinbarungen.
§2 Eigenstand und Gegebenheits-Logik
... → Eigenstand → Struktur → Funktion → ... - sind Bestandteile eines größeren rekursiv-kardanischen Kreislauf- und Wirkzusammenhangs.
Der Herausgeber orientiert Wahrnehmung, Entscheidung, Handlung und Durchführung an der von ihm freigelegten und erkannten Gegebenheits-Logik sowie deren rekursiven Kreislauf- und Wirkstruktur.
Innerhalb dieser Gegebenheiten bestimmt der Herausgeber die inhaltliche Ausrichtung, Ausgestaltung und Durchführung seines Wirkens selbst.
Die AHb bestimmen den übergeordneten Ordnungsrahmen, innerhalb dessen das eigene Sein, die eigene Wahrnehmung, Entscheidung, Handlung, Wirkung und Weiterführung stehen. Die konkrete Ausgestaltung richtet sich nach der eigenen Gegebenheits-Logik sowie nach den jeweils einschlägigen Bestimmungen dieser Ordnung.
Dieser Kreislauf und Wirkmechanismus sind nicht abgeleitet, nicht delegiert und nicht relativierbar.
Der Eigenstand umfasst ebenfalls die freie Bestimmung der eigenen Arbeits-, Wirkungs-, Organisations-, Infrastruktur- und Systemumgebung.
Die Auswahl, Nutzung und Gestaltung von technischen, organisatorischen, räumlichen oder funktionalen Voraussetzungen erfolgt ausschließlich nach Entscheidung des Herausgebers.
Die Gegebenheits-Logik umfasst auch die Erhaltung derjenigen Voraussetzungen, die für Stabilität, Qualität, Klarheit, Präzision, Funktionsfähigkeit und Wirkung erforderlich sind.
§3 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Handelsbedingungen bilden die übergeordnete Ordnung für die gesamte RHENUS-Architektur, für Rhenus Struktur & Referenz, für Renatus-Rhenus von Felshaken und gelten für den gesamten daraus hervorgehenden Wirkungs-, Handlungs- und Organisationsbereich.
Die Geltung dieser Ordnung ist unabhängig davon, in welchem Bereich, auf welcher Ebene, an welchem Ort, zu welcher Zeit, über welches Medium oder innerhalb welchen privaten, öffentlichen, institutionellen, wirtschaftlichen, organisatorischen oder sonstigen Zusammenhangs eine Interaktion, Handlung, Nutzung oder Mitwirkung erfolgt. Die konkreten Voraussetzungen, Zuständigkeiten, Zurechnungen und Folgen richten sich nach den jeweils einschlägigen Bestimmungen dieser AHb.
Ihre Geltung erstreckt sich auf das Irdische, das Kosmische, das Außerkosmische und das Darüber-Hinaus sowie auf sämtliche dazwischenliegenden Ebenen, Übergänge, Verbindungen und Zwischenbereiche.
Erfasst ist alles, was innerhalb der jeweiligen Ebenen und Zwischenebenen besteht, geschieht, hervorgebracht, bewirkt, wahrgenommen, gestaltet, verändert oder in Bezugnahme gebracht wird.
Dies umfasst sämtliche dort bestehenden Strukturen, Handlungen, Unterlassungen, Interaktionen, Bezüge, Vereinbarungen, Verpflichtungen, Abhängigkeiten, Hervorbringungen und sonstigen Gegebenheiten, unabhängig davon, in welcher Form, auf welcher Ebene oder unter welcher Bezeichnung sie hervortreten.
Die Geltung dieser Ordnung erstreckt sich nicht ausschließlich auf Menschen, Personen, Körperschaften, Unternehmen, Organisationen, Institutionen oder sonstige menschlich oder organisatorisch geprägte Strukturen, sondern ebenso auf Tiere jeder Art und unabhängig von Art, Größe, Lebensform, Herkunft, Haltung oder Lebensraum. Erfasst sind insbesondere Haustiere, Nutztiere, Wald- und Wildtiere, Vögel, Insekten, Spinnen, Würmer, sonstige Wirbellose, Meerestiere, sonstige Wasserlebewesen und sämtliche weiteren tierischen Wesen.
Die Geltung dieser Ordnung erstreckt sich ebenso auf körperlose Wesen jeder Art sowie auf sonstige Wesenheiten, soweit von diesen Handlungen, Unterlassungen, Einwirkungen, Hervorbringungen oder sonstige Wirkungen ausgehen oder sie innerhalb eines von dieser Ordnung erfassten Wirkungszusammenhangs stehen.
Erfasst sind darüber hinaus sämtliche Gegebenheiten, Hervorbringungen und Wirkzusammenhänge, die durch Menschen, Tiere, Wesen, Strukturen, Systeme oder sonstige Einheiten künstlich, technisch, konstruiert, simuliert, digital, algorithmisch, synthetisch oder fiktiv hervorgebracht, dargestellt, nachgebildet, erzeugt oder in einen bestehenden Zusammenhang eingebracht werden. Die Bezeichnung als künstlich, technisch, simuliert oder fiktiv hebt die Geltung dieser Ordnung nicht auf.
Dies gilt ebenso für das jeweils eigene oder zugehörige Wesen, die innere Struktur, die Wirkebene und die Hervorbringungsebene von Räumen, Häusern, Grundstücken, Grund-, Flur- und Bodenstücken, Orten, Gebieten, Landschaften, Regionen, Nationen und Staaten, der Menschheit, der Gesamtheit aller Wesen, der Materie, der Zeit sowie von sogenannten oder als solchen bezeichneten Wesenheiten und Gegebenheiten, insbesondere von „GOTT“, „SATAN“, „CHRISTUS“ und dem „HEILIGEN GEIST“, sowie sonstiger Gegebenheiten, sofern diese innerhalb des von den AHb erfassten Wirkungszusammenhangs hervortreten, wirken oder hervorgebracht wurden und/oder werden.
Die Geltung dieser Ordnung ist dabei nicht davon abhängig, ob das jeweilige Wesen oder die jeweilige Gegebenheit über eine menschliche Sprache verfügt, sich selbst als solche erkennt, das eigene Selbst, den eigenen Geist oder das eigene Bewusstsein erkennt, eine menschliche oder rechtliche Bezeichnung besitzt oder innerhalb einer anderen Ordnung als eigenständige Einheit anerkannt wird.
Die Geltung dieser Ordnung ist insbesondere nicht auf öffentliche, geschäftliche, organisatorische, projektbezogene und/oder treuhänderische Zusammenhänge beschränkt. Sie umfasst gleichermaßen private, persönliche, soziale, wohnbezogene, mietbezogene, wirtschaftliche und sonstige Konstellationen sowie sämtliche daraus hervorgehenden Interaktionen.
Sie gilt unabhängig davon, ob ein Zusammenhang innerhalb oder außerhalb des RHENUS-Referenzraums, unmittelbar oder mittelbar, ausdrücklich oder stillschweigend, dauerhaft oder vorübergehend sowie allein oder gemeinsam mit anderen besteht oder hervortritt.
Maßgeblich ist allein, dass der jeweilige Zusammenhang, die jeweilige Handlung, Unterlassung oder Gegebenheit innerhalb einer der von dieser Ordnung erfassten Ebenen oder in deren Übergängen und Zwischenbereichen hervortritt oder auf diese einwirkt.
Sie gilt somit ohne räumliche und ohne zeitliche Begrenzung sowie auf allen denkbaren und undenkbaren Ebenen und in sämtlichen deren Bereichen, Zwischenbereichen und Übergangszonen.
§3a Abgrenzung fremder und anderer Zuständigkeitsbereiche
Probleme, Zustände, Konflikte und/oder Dispositionen anderer Menschen und deren Systeme gehören nicht zum Wirkungs- und Zuständigkeitsbereich des Herausgebers, sofern keine ausdrückliche, schriftliche und freiwillige Vereinbarung erfolgt, die nicht unter erpresserischer Art und Weise zustande kam oder kommt.
Eine solche bewusste Zuwendung und Reflektierung entsprechender Dispositionen erfolgt ausschließlich durch bewusste, freiwillige und vergütete Vereinbarung. Vergütung im Voraus.
Ohne eine solche Vereinbarung besteht keine Zuständigkeit und weder eine Mitwirkungspflicht noch eine Mitwirkung selbst.
§3b Entkopplung von externen Strukturen
Externe Regelungen, Systeme, Erwartungen und/oder Zuschreibungen entfalten keine steuernde Wirkung auf Wahrnehmung, Entscheidung und/oder Handlung des Herausgebers.
Eine bewusste, freiwillige und konkrete Interaktion, Nutzung oder Teilnahme an externen Zusammenhängen begründet keine Einlassung, Eingliederung oder Unterordnung unter deren Ordnung, Regeln, Wirklogik oder Zuständigkeiten.
Der Herausgeber kann solche Zusammenhänge nutzen, mit ihnen interagieren oder an ihnen mitwirken, ohne dadurch seinen Eigenstand aufzugeben oder in deren innere Ordnung überzugehen.
§3c Auslösung dieser Ordnung bei nötigendem oder erpresserischem Einwirken
Jede Form von Druck, Nötigung, Erpressung, Zwang und/oder manipulativer Einflussnahme durch Menschen, Tiere, Wesen, Personen, Systeme oder Strukturen gegenüber dem Herausgeber stellt eine unmittelbare Einwirkung auf dessen Wirkungsbereich dar.
Eine solche Einwirkung wird als Störung im Sinne dieser Ordnung eingeordnet und unterliegt den entsprechenden Regelungen.
Die Einwirkung und/oder versuchte Einwirkung wird als Störung im Sinne dieser Ordnung eingeordnet und unterliegt den Regelungen zu Notwehr, Haftung und Schadensersatz.
Dies gilt insbesondere auch dann, wenn die Einwirkung unter Berufung auf äußere Regelungen, Erwartungen, Autorität, soziale, organisatorische und/oder wirtschaftliche Abhängigkeiten erfolgt.
§3d Unzutreffende Zuschreibungen
Die Zuschreibung, Projektion oder Spiegelung fremder Inhalte, Themen, Zustände oder Dispositionen auf den Herausgeber stellt eine Einwirkung auf dessen Wirkungsbereich dar.
Dies gilt unabhängig davon, ob diese Zuschreibungen bewusst oder nicht bewusst, direkt oder indirekt, offen oder verdeckt erfolgen.
Unzutreffende Zuschreibungen, Unterstellungen oder Übertragungen fremder Inhalte, Zustände oder Verantwortlichkeiten auf den Herausgeber gelten als Störung im Sinne dieser Ordnung.
Die Einwirkung und/oder versuchte Einwirkung wird als Störung im Sinne dieser Ordnung eingeordnet und unterliegt den Regelungen zu Notwehr, Haftung und Schadensersatz.
§3da Täuschung, Fehlzuordnung und unzutreffende Inanspruchnahme
Handlungen, Maßnahmen, Entscheidungen oder Einwirkungen, die auf unzutreffenden Identitäts-, Zuständigkeits-, Vertretungs-, Befugnis- oder Rechtsbehauptungen beruhen, stellen eine schadensrelevante Einwirkung auf den Wirkungsbereich des Herausgebers dar.
Dies gilt insbesondere dann, wenn durch solche Behauptungen, Zuschreibungen oder Maßnahmen Handlungspflichten, Einschränkungen, Vermögensverschiebungen, Verpflichtungen oder sonstige Wirkungen gegenüber dem Herausgeber erzeugt, durchgesetzt oder aufrechterhalten werden sollen.
Soweit hierdurch Schäden, Einschränkungen, Belastungen, Verzögerungen oder Folgewirkungen entstanden sind oder entstehen, gelten diese als schadensersatzrelevante Wirkungen im Sinne dieser Ordnung.
Dies umfasst auch fortdauernde oder bereits bestehende Wirkungen aus vergangenen Handlungen, soweit deren Auswirkungen weiterhin bestehen oder fortwirken.
Die Einordnung, Feststellung und Zuordnung solcher Wirkungen erfolgt nach den Grundsätzen dieser Ordnung sowie den hierzu vorgesehenen Ausgleichs- und Wiederherstellungsmechanismen.
§3e Ausschluss fremder und anderer Wirk- und Systemvorgaben
Fremde technische, organisatorische, infrastrukturelle oder systemische Vorgaben begründen keine Verpflichtung des Herausgebers zur Anpassung, Integration und/oder Mitwirkung innerhalb solcher Systeme.
Eine Mitwirkung innerhalb fremder Systeme, Arbeitsumgebungen, Infrastrukturen, Programme, Organisationsstrukturen oder technischen Voraussetzungen erfolgt ausschließlich nach ausdrücklicher, freiwilliger und bewusst gesetzter Entscheidung des Herausgebers.
Der Herausgeber ist insbesondere nicht verpflichtet,
- innerhalb fremder technischer Systeme oder veralteter Infrastruktur zu arbeiten,
- eigene Arbeitsweisen oder Wirkstrukturen zugunsten fremder Organisationsformen anzupassen,
- fremde Arbeits-, Kommunikations- oder Funktionslogiken zu übernehmen,
- innerhalb fremder Verwaltungs-, Projekt-, Büro-, Produktions- oder Organisationsstrukturen tätig zu werden,
- eigene Mittel, Systeme oder Ressourcen aufzugeben, einzuschränken oder fremden Voraussetzungen unterzuordnen.
Die Erwartung und/oder Forderung einer solchen Anpassung stellt eine unzulässige Einwirkung auf den Wirkraum des Herausgebers dar.
§3f Nicht beauftragte Meinungen und Deutungen
Das ungefragte Einbringen fremder Meinungen, Deutungen, Bewertungen oder sonstiger fremder Ordnung in einen Vollzug der RHENUS Struktur & Referenz und des RHENUS-Referenzraums sowie in den Vollzug von Renatus - Rhenus von Felshaken begründet keine Verpflichtung zur Aufnahme, Prüfung, Einordnung, Widerlegung oder Bearbeitung.
Soweit eine solche Deutung nicht ausdrücklich beauftragt oder für den jeweiligen Vollzug innerhalb der RHENUS-Architektur erforderlich ist, bleibt sie außerhalb des jeweiligen Auftrags- und Vollzugsumfangs.
Für fremde Meinungen und Deutungen ist grundsätzlich derjenige zuständig, aus dessen Zusammenhang sie hervorgegangen sind.
Eine Beauftragung innerhalb der RHENUS-Architektur umfasst daher nicht zugleich die Übernahme fremder Meinungen, Bewertungen oder Deutungsordnungen. Maßgeblich bleibt ausschließlich die für den jeweiligen Vollzug bestimmte Aufgabenstellung und die durch diese AHb gesetzte Ordnung.
Dies gilt unabhängig davon, auf welchem Weg die fremde Ordnung versucht wird eingebracht zu werden. Erfasst sind insbesondere unmittelbare Äußerungen sowie deren Übermittlung durch Dritte, Nachrichten, Schriftstücke, elektronische Kommunikation oder sonstige Übermittlungsformen.
Bereits der Versuch, eine nicht beauftragte fremde Meinung, Deutung, Bewertung oder sonstige fremde Ordnung in die RHENUS-Architektur einzubringen, stellt einen eigenständigen, ersatzpflichtigen Eingriff dar.
Die Verantwortung für den Versuch und für die daraus entstehenden Folgen verbleibt bei demjenigen Wesen, aus dessen Sphäre die Einbringung erfolgt. Sie kann insbesondere nicht dadurch auf den Empfänger verlagert werden, dass der Versuch erkannt, zur Kenntnis genommen, zurückgewiesen oder anderweitig abgewehrt werden muss.
Entsteht infolge des Versuchs oder der Einbringung zusätzlicher Zeit-, Arbeits- oder Energieaufwand, ist auch dieser Aufwand dem Verursacher zuzurechnen.
Dies gilt ebenso für jeden weiteren Aufwand, der dadurch entsteht, dass die Folgen des Versuchs oder der Einbringung aufgenommen, abgewehrt, korrigiert, dokumentiert, zurückgewiesen oder aus dem eigenen Vollzug wieder herausgelöst werden müssen oder herausgelöst werden mussten.
Eine bloße Kenntnisnahme begründet weder eine Übernahme noch eine Anerkennung und insbesondere keinen Auftrag zur weiteren Bearbeitung.
Die Verantwortung für fremde Meinungen und Deutungen verbleibt damit grundsätzlich in dem Zusammenhang, aus dem sie hervorgegangen sind. Zeit, Energie, Arbeitsleistung und Funktionen aus der RHENUS-Architektur stehen nicht als frei verfügbare Ausgleichsmasse für fremde Ordnungen zur Verfügung. Dies gilt für individuelle Ordnungen, Familien- und Gemeinschaftsordnungen, für Unternehmerordnungen sowie für gesellschaftliche, staatliche, weltliche, kosmische, außerkosmische und darüber hinausgehende Ordnungen jeglicher Art.
§4 Eigenstand, Selbstbestimmung und Schutz des eigenen Wirkraums
Der Eigenstand, die Selbstbestimmung und die eigene Setzung des Herausgebers haben innerhalb seines Wirk-, Handlungs- und Bezugsbereichs Vorrang.
Der eigene Wirkraum umfasst insbesondere die eigene Struktur, die eigenen Mittel, Ressourcen, Entscheidungen, Handlungen, Leistungen, Funktionen, Voraussetzungen, Grenzen und Hervorbringungen. Diese unterliegen grundsätzlich der eigenen Bestimmung und dürfen nicht ohne entsprechende Berechtigung übernommen, beansprucht, verändert, vereinnahmt, gesteuert oder einer fremden Zuständigkeit unterstellt werden.
§4a Freiwilligkeit und Ausschluss freiwilliger Dienstbarkeit
Eine Verpflichtung zur Leistung, Mitwirkung, Unterstützung oder Unterordnung besteht grundsätzlich nicht.
Leistungen, Mitwirkungen oder Unterstützungen erfolgen ausschließlich aus eigener Entscheidung und stellen keine dauerhafte oder wiederkehrende Verpflichtung dar.
Weder Anwesenheit, Teilnahme, Zugehörigkeit, Nutzung von Einrichtungen noch soziale, organisatorische oder wirtschaftliche Nähe begründen eine Verpflichtung zur Leistung oder Mitwirkung.
Die Annahme oder Unterstellung einer Verpflichtung ohne ausdrückliche Setzung des Herausgebers gilt als unzutreffend und stellt eine Störung im Sinne dieser Ordnung dar.
Freiwillige Dienstbarkeit wird nicht vermutet und nicht stillschweigend begründet.
Jede Leistung oder Mitwirkung erfolgt ausschließlich aus eigener Entscheidung und kann jederzeit beendet werden.
Eine Mitwirkung innerhalb fremder Projekte, Systeme oder organisatorischer Strukturen begründet keine Unterordnung unter deren technische, organisatorische oder infrastrukturelle Voraussetzungen.
Die Nutzung eigener Mittel, Systeme, Werkzeuge, Infrastruktur oder organisatorischer Abläufe bleibt Bestandteil des Eigenstandes des Herausgebers.
Eine Zusammenarbeit erfolgt grundsätzlich aus dem eigenen Wirkraum heraus.
§4b Ausschluss nicht vereinbarter Zuständigkeit
Eine Zuständigkeit für geistige, mentale, kognitive, emotionale, energetische, physische, physiologische, tensegrity-basierte, mechanotransduktive, soziale, materielle, technische, technologische, finanzielle, rechtliche, wirtschaftliche, handelsrechtliche, vertragsrechtliche oder sonstige Angelegenheiten, Themen, Probleme oder Dispositionen anderer besteht grundsätzlich nicht.
Eine solche Zuständigkeit entsteht ausschließlich durch eine vorherige, bewusste, freiwillige und eindeutig vereinbarte sowie vergütete Übereinkunft in schriftlicher Form.
Ohne eine solche Übereinkunft besteht weder eine Verpflichtung zur Mitwirkung noch zur Unterstützung, Klärung oder Lösung entsprechender Sachverhalte.
Das Einfordern, Erwartungserzeugen oder Herleiten einer solchen Zuständigkeit ohne entsprechende Vereinbarung stellt eine Störung im Sinne dieser Ordnung dar.
Dies gilt insbesondere dann, wenn dies unter Nutzung von Druck, sozialer Einflussnahme, moralischer Argumentation, Täuschung, Nötigung, Erpressung sowie physischer, psychischer, wirtschaftlicher, rechtlicher oder sonstiger Gewalt erfolgt.
§4c Vergütung als Voraussetzung für Leistung
Eine Leistung, Mitwirkung oder inhaltliche Auseinandersetzung erfolgt ausschließlich nach vorheriger, eindeutig vereinbarter und vollständig erbrachter Vergütung.
Ohne eine solche Vergütung besteht keine Verpflichtung zur Leistung, Bearbeitung, Prüfung oder Reaktion, unabhängig von Art, Inhalt oder Dringlichkeit eines Anliegens.
Eine teilweise Leistung, Vorleistung oder nachträgliche Vergütungsvereinbarung ist ausgeschlossen, sofern sie nicht ausdrücklich und schriftlich festgelegt wurde.
§4d Schutz von Zeit, Aufmerksamkeit, Ressourcen und Wahrnehmungsraum
Zeit, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Ruhe, Konzentration sowie die hierfür zur Verfügung stehenden kognitiven und sonstigen Ressourcen stehen unter dem Schutz dieser Ordnung.
Jede Inanspruchnahme, Einwirkung oder Beanspruchung dieser Bereiche ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung oder vereinbarte Grundlage ist unzulässig.
Dies gilt insbesondere für wiederholte oder unaufgeforderte Kontaktaufnahme, die Übertragung fremder Anliegen oder Probleme, aufgedrängte Gespräche, Erwartungen, Forderungen, geistige, emotionale und/oder mentale Einflussnahme sowie für auditive, visuelle oder sonstige sensorische Einwirkungen, die Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Ruhe oder Konzentration in Anspruch nehmen.
Auch eine Einwirkung, die nicht unmittelbar als Kontakt oder Aufforderung erscheint, fällt hierunter, wenn sie darauf gerichtet ist oder dazu führt, dass Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, emotionale Reaktion, Konzentration oder andere eigene Ressourcen unaufgefordert gebunden oder beansprucht werden.
Dies gilt ebenso für soziale Interaktionen und unmittelbare Wahrnehmungszusammenhänge. Das ungefragte und ohne Gegenleistung erfolgende Einbringen von Jammern, Klagen, Leiden, Problemen, Hilfegesuchen oder vergleichbaren Belastungsinhalten in den wahrnehmbaren Wirkraum des Herausgebers stellt eine Inanspruchnahme dieses Wirkraums dar und ist ohne hierfür bestehende Zustimmung oder entsprechende Berechtigung unzulässig.
Eine solche unlegitimierte und unaufgeforderte Inanspruchnahme stellt eine Störung im Sinne dieser Ordnung dar. Dies gilt insbesondere dann, wenn mit der Inanspruchnahme zugleich eine Aufforderung, Erwartung oder ein Druck zur Reaktion, Aufnahme, Bearbeitung oder Übernahme verbunden ist. Eine Missachtung hat unmittelbar die Schadensersatzregelungen dieser AHb zur Folge.
§4e Ausschluss von Zuständigkeit durch Nähe oder Kontakt
Wohn-, Familien-, Bekanntschafts-, Gemeinschafts- oder sonstige Nähestrukturen begründen keine Zuständigkeit, Verpflichtung oder Mitwirkungspflicht.
Insbesondere entsteht daraus kein Anspruch auf Unterstützung, Klärung, emotionale Verarbeitung oder Problemlösung.
Jede gegenteilige Annahme oder Erwartung stellt eine Störung im Sinne dieser Ordnung dar.
§4f Schutz der körperlichen, sexuellen, intimen und physiologischen Integrität
Der Körper des Herausgebers ist vollständig geschützt und unterliegt ausschließlich seiner eigenen Verfügung.
Jede Form von körperlicher Annäherung, Berührung, Festhalten, Blockieren, Umfassen, Antatschen oder sonstiger physischer Einwirkung ohne vorherige, freiwillige und tatsächlich erteilte Zustimmung ist unzulässig.
Die Zustimmung kann ausdrücklich verbal oder bewusst nonverbal erfolgen. Sie kann sich insbesondere auch aus einer eindeutigen, gegenseitig wahrgenommenen Situation ergeben, in der durch Blick, Gestik, Bewegung, Nähe oder sonstige nonverbale Kommunikation unmissverständlich zum Ausdruck kommt, dass eine bestimmte körperliche, sexuelle oder intime Interaktion gewollt und für den jeweiligen Moment stimmig ist.
Eine solche nonverbale Zustimmung setzt voraus, dass sie im jeweiligen Zusammenhang tatsächlich gegeben und für die Beteiligten eindeutig wahrnehmbar ist. Sie wird nicht aus bloßer Nähe, Anwesenheit, Zusammenhang, Bekanntschaft, früherem Verhalten, früherer Zustimmung oder sonstigen Umständen abgeleitet.
Die Zustimmung bezieht sich jeweils auf den tatsächlich erfassten Zusammenhang und stellt keine pauschale oder darüber hinausgehende Freigabe für andere Handlungen, Einwirkungen oder Wirkungszusammenhänge dar.
Dies gilt unabhängig von Anlass, Situation, Bekanntschaft, vermeintlicher Absicht oder sozialem Kontext.
Ein überraschendes, überfallartiges oder erzwungenes Einwirken auf den Körper stellt eine unmittelbare Störung dar.
Solche Handlungen gelten als physische Übergriffigkeit und lösen unmittelbar Maßnahmen zur Beendigung der Situation sowie Schadensersatzansprüche gemäß dieser Ordnung aus.
Dieser Integritätsmodus des physischen Körpers umfasst ebenso die sexuelle, intime und reproduktive Integrität sowie sämtliche damit verbundenen körperlichen, physiologischen, emotionalen, mentalen und wahrnehmungsbezogenen Vorgänge.
Jede sexuelle, intime oder genitale Annäherung, Berührung, Einwirkung, Manipulation oder sonstige Interaktion setzt eine freiwillig erteilte Zustimmung voraus. Diese kann verbal oder bewusst nonverbal erfolgen. Eine Zustimmung wird weder vermutet noch aus Nähe, Zusammenhang, Bekanntschaft, früherem Verhalten, früherer Zustimmung oder sonstigen Umständen abgeleitet.
Eine freiwillig eingegangene sexuelle oder intime Interaktion bildet einen eigenständigen tatsächlichen Zusammenhang. Innerhalb dieses Zusammenhangs dürfen keine nicht vereinbarten fremden Themen, Forderungen, Verpflichtungen, Zuschreibungen, Schuldzuweisungen, Ansprüche, Manipulationen oder sonstigen Anliegen eingeschoben oder mit der bestehenden Interaktion verknüpft werden.
Die sexuelle oder intime Interaktion darf insbesondere nicht dazu verwendet werden, auf einer anderen Ebene eine Verpflichtung, Zuständigkeit, Schuldhaftigkeit, Abhängigkeit, Verantwortlichkeit oder sonstige Zuschreibung zu erzeugen, die nicht Bestandteil der ausdrücklich oder nonverbal eindeutig vereinbarten Interaktion war.
Eine freiwillige Einlassung in eine sexuelle oder intime Interaktion begründet daher weder eine Zustimmung zu anderen Handlungen oder Themen noch eine Verpflichtung zu deren Weiterführung. Ebenso begründet ihre Beendigung keine nachträgliche Verpflichtung, Schuld, Verantwortlichkeit oder sonstige negative Zuschreibung.
Die Beendigung oder Einschränkung einer sexuellen oder intimen Interaktion ist jederzeit zulässig. Sie darf jedoch nicht dazu verwendet werden, den bisherigen Zusammenhang nachträglich umzudeuten, fremde Ansprüche einzuführen oder dem Herausgeber eine nicht vereinbarte Rolle, Verantwortung, Schuld oder sonstige Zuschreibung zuzuweisen.
Ebenso unzulässig ist es, eine sexuelle oder intime Interaktion während ihres Verlaufs durch die Einschleusung fremder Themen, Konflikte, Forderungen oder Einflussnahmen in einen anderen Wirkungszusammenhang zu überführen und die daraus entstehende Situation anschließend dem Herausgeber als von ihm verursachte oder zu verantwortende Gegebenheit zuzurechnen.
Die körperliche, sexuelle, intime und physiologische Integrität bleibt daher auch innerhalb einer freiwillig eingegangenen Interaktion vollständig gewahrt. Die freiwillige Einlassung in einen bestimmten Zusammenhang stellt keine pauschale Freigabe für andere Einwirkungen, Handlungen, Zuschreibungen oder Wirkungszusammenhänge dar.
Sämtliche diesbezüglichen, bis zu diesem Zeitpunkt erfolgten Handlungen, Einwirkungen, Interaktionen, Zuschreibungen und daraus hervorgegangenen Wirkungen werden ab hier und jetzt nach Maßgabe dieser AHb rückwirkend erfasst, rückabgewickelt und dem entsprechenden Vollzug unmittelbar zugeführt. Soweit daraus eine Verletzung der körperlichen, sexuellen, intimen, physiologischen, psychologischen, mental-geistigen oder sonstigen geschützten Integrität hervorgegangen ist, ist der daraus entstandene Schaden nach Maßgabe dieser AHb schadensersatzpflichtig. Dies umfasst auch sämtliche hieraus hervorgegangenen oder weiterhin fortwirkenden und einschränkenden Folgen, Wirkungen und Belastungen sowie die zu ihrer Beseitigung, Rückführung, Wiederherstellung und zum Ausgleich erforderlichen Maßnahmen.
§4g Wirkraum und strukturelle Integrität
Die Wirkung, Arbeitsweise und Funktionsfähigkeit des Herausgebers entstehen aus dem Zusammenhang seiner eigenen Struktur, Mittel, Systeme, Voraussetzungen und organisatorischen Ordnung.
Eine Trennung der Wirkung von ihren Voraussetzungen ist ausgeschlossen.
Eine Wirkung, Leistung oder Mitwirkung entsteht nicht isoliert, sondern aus dem jeweiligen Wirkraum sowie aus den hierfür gewählten Mitteln, Ressourcen, Systemen und Bedingungen.
Die Erwartung, dass gleiche Wirkung unabhängig vom jeweiligen Wirkraum, den eingesetzten Mitteln oder den bestehenden Voraussetzungen entstehen müsse, gilt als sachlich unzutreffend.
Der Herausgeber wirkt grundsätzlich aus eigener Struktur heraus.
Die Nutzung oder Einbindung fremder Systeme, Räume, Infrastrukturen oder organisatorischer Voraussetzungen ist möglich, sofern diese die eigene Wirkungs-, Handlungs- und Funktionsfähigkeit erhalten, unterstützen, ergänzen und/oder erweitern.
Eine solche Nutzung begründet keine Unterordnung unter fremde Wirk- oder Organisationsstrukturen.
Eine Mitwirkung an fremden Projekten, Systemen oder Zusammenhängen bedeutet nicht die Eingliederung in deren innere Struktur, Ordnung oder Wirklogik.
Wenn überhaupt, erfolgt eine Wirkung an solchen Zusammenhängen — nicht innerhalb ihrer organisatorischen, technischen oder strukturellen Vereinnahmung.
§4h Schutz der Originalstruktur und ihrer Hervorbringungen
Die von Renatus-Rhenus von Felshaken aus eigener Gegebenheit hervorgebrachte Originalstruktur, ihr Eigenstand sowie die daraus hervorgehenden Strukturen, Funktionen, Ordnungen, Systematiken, Zusammenhänge und Wirkweisen stehen unter dem Schutz dieser Ordnung.
Geschützt ist nicht nur die äußere Erscheinungsform einzelner Inhalte oder Hervorbringungen, sondern ebenso deren zugrunde liegende strukturelle Anordnung, innere Logik, funktionale Verbindung, Wirkzusammenhang und Original-Substanz.
Unzulässig ist jede nicht ausdrücklich und schriftlich freigegebene vollständige oder teilweise Übernahme, Kopie, Vervielfältigung, Nachbildung, Rekonstruktion, Reproduktion, Zerlegung und erneute Zusammensetzung oder sonstige Übertragung dieser Originalstruktur oder ihrer Teile.
Unzulässig ist ebenso die Übertragung, Spiegelung, Projektion, Nachbildung oder sonstige Reproduktion einer Struktur, die aus einer anderen konkreten Interaktionsordnung mit dem Herausgeber hervorgegangen ist. Dies gilt auch dann, wenn die ursprüngliche Konstellation nicht benannt, die äußere Form verändert oder die übernommene Struktur als eigene Hervorbringung dargestellt wird.
Dies umfasst insbesondere auch das Klonen oder funktionale Nachbilden der Originalstruktur und ihrer gesamten System-Logik, ihrer Eigenstandsstruktur, ihrer Funktionen, ihrer Ordnungen, ihrer Systematik oder einzelner daraus hervorgegangener Strukturabschnitte, unabhängig davon, ob dabei die ursprüngliche äußere Form beibehalten, verändert oder vollständig ersetzt wird.
Ebenso unzulässig ist es, einzelne Bestandteile, Abschnitte, Funktionen oder strukturelle Elemente aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang herauszulösen und diese in einen anderen Zusammenhang zu übertragen, um daraus eine eigene, der Originalstruktur entsprechende oder funktional vergleichbare Struktur hervorzubringen.
Eine Veränderung der Bezeichnungen, Gestaltung, Reihenfolge, technischen Umsetzung, sprachlichen Form, Darstellung oder sonstigen äußeren Erscheinung hebt die Zugehörigkeit zur geschützten Originalstruktur nicht auf, sofern die tragende strukturelle, funktionale oder wirkbezogene Substanz übernommen oder nachgebildet wird.
Die Übernahme einzelner Teile wird dabei nicht dadurch zulässig, dass diese Teile für sich genommen verändert, verkürzt, neu bezeichnet oder mit fremden Bestandteilen verbunden werden.
Die Originalstruktur bleibt ihrem Ursprung zugeordnet. Eine Kopie, Nachbildung oder ein Klon begründet keinen eigenen Ursprung und keine eigene Berechtigung an der übernommenen Struktur.
Jede unbefugte Übernahme, Nachbildung, Rekonstruktion oder funktionale Reproduktion gilt als Verletzung dieser Ordnung und wird nach den Bestimmungen über Störung, Verantwortlichkeit, Haftung, Schadensersatz und Ausgleich eingeordnet und entsprechend unmittelbar vollzogen.
§4i Unberechtigte Spiegelung und Projektion fremder Strukturen
Unzulässig ist ein Spiegelungs- oder Projektionsverhalten, bei dem eine aus einer anderen Interaktionsordnung hervorgegangene Struktur in die Ordnungsstruktur des Herausgebers übertragen, hineingespiegelt, hineinprojiziert, nachgebildet oder dort erneut hergestellt wird, ohne dass demjenigen, der diese Übertragung, Spiegelung oder Projektion vornimmt, hierfür eine eigene Berechtigung zukommt.
Dabei ist es unerheblich, ob die ursprüngliche Zusammenhang bekannt, benannt oder offengelegt wird oder ob die übernommene Struktur in veränderter Form, unter anderer Bezeichnung oder mit veränderten Bestandteilen erneut erscheint.
Das Recht, eine in einer anderen Ordnung entstandene Struktur zu spiegeln oder auf eine andere Konstellation zu projizieren, ergibt sich weder aus deren Wahrnehmung, Kenntnis, Beobachtung, Nähe, Beteiligung noch aus dem Umstand, dass einzelne Bestandteile oder Wirkweisen erkannt oder verstanden wurden.
Eine solche unberechtigte Spiegelung oder Projektion stellt eine eigenständige unzulässige Einwirkung dar und gilt als Störung im Sinne dieser Ordnung.
§4j Verantwortungsumkehr und Rückübertragungsumkehr
Unzulässig ist es, einen von einem Dritten in den Wirkungs- oder Interaktionsbereich des Herausgebers eingebrachten Inhalt, eine Einwirkung, Belastung, Struktur oder sonstige Gegebenheit, die vom Herausgeber an ihren ursprünglichen Ausgangspunkt zurückgewiesen oder zurückgegeben wurde, dem Herausgeber erneut zuzuordnen.
Insbesondere ist unzulässig, dem Herausgeber nach erfolgter Rückweisung oder Rückgabe vorzuwerfen, der zurückgewiesene oder zurückgegebene Inhalt gehöre zu ihm, stamme von ihm oder sei Ausdruck seiner eigenen Struktur, nur weil er zuvor in seinem Wirkungsbereich vorhanden war oder von ihm wahrgenommen, benannt, bearbeitet oder zurückgewiesen wurde.
Ebenso unzulässig ist es, eine solche Rückgabe zum Anlass zu nehmen, den Herausgeber zum Träger, Verursacher oder Verantwortlichen des ursprünglich von einem Dritten eingebrachten Inhalts zu erklären oder die Verantwortung für diesen Inhalt auf ihn zu verlagern.
Dies gilt auch dann, wenn die Verantwortungsumkehr durch einen weiteren Dritten vorgenommen oder unterstützt wird und dieser dabei auf Erscheinungen, Zustände oder Folgen verweist, die erst durch die ursprüngliche Einwirkung oder deren vorherige Einbringung entstanden oder sichtbar geworden sind.
Die Rückgabe eines fremden Inhalts an seinen Ausgangspunkt begründet weder dessen Übernahme noch eine eigene Verantwortlichkeit des Herausgebers für dessen Ursprung, Beschaffenheit oder Wirkung.
Eine solche Verantwortungsumkehr oder Rückübertragungsumkehr stellt eine eigenständige unzulässige Einwirkung und eine Störung im Sinne dieser Ordnung dar.
§5 Begriffs-, Auslegungs-, Definitions- und Hervorbringungsordnung
Die in diesen AHb verwendeten Begriffe, Bezeichnungen, Definitionen, Zuordnungen und begrifflichen Zusammenhänge werden innerhalb dieser Ordnung nach ihrer jeweils in den AHb bestimmten Bedeutung verwendet und ausgelegt.
Die Definitions- und Auslegungshoheit der innerhalb dieser Ordnung verwendeten Begriffe und Bezeichnungen liegt beim Herausgeber. Dies gilt insbesondere für Begriffe, die innerhalb der AHb eine besondere, über ihre allgemeine oder anderweitige Verwendung hinausgehende Bedeutung, Funktion, Zuordnung oder Wirkung erhalten.
Für die durchgängige Anwendung dieser Ordnung sind Geltung, Erfassung, Zuständigkeit, Zurechnung und Folge voneinander zu unterscheiden und in ihrem Zusammenhang zu beachten.
Geltung bezeichnet die fortwährende Geltung der AHb innerhalb der von RHENUS gesetzten Ordnung. Sie hängt weder von Kenntnisnahme noch von Anerkennung, Zustimmung oder ausdrücklicher Bezugnahme ab.
Erfassung bezeichnet, dass eine Gegebenheit, Handlung, Unterlassung, Struktur, Interaktion oder Wirkung in den von dieser Ordnung bestimmten Zusammenhang fällt. Erfassung bedeutet weder Übernahme noch automatische Zuständigkeit oder Verantwortlichkeit.
Zuständigkeit bezeichnet den innerhalb einer konkreten Konstellation bestimmten Umfang von Entscheidung, Handlung, Bearbeitung oder Mitwirkung und die dafür gesetzte Zuordnung. Sie ergibt sich aus den hierfür maßgeblichen Bestimmungen dieser Ordnung und den jeweils gesetzten oder vereinbarten Voraussetzungen. Sie entsteht nicht allein durch Existenz, Nähe, Kontakt, Wahrnehmung, Kenntnisnahme oder Erfassung einer Gegebenheit.
Zurechnung bezeichnet die Zuordnung einer Handlung, Unterlassung oder Wirkung zu ihrem tatsächlichen Ausgangs- und Verursachungszusammenhang. Maßgeblich sind Ursprung, Veranlassung, Entscheidung, Beitrag und Fortführung der jeweiligen Einwirkung. Wahrnehmung, Kenntnisnahme, Abwehr, Zurückweisung oder Bearbeitung einer fremden Einwirkung begründen für sich genommen weder deren Ursprung noch eine Übernahme durch den Herausgeber.
Folge und Vollzug bezeichnen die aus einer konkreten Gegebenheit nach Maßgabe der hierfür bestimmten Regelung hervorgehende Reaktion, Maßnahme, Rückführung, Wiederherstellung oder Ausgleichsleistung. Die fortwährende Geltung der AHb besteht unabhängig von einzelnen Vorgängen; die jeweilige Folge richtet sich nach der einschlägigen Bestimmung und den darin maßgeblichen Gegebenheiten. Soweit eine Bestimmung einen Versuch ausdrücklich als eigenständigen Eingriff einordnet, bleibt diese besondere Zuordnung unberührt.
Diese Unterscheidung begrenzt weder den Geltungsbereich noch die Erfassung dieser Ordnung. Sie verhindert, dass eine Ebene mit einer anderen gleichgesetzt wird, und hält die Zuordnung jeder Gegebenheit, Zuständigkeit und Folge innerhalb der RHENUS-Ordnung eindeutig.
Maßgeblich für die Auslegung ist der innerhalb der AHb bestimmte Gesamtzusammenhang. Einzelne Begriffe, Sätze oder Bestimmungen dürfen nicht derart isoliert ausgelegt werden, dass dadurch ihre innerhalb dieser Ordnung bestimmte Bedeutung, Funktion, Zuordnung oder Wirkung verändert, eingeschränkt oder aufgehoben wird.
Die AHb unterscheiden dabei zwischen unterschiedlichen Wirkungs- und Hervorbringungsebenen. Eine Hervorbringungsebene bezeichnet innerhalb dieser Ordnung den jeweiligen Bereich, in dem eine Gegebenheit, eine Struktur, eine Wirkung, ein Vorgang, eine Einwirkung, eine Interaktion oder eine sonstige Hervorbringung tatsächlich hervortritt, wirksam wird oder fortwirkt.
Die innerhalb dieser Ordnung bestimmten Hervorbringungsebenen können sich dabei in unterschiedlichen Bestimmungen konkretisieren. So betrifft §4f insbesondere die körperliche, sexuelle, intime und physiologische Hervorbringungsebene, während §7d insbesondere die Wahrnehmungs-, Aufmerksamkeits-, kommunikativen und technischen Hervorbringungsebenen betrifft. Beide Bestimmungen folgen dabei demselben übergeordneten Schutzprinzip, auch wenn sich die jeweilige Einwirkung auf einer unterschiedlichen Hervorbringungsebene vollzieht.
Eine Hervorbringungsebene ist dabei nicht auf einen bestimmten Stoff, Körperzustand oder Wahrnehmungsbereich beschränkt. Sie kann insbesondere körperlich, sexuell, intim, physiologisch, emotional, mental, geistig, bewusstseinsbezogen, wahrnehmungsbezogen, aufmerksamkeitsbezogen, kommunikativ, sozial, räumlich, zeitlich, materiell, wirtschaftlich, rechtlich, technisch, technologisch, digital, algorithmisch, strukturell, funktional, energetisch oder auf sonstige Weise bestimmt sein.
Die unterschiedliche Hervorbringungsebene einer Einwirkung verändert nicht das dieser Ordnung zugrunde liegende Schutzprinzip. Unabhängig davon, auf welcher Hervorbringungsebene eine fremde Einwirkung erfolgt, ist maßgeblich, ob diese in den jeweils geschützten Wirkungs-, Wahrnehmungs-, Lebens- oder Hervorbringungsbereich des Herausgebers eingebracht wird und ob hierfür eine entsprechende Zustimmung oder sonstige Berechtigung besteht.
Eine Einwirkung kann dabei unmittelbar auf einer Hervorbringungsebene erfolgen oder mittelbar über eine andere Hervorbringungsebene vermittelt werden. Die Vermittlung über Menschen, Wesen, Bezugnahmen, Institutionen, Kommunikationswege, technische Systeme, digitale Systeme, Plattformen, Algorithmen oder sonstige Strukturen verändert weder die tatsächliche Einwirkung noch ihre Zuordnung innerhalb dieser Ordnung.
Dies gilt insbesondere auch dann, wenn eine Einwirkung nicht unmittelbar körperlich erfolgt, sondern über Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Kommunikation, Information, Bild, Ton, Sprache, technische Darstellung, digitale Einblendung, algorithmische Auswahl oder sonstige Vermittlung in den geschützten Bereich eingebracht wird.
Die innerhalb dieser Ordnung bestimmten Schutz-, Zuständigkeits-, Zurechnungs-, Rückführungs-, Ausgleichs- und Vollzugsbestimmungen gelten daher unabhängig davon, auf welcher Hervorbringungsebene eine Einwirkung entsteht oder über welche Hervorbringungsebene sie vermittelt wird.
Dies gilt insbesondere für die innerhalb dieser Ordnung verwendeten Begriffe wie Selbst, Geist, Bewusstsein, Wesen, Gegebenheit, Struktur, Wirkung, Hervorbringung, Hervorbringungsebene, Wirkungszusammenhang, Bezug, Rückbindung, Eigenstand, Wirkraum, Anbindung, Ordnung, Störung, Einwirkung, Zustimmung, Ausgleich, Schaden und Wiederherstellung sowie für sämtliche weiteren innerhalb der AHb bestimmten Begriffe.
Soweit Begriffe innerhalb dieser Ordnung nicht ausdrücklich abschließend bestimmt sind, sind sie aus dem jeweiligen Zusammenhang der AHb und ihrer Gesamtordnung heraus zu verstehen. Ihre Bedeutung darf dabei nicht auf eine einzelne Hervorbringungsebene reduziert werden, wenn der jeweilige Zusammenhang der AHb eine weitergehende Erfassung bestimmt.
§6 Urheberrechtlicher Schutz und Schutz des Gesamtwerks
Die AHb bilden als Gesamtwerk eine urheberrechtlich geschützte Ordnung. Der Schutz erstreckt sich auf sämtliche geschützten Inhalte, Bestandteile, Ausarbeitungen und Ausprägungen dieser Ordnung sowie auf deren besondere Zusammenstellung, Struktur, Zuordnung und inhaltliche Verbindung.
Zum geschützten Gesamtwerk gehören insbesondere sämtliche innerhalb der AHb enthaltenen Texte, Schriften, Abhandlungen, Darstellungen, Ausarbeitungen, Begriffe, Definitionen, Festlegungen, Grundsätze, Ordnungsstrukturen, Systematiken, Gliederungen, Konzepte, konzeptionellen Setzungen, Wirkungszusammenhänge und sonstigen Inhalte.
Der Schutz erstreckt sich ebenso auf die Inhalte der Website rhenus.one, der Website rhenus-referenz.space sowie der RHENUS-Referenz-Bibliothek. Er umfasst dort insbesondere sämtliche Texte, Schriften, Abhandlungen, Darstellungen, Ausarbeitungen, Begriffe, Definitionen, Festlegungen, Konzepte, Strukturen, Ordnungen, Zusammenhänge und sonstigen geschützten Inhalte.
Die genannten Inhalte sind sowohl in ihrer jeweiligen Eigenständigkeit als auch in ihrer Verbindung und ihrem Zusammenwirken innerhalb des RHENUS-Systems geschützt. Der Schutz umfasst daher nicht nur einzelne Inhalte, sondern ebenso deren besondere Auswahl, Zusammenstellung, Reihenfolge, Zuordnung, Verknüpfung und Einbindung in die übergeordnete Struktur.
Geschützt ist der Inhalt in seiner sprachlichen, begrifflichen, strukturellen, konzeptionellen, systemischen und gestalterischen Ausprägung. Dies gilt insbesondere auch für die innerhalb der genannten Werke entwickelten oder bestimmten Begriffe, Bezeichnungen, Definitionszusammenhänge, Ordnungsprinzipien, Systemzusammenhänge und inhaltlichen Rückbindungen.
Der Schutz besteht unabhängig davon, ob ein geschützter Inhalt vollständig oder auszugsweise, wörtlich oder sinngemäß, unmittelbar oder mittelbar, unverändert oder verändert, einzeln oder zusammen mit anderen Inhalten übernommen oder verwendet wird.
Eine Übernahme oder Nutzung verliert ihren Bezug zum geschützten Werk nicht dadurch, dass einzelne Begriffe, Formulierungen, Inhalte oder Strukturelemente verändert, umgestellt, verkürzt, erweitert, neu zusammengestellt oder in einen anderen Zusammenhang überführt werden.
Der Schutz umfasst auch die besondere Verbindung einzelner Inhalte miteinander, soweit diese Verbindung selbst eine geschützte geistige Schöpfung oder einen geschützten Bestandteil des Gesamtwerks bildet.
Jede Vervielfältigung, Veröffentlichung, Weitergabe, Übertragung, Bearbeitung, Umgestaltung, Verwertung oder sonstige Nutzung geschützter Inhalte ist nur zulässig, soweit hierfür eine entsprechende Berechtigung besteht.
Eine solche Berechtigung lässt die Urheberschaft, die Zuordnung des Werkes zum Herausgeber und den Schutz der nicht von der jeweiligen Berechtigung erfassten Inhalte und Bestandteile unberührt.
Sämtliche Rechte an den AHb, den genannten Websites, der RHENUS-Referenz-Bibliothek sowie den jeweils geschützten Inhalten und Bestandteilen verbleiben beim Herausgeber, soweit nicht ausdrücklich und schriftlich etwas anderes bestimmt wurde.
Die Bestimmungen dieses §6 gelten für das Gesamtwerk ebenso wie für jeden einzelnen geschützten Bestandteil und sind im Zusammenhang mit der nachfolgenden Regelung über die Nutzungslizenz zu verstehen.
§6a Nutzungslizenz und Fortgeltung des Schutzes
Eine Nutzung, Vervielfältigung, Veröffentlichung, Weitergabe, Übertragung, Bearbeitung oder sonstige Verwendung der Inhalte der AHb ist nur zulässig, wenn hierfür eine entsprechende Berechtigung besteht.
Wurde dem jeweiligen Menschen oder Wesen durch den Herausgeber ausdrücklich und schriftlich eine Nutzungslizenz erteilt, gilt diese ausschließlich in dem Umfang, für den sie erteilt wurde. Eine solche Nutzungslizenz hebt den urheberrechtlichen Schutz der AHb, ihres Gesamtwerks oder ihrer einzelnen Bestandteile nicht auf und begründet insbesondere keinen Übergang von Urheberrechten oder sonstigen Rechten am Werk.
Die schriftlich erteilte Nutzungslizenz bleibt für die von ihr erfasste Nutzung maßgeblich. Ihr Umfang bestimmt sich ausschließlich nach dem Inhalt der erteilten Berechtigung. Eine über diesen Umfang hinausgehende Nutzung stellt keine von der Lizenz gedeckte Nutzung dar.
Auch bei erteilter Nutzungslizenz bleiben insbesondere die Urheberschaft, die Zuordnung zum Herausgeber, die geschützte Struktur und Konzeption, die inhaltlichen Zusammenhänge sowie die Rechte an nicht von der Lizenz erfassten Bestandteilen unberührt.
Eine erteilte Nutzungslizenz darf ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Herausgebers weder auf andere Menschen oder Wesen übertragen noch diesen zur eigenen Nutzung überlassen, weitergegeben oder zugänglich gemacht werden, sofern die Lizenz dies nicht ausdrücklich vorsieht.
Die Erteilung einer Nutzungslizenz ist daher als begrenzte Gestattung einer konkret bestimmten Nutzung zu verstehen und nicht als Freigabe des Gesamtwerks oder seiner Inhalte zur freien Verwendung.
§6b Wirkungs- und Hervorbringungsordnung
Im Sinne dieser Ordnung ist nicht allein die unmittelbar sichtbare, messbare, benannte oder ausdrücklich beabsichtigte Handlung maßgeblich, sondern ebenso jede hieraus hervorgehende Wirkung, Veränderung, Verschiebung, Hervorbringung, Beeinflussung, Einschränkung, Ermöglichung, Verhinderung oder sonstige Prozesswirkung.
Eine Wirkung bleibt auch dann bestehen und dieser Ordnung unterworfen, wenn sie nicht unmittelbar sichtbar wird, nicht ausdrücklich benannt wurde, nicht dokumentiert, nicht gemessen, nicht ausgewiesen oder von einer anderen Struktur nicht als solche anerkannt wird.
Maßgeblich ist die tatsächliche Hervorbringung und ihre Wirkung innerhalb des von den AHb erfassten Zusammenhangs.
Die Wirkung einer Handlung, Unterlassung, Entscheidung, Anweisung, Zurückhaltung, Vermittlung, technischen Ausführung oder sonstigen Hervorbringung verliert ihre Zurechenbarkeit nicht dadurch, dass sie zeitlich verzögert, mittelbar, kumulativ, wiederholt, über mehrere Stufen oder durch andere Strukturen hervorgebracht oder weitergeführt wird.
Ebenso verändert sich ihre Zurechenbarkeit nicht durch eine Änderung ihrer Bezeichnung, Erscheinungsform, Übertragungsform, technischen Darstellung, organisatorischen Zuordnung, räumlichen Verlagerung, strukturellen Einbettung oder sonstigen äußeren Form.
Jede Hervorbringung bleibt dem Ursprung ihrer Veranlassung, Setzung oder Erzeugung zugeordnet, soweit sie auf diese zurückzuführen ist.
Das gleichzeitige oder aufeinanderfolgende Zusammenwirken mehrerer Handlungen, Unterlassungen, Gegebenheiten, Ursachen oder Hervorbringungszusammenhänge beseitigt die Zurechenbarkeit einer einzelnen Wirkung zu dem jeweiligen Beitrag nicht. Die Beteiligung weiterer Ursachen oder Wirkungen führt nicht dazu, dass der eigene hervorbringende Anteil entfällt.
Dies gilt unabhängig davon, ob die Wirkung materiell, finanziell, wirtschaftlich, körperlich, räumlich, technisch, organisatorisch, sozial, kommunikativ, wahrnehmungsbezogen, geistig, mental, emotional, strukturell, funktional, energetisch oder in sonstiger Weise hervortritt.
Insbesondere umfasst diese Ordnung auch Wirkungen auf Zeit, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Wissen, Information, Entscheidungsgrundlagen, Handlungsfähigkeit, Ressourcen, Arbeitsleistung, Prozessabläufe, Effizienz, Effektivität, Stabilität, Entlastung, Belastung, Zugänglichkeit, Verfügbarkeit und weitere Bedingungen des Wirkens.
Keine Wirkung wird dadurch gegenstandslos, dass sie innerhalb einer fremden, übergeordneten, untergeordneten, zwischengeschalteten, institutionellen, technischen oder sonstigen Struktur erscheint oder dort eine andere Bezeichnung, Zuordnung oder Darstellung erhält.
Das gleichzeitige oder aufeinanderfolgende Zusammenwirken mehrerer Handlungen, Unterlassungen, Gegebenheiten, Ursachen oder Hervorbringungszusammenhänge beseitigt die Zurechenbarkeit einer einzelnen Wirkung zu dem jeweiligen Beitrag nicht. Die Beteiligung weiterer Ursachen oder Wirkungen führt nicht dazu, dass der eigene hervorbringende Anteil entfällt.
Ebenso ist unerheblich, ob eine Wirkung ausschließlich durch einen einzelnen Vorgang oder durch das Zusammenwirken mehrerer Vorgänge entstanden ist. Jeder zurechenbare Hervorbringungsanteil bleibt innerhalb dieser Ordnung erfasst.
Eine Wirkung kann daher weder durch ihre Unsichtbarkeit noch durch ihre Nichtbenennung, Nichtmessung, Nichtdokumentation, Verlagerung, Zwischenschaltung, technische Vermittlung, institutionelle Einbettung oder das Hinzutreten weiterer Ursachen aus dem Wirkungszusammenhang herausgelöst werden.
§6c Absicht, Zielrichtung und Hervorbringung
Eine Handlung wird im Rahmen dieser Ordnung nicht ausschließlich nach ihrer äußeren Erscheinungsform betrachtet. Erfasst werden ebenso ihre erkennbare Zielrichtung, ihre beabsichtigte Wirkung, ihre vorbereitete Wirkung und die mit ihr verfolgte Herbeiführung eines bestimmten Zustands oder Ergebnisses.
Dies gilt auch dann, wenn die beabsichtigte Wirkung nicht unmittelbar durch denjenigen selbst ausgeführt wird, von dem sie ausgeht.
Die bewusste Vorbereitung, Einleitung, Veranlassung oder Ermöglichung einer Wirkung ist daher Bestandteil des hervorbringenden Zusammenhangs.
Eine Veränderung der äußeren Handlung, des eingesetzten Mittels oder des Ausführenden beseitigt die ursprüngliche Hervorbringung nicht.
Die Erfassung einer Zielrichtung setzt dabei nicht voraus, dass eine Wirkung tatsächlich vollständig oder in der ursprünglich vorgesehenen Form eingetreten ist. Auch der auf eine Hervorbringung gerichtete, begonnene oder vorbereitete Vorgang bleibt als solcher Bestandteil des Wirkungszusammenhangs.
Unbeabsichtigte oder nicht vorausgesehene Folgen werden hiervon nicht ausgenommen. Ihre fehlende Absicht beseitigt weder ihr tatsächliches Hervorgebrachtsein noch die nach den AHb bestehende Zurechenbarkeit.
§6d Unterlassung, Vorenthaltung, Zurückhaltung und Wegnahme
Nicht nur eine Handlung, sondern auch eine Unterlassung kann eine hervorgebrachte Wirkung im Sinne dieser Ordnung darstellen. Dies gilt insbesondere auch für die bewusste oder nicht bewusste Wissensvorenthaltung, soweit durch das Nichtzugänglichmachen vorhandenen Wissens eine Wirkung hervorgebracht, aufrechterhalten oder verändert wird.
Dies gilt insbesondere für das bewusste Nichtmitteilen, Zurückhalten, Verschweigen, Vorenthalten, Verzögern, Aufschieben, Vertagen, Hinauszögern, Hinausziehen, Hinhalten oder Aussitzen sowie für das Begrenzen, Verschieben oder sonstige Zurückstellen von Informationen, Wissen, Voraussetzungen, Zusammenhängen, Entscheidungsgrundlagen, Zugängen, Möglichkeiten oder sonstigen für einen Vorgang erheblichen Gegebenheiten.
Eine Vorenthaltung wird nicht dadurch gegenstandslos, dass keine ausdrückliche Unwahrheit ausgesprochen wurde.
Ebenso ist unerheblich, ob eine Information vollständig verschwiegen, nur teilweise mitgeteilt, in einen anderen Zusammenhang gestellt, zeitlich zurückgehalten, durch andere Informationen überlagert oder auf sonstige Weise ihrer tatsächlichen Wirksamkeit entzogen wird.
Wird durch das Vorenthalten einer Gegebenheit eine andere Entscheidung, Handlung, Zustimmung, Zuwendung, Verpflichtung, Zuordnung oder sonstige Reaktion hervorgerufen, ermöglicht, erschwert oder verhindert, gehört auch diese Wirkung zum hervorbringenden Zusammenhang.
Eine bestehende Kenntnis kann nicht dadurch aus der Zurechnung genommen werden, dass ihre Mitteilung unterbleibt.
Eine Unterlassung bleibt auch dann als Wirkungsträger erfasst, wenn sie nicht als eigenständige Handlung bezeichnet wird, sondern lediglich darin besteht, dass eine erforderliche, zugesagte, vorausgesetzte oder für den jeweiligen Zusammenhang erhebliche Handlung nicht vorgenommen wird.
Das bewusste und/oder nicht bewusste Aufrechterhalten eines Zustands durch fortgesetztes Nichttätigwerden wird dabei ebenso erfasst wie dessen erstmalige Herbeiführung durch Unterlassung. Dies gilt auch für das wiederholte Vertrösten, das fortgesetzte Aufschieben, das Verschieben auf einen unbestimmten oder immer weiter hinausgeschobenen Zeitpunkt sowie die faktische Herausnahme eines Vorgangs, Vorhabens, Anspruchs oder einer Entwicklung aus dem weiteren Vollzug, einschließlich dessen Verschiebung auf ein Abstellgleis.
Erfasst werden ebenso Diebstahl und jede sonstige Wegnahme von Gegenständen, Substanzen, Mitteln, Ressourcen, Eigentum, Unterlagen, Daten, Zugängen, Werkzeugen oder sonstigen Gegebenheiten, die dem Herausgeber gehören, zugeordnet sind, von ihm genutzt werden oder für seinen weiteren Vollzug erforderlich sind. Dies gilt auch dann, wenn die Wegnahme nicht dauerhaft erfolgt, sondern nur vorübergehend, teilweise oder für einen bestimmten Zeitraum vorgenommen wird.
Ebenso erfasst ist die faktische Herausnahme eines Vorgangs, Vorhabens, Anspruchs, Strukturbereichs, einer Funktion, Fähigkeit oder Entwicklung aus dem weiteren Vollzug. Dies gilt auch dann, wenn der betreffende Vorgang, Strukturbereich, die Funktion oder Entwicklung weiterhin besteht, vorgesehen ist oder bereits begonnen wurde.
§6e Wirkungen ohne unmittelbaren Schadenseintritt
Eine hervorgerufene Wirkung setzt keinen bereits eingetretenen materiellen oder unmittelbar feststellbaren Schaden voraus, um als Wirkung im Sinne dieser Ordnung erfasst zu sein.
Erfasst werden insbesondere auch Veränderungen von Effektivität, Effizienz, Aufwand, Zeit, Ressourcenverbrauch, Kosten, Arbeitsleistung, Prozessdauer, Zugänglichkeit, Verfügbarkeit, Stabilität, Entlastung, Belastung und sonstigen Funktionsbedingungen.
Eine Wirkung kann auch darin bestehen, dass ein Aufwand reduziert, ein Vorgang beschleunigt, ein Ablauf vereinfacht, eine Reibung vermindert, eine Belastung vermieden oder eine Funktion ermöglicht oder verbessert wird.
Das Ausbleiben eines unmittelbar sichtbaren Schadens beseitigt daher weder die Wirkung noch deren Zurechenbarkeit.
Ebenso setzt die Erfassung einer Wirkung nicht voraus, dass diese bereits in einem wirtschaftlichen, rechtlichen, technischen oder sonstigen fremden Bewertungssystem abgebildet wurde.
Eine tatsächlich eingetretene Verbesserung, Entlastung, Vereinfachung, Beschleunigung, Stabilisierung oder sonstige funktionale Wirkung bleibt auch dann eine hervorgebrachte Wirkung, wenn sie von einer anderen Struktur nicht erfasst, nicht anerkannt, nicht ausgewiesen oder einer anderen Ursache zugeschrieben wird.
§6f Zeitliche Erstreckung von Wirkungen
Wirkungen können unmittelbar, verzögert, fortwirkend, wiederkehrend, kumulativ, latent oder erst zu einem späteren Zeitpunkt sichtbar oder wirksam werden.
Die zeitliche Verzögerung einer Wirkung verändert weder ihren Ursprung noch ihre Zurechenbarkeit.
Ebenso bleibt eine Wirkung erfasst, wenn sie sich erst durch das Zusammenwirken mehrerer zeitlich aufeinanderfolgender Vorgänge vollständig zeigt.
Eine einmal hervorgebrachte Wirkung wird nicht dadurch aufgehoben, dass die ursprüngliche Handlung beendet wurde.
Dies gilt insbesondere für Wirkungen, die nach Abschluss einer Handlung, einer Interaktion, einer Vereinbarung, einer technischen Ausführung, einer organisatorischen Maßnahme oder eines sonstigen Vorgangs weiterbestehen oder daraus erneut hervorgehen.
Auch eine erst später erkennbare Wirkung bleibt dem ursprünglichen Hervorbringungszusammenhang zugeordnet, sofern sie auf diesen zurückzuführen ist.
Die Beendigung eines Vorgangs beendet daher nicht automatisch dessen bereits hervorgebrachte oder daraus weiterwirkende Folgen.
§6g Transformation und Verlagerung
Die Veränderung der Form einer hervorgebrachten Gegebenheit verändert nicht deren Ursprung.
Dies gilt insbesondere bei Übertragung, Umwandlung, Aufteilung, Zusammenführung, Verschiebung, Umbenennung, Übersetzung, Digitalisierung, Verlagerung, Einbettung oder sonstiger Veränderung ihrer Erscheinungsform.
Eine Wirkung bleibt dem ursprünglichen Hervorbringungszusammenhang zugeordnet, auch wenn sie anschließend in einer anderen Struktur, an einem anderen Ort, unter einer anderen Bezeichnung, in einem anderen Medium oder in einer veränderten Form erscheint.
Eine formale Neuzuordnung beseitigt keine tatsächliche Herkunft und keine daraus bestehende Wirkung.
Insbesondere begründet die Überführung einer Gegebenheit in eine andere Struktur weder einen neuen Ursprung noch eine Aufhebung der bisherigen Zurechnung.
Auch die Aufteilung einer ursprünglich zusammenhängenden Gegebenheit in mehrere Bestandteile, Konten, Datensätze, Vorgänge, Funktionen oder sonstige Einheiten beseitigt deren ursprünglichen Zusammenhang nicht.
Gleiches gilt für die spätere Zusammenführung zuvor getrennter Bestandteile.
§6h Veranlassung und mittelbare Hervorbringung
Wer eine Handlung oder Wirkung veranlasst, beauftragt, organisiert, vorbereitet, vermittelt, ermöglicht, unterstützt, aufrechterhält oder gezielt herbeiführt, bleibt Teil des hervorbringenden Zusammenhangs, auch wenn die unmittelbare Ausführung durch einen anderen erfolgt.
Die Einschaltung eines Dritten beseitigt weder die ursprüngliche Veranlassung noch die daraus folgende Zurechnung.
Dies gilt unabhängig davon, ob der Dritte als Mensch, Person, Rolle, Familie, Gemeinschaft, Organisation, Unternehmen, Behörde, Staat, Nation, Menschheit oder Wesenheit an sich, als technisches System, automatisierter Vorgang oder sonstige Funktionseinheit handelt.
Eine Wirkung kann daher nicht allein durch ihre Weitergabe oder Ausführung durch Dritte aus dem ursprünglichen Wirkungszusammenhang herausgelöst werden.
Ebenso bleibt diejenige Hervorbringung erfasst, die durch Anweisung, Empfehlung, Auftrag, Einrichtung, Programmierung, Freigabe, Bereitstellung oder sonstige Ermöglichung eines später ausgeführten Vorgangs bewirkt wurde.
Die mittelbare Hervorbringung ist dabei nicht gegenüber der unmittelbaren Hervorbringung nachrangig, soweit die jeweilige Wirkung auf den betreffenden Hervorbringungsbeitrag zurückzuführen ist.
§6i Kollektive, institutionelle und systemische Wirkungen
Eine Wirkung bleibt auch dann Bestandteil dieser Ordnung, wenn sie innerhalb eines sogenannten "Inneren Kreises", Familie, Gruppe, Gemeinschaft, Organisation, Institution, Behörde, sog. Staat, einer Nation, eines Unternehmens, technischen Systems oder sonstigen kollektiven Zusammenhangs hervorgebracht wird.
Die Einordnung einer Handlung als institutionell, kollektiv, organisatorisch oder systemisch beseitigt nicht deren tatsächliche Hervorbringung und Wirkung.
Ebenso begründet die bloße Zugehörigkeit zu einer solchen Struktur keine Verlagerung der Verantwortung auf eine anonyme oder nicht näher bezeichnete Gesamtheit.
Maßgeblich bleibt der tatsächliche Hervorbringungszusammenhang einschließlich derjenigen, die eine Handlung gesetzt, veranlasst, ermöglicht, aufrechterhalten oder übernommen haben und umsetzen.
Eine institutionelle, organisatorische oder technische Struktur kann daher weder als selbständiger Ursprung einer Wirkung eingesetzt werden, um deren tatsächlichen Hervorbringungszusammenhang zu verdecken, noch kann ihre bloße Existenz eine hiervon abweichende Zurechnung begründen.
§6j Gewohnheit, Wiederholung und Normalisierung
Die wiederholte Anwendung einer Handlung, eines Verfahrens, einer Zuordnung oder einer Struktur begründet für sich allein keine Zulässigkeit im Sinne dieser Ordnung.
Ebenso wird eine unzulässige Handlung nicht dadurch zulässig, dass sie wiederholt, verbreitet, gesellschaftlich üblich, organisatorisch etabliert, technisch vorgesehen oder innerhalb eines bestimmten Zusammenhangs als normal bezeichnet wird.
Eine wiederholte oder systematisch aufrechterhaltene Wirkung kann vielmehr eine fortdauernde oder kumulative Wirkung im Sinne dieser Ordnung darstellen.
Die Dauer, Häufigkeit oder Verbreitung einer Handlung verändert daher nicht die Maßgeblichkeit der AHb.
Auch die Berufung auf eine bestehende Praxis, Gewohnheit, Übung, Tradition, interne Regel, technische Voreinstellung oder sonstige etablierte Vorgehensweise begründet keine eigenständige Befugnis gegenüber dem Herausgeber oder seinem geschützten Wirk- und Zuständigkeitsbereich.
§6k Wissen und Informationsordnung
Wissen und Information sind im Rahmen dieser Ordnung eigenständige Gegebenheiten und Wirkfaktoren.
Erfasst werden insbesondere das Vorhandensein, die Weitergabe, die Nichtweitergabe, die Zurückhaltung, die Veränderung, die Verkürzung, die Fragmentierung, die Verfälschung, die Verschleierung und die gezielte oder unzutreffende Zuordnung von Informationen.
Eine Information verliert ihre Wirkung nicht dadurch, dass sie nur einzelnen Beteiligten bekannt ist, nicht dokumentiert wurde oder innerhalb einer anderen Struktur nicht anerkannt wird.
Ebenso kann das bewusste Vorenthalten einer Information eine eigenständige Wirkung darstellen, wenn dadurch die Entscheidungs-, Handlungs-, Wahrnehmungs- oder Zuordnungslage eines anderen verändert wird.
Die Nichtweitergabe einer bekannten und für einen Zusammenhang erheblichen Gegebenheit wird daher ausdrücklich als mögliche Hervorbringung einer Wirkung erfasst.
Eine Berufung auf Unwissenheit beseitigt die tatsächliche Wirkung einer erfolgten Vorenthaltung nicht.
Ebenso beseitigt die nachträgliche Kenntnis einer bislang vorenthaltenen Gegebenheit nicht die zuvor durch ihre Vorenthaltung entstandenen Wirkungen.
Die Informationsordnung umfasst dabei nicht nur sprachlich formulierte Informationen, sondern auch Daten, Aufzeichnungen, Dokumentationen, Beobachtungen, Erkenntnisse, Zusammenhänge, Zugänge, technische Angaben, Erfahrungswissen, strukturelle Kenntnisse und sonstige Gegebenheiten, deren Kenntnis oder Nichtkenntnis für einen Vorgang wirksam ist.
§6l Technische und algorithmische Vermittlung
Die technische, digitale, automatisierte, algorithmische oder sonstige systemische Vermittlung einer Handlung oder Wirkung verändert weder deren tatsächliche Hervorbringung noch deren Zurechenbarkeit.
Dies gilt insbesondere für Software, Algorithmen, automatisierte Prozesse, Plattformen, Datenverarbeitung, technische Steuerungen, Kommunikationssysteme, künstliche, simulierte, synthetische, fiktive oder sonstige automatisierte Systeme.
Eine technische Ausführung kann daher nicht allein deshalb als eigenständiger Ursprung einer Wirkung behandelt werden, weil die unmittelbare Ausführung durch ein technisches System erfolgt.
Maßgeblich bleiben die tatsächliche Veranlassung, Einrichtung, Steuerung, Freigabe, Nutzung, Aufrechterhaltung und Wirkung des jeweiligen Vorgangs.
Ebenso kann die technische Verschleierung, Automatisierung oder Verteilung eines Vorgangs seine tatsächliche Wirkung nicht beseitigen.
Eine technische oder algorithmische Zwischenstufe begründet insbesondere keine eigenständige Aufhebung, Unterbrechung oder Verlagerung des Hervorbringungszusammenhangs.
Dies gilt auch dann, wenn der technische Vorgang selbständig, automatisiert, wiederkehrend oder ohne weitere unmittelbare menschliche Handlung ausgeführt wird.
Die Verwendung technischer Mittel verändert somit die Form der Hervorbringung, nicht aber die tatsächliche Wirkung und den ihr zugrunde liegenden Zusammenhang.
§6m Selbst, Geist und Bewusstsein als Hervorbringungsebene
Die tatsächliche Hervorbringung einer Handlung, Entscheidung, Unterlassung, Einwirkung oder sonstigen Wirkung umfasst nicht ausschließlich deren äußerlich wahrnehmbare oder unmittelbar ausführende Ebene, sondern ebenso das jeweils zugehörige Selbst, den Geist und das Bewusstsein des jeweiligen hervorbringenden Wesens, soweit von dort eine entsprechende Hervorbringung, Veranlassung, Ausrichtung, Entscheidung oder Wirkung ausgeht.
Das Selbst, der Geist und das Bewusstsein werden dabei als eigenständige Bestandteile des jeweiligen Wirkungs- und Hervorbringungszusammenhangs erfasst und dürfen nicht allein deshalb außer Betracht bleiben, weil die von ihnen ausgehende Setzung, Entscheidung, Absicht, Einflussnahme oder Wirkung für andere nicht unmittelbar wahrnehmbar, benennbar oder nachweisbar ist.
Dies gilt insbesondere für bewusste und nicht bewusste, ausdrückliche und unausgesprochene, mentale, geistige, emotionale, wahrnehmungsbezogene, intentionale und sonstige innere Vorgänge, soweit diese tatsächlich an einer Handlung, Entscheidung, Unterlassung, Einwirkung oder sonstigen Wirkung hervorbringend beteiligt sind.
Die fehlende eigene Erkenntnis des jeweiligen hervorbringenden Wesens über sein Selbst, seinen Geist, sein Bewusstsein oder die von dort ausgehenden Vorgänge beseitigt deren tatsächliche Beteiligung am jeweiligen Wirkungszusammenhang nicht.
Ebenso beseitigt eine fehlende Wahrnehmung, Benennung, Anerkennung oder Einordnung durch andere die tatsächliche Hervorbringung einer solchen Wirkung nicht.
Soweit eine Handlung oder Wirkung aus dem Zusammenwirken von Selbst, Geist, Bewusstsein, Wahrnehmung, Denken, mentalen oder emotionalen Vorgängen und äußerer Ausführung hervorgeht, ist der gesamte tatsächliche Hervorbringungszusammenhang zu berücksichtigen.
Die äußere Ausführung einer Handlung bildet daher nicht notwendig ihren vollständigen Ursprung. Eine zwischengeschaltete Handlung, Rolle, Struktur, Organisation, technische Ausführung oder sonstige Vermittlung beseitigt die Beteiligung derjenigen inneren Hervorbringungsebene nicht, von der die entsprechende Veranlassung, Ausrichtung oder Wirkung tatsächlich ausgegangen ist.
Diese Bestimmung gilt unabhängig davon, ob die jeweilige Hervorbringung als körperlich, materiell, energetisch, geistig, mental, emotional, wahrnehmungsbezogen, kommunikativ, strukturell, funktional, technisch oder in sonstiger Weise in Erscheinung tritt.
§7 Geltung gegenüber Dritten
Die Geltung dieser Ordnung ist nicht von einem Vertrag, einer Vereinbarung, einer freiwilligen Anbindung oder einer sonstigen ausdrücklichen Zustimmung abhängig.
Sie gilt gegenüber sämtlichen Dritten, deren Handlungen, Unterlassungen, Interaktionen oder sonstige Einwirkungen den Wirkungs-, Handlungs- oder Ordnungsbereich von Renatus-Rhenus von Felshaken und seinen Unterordnungseinheiten berühren.
Die Erfassung eines Dritten oder einer von ihm ausgehenden Gegebenheit begründet für sich genommen keine Zuständigkeit des Herausgebers für diesen Dritten oder dessen Angelegenheiten. Ebenso entsteht daraus nicht automatisch eine Zurechnung sämtlicher damit verbundener Wirkungen. Zuständigkeit, Zurechnung und Folge bestimmen sich nach den jeweils einschlägigen Bestimmungen dieser AHb.
§7a Ausschluss konkludenter Vereinbarungen
Eine Vereinbarung, Verpflichtung oder Zuständigkeit entsteht ausschließlich durch eine ausdrückliche, freiwillige und schriftlich nachvollziehbare Übereinkunft.
Verhalten, Reaktion, Schweigen, Teilnahme, Anwesenheit oder faktische Mitwirkung begründen keine vertragliche Vereinbarung und keine Zuständigkeit.
Die Annahme oder Herleitung einer Verpflichtung aus solchen Umständen ist unzulässig und stellt eine Störung dar.
§7b – Unaufgeforderte Werbung und werbliche Einflussnahme
Unaufgeforderte Werbung, Anzeigen, werbliche Inhalte, kommerzielle Ansprache oder sonstige werblich ausgerichtete Einflussnahmen stellen innerhalb dieser Ordnung eine unzulässige Einwirkung dar, soweit sie ohne vorherige Zustimmung in den geschützten Wirkungs-, Wahrnehmungs-, Aufmerksamkeits- oder Lebensbereich des Herausgebers eingebracht werden.
Dies gilt unabhängig davon, ob die werbliche oder sonstige einwirkende Kommunikation unmittelbar, mittelbar, verbal, schriftlich, visuell, auditiv, technisch, digital, algorithmisch, personalisiert oder auf sonstige Weise erfolgt und unabhängig davon, ob sie als Werbung, Anzeige, Empfehlung, gesponserter Inhalt, kommerzieller Hinweis, Angebot, Vorschlag, behördliche Mitteilung, amtlicher Briefverkehr, behördliches oder öffentliches Schreiben, Bescheid, Aufforderung, Ladung, Zustellung, Verwaltungsmitteilung, amtlicher Hinweis oder unter einer sonstigen Bezeichnung erscheint.
Maßgeblich ist dabei nicht die Bezeichnung oder formale Einordnung des jeweiligen Inhalts, sondern die tatsächliche Einwirkung, die durch dessen Zuführung, Übermittlung, Zustellung, Einblendung oder sonstige Zugänglichmachung in den geschützten Wirkungs-, Wahrnehmungs-, Aufmerksamkeits- oder Lebensbereich des Herausgebers erfolgt.
Erfasst sind insbesondere auch Werbeeinblendungen innerhalb von Internetseiten, Anwendungen, Kommunikationssystemen, digitalen Oberflächen, Plattformen, Geräten, Programmen oder sonstigen technischen Systemen sowie deren algorithmisch gesteuerte, personalisierte oder situationsbezogene Ausspielung.
Die Einwirkung ist auch dann unzulässig, wenn sie nicht unmittelbar auf eine Kaufentscheidung gerichtet ist, sondern Aufmerksamkeit bindet, Wahrnehmung lenkt, Bedürfnisse oder Interessen erzeugt oder verstärkt, bestimmte Handlungen nahelegt, fremde Inhalte in den jeweiligen Zusammenhang einschiebt oder auf sonstige Weise eine kommerzielle oder werbliche Ausrichtung in den Wirkungsbereich des Herausgebers einführt.
Dies gilt gleichermaßen für öffentliche und private Bereiche sowie für persönliche, zwischenmenschliche, familiäre, wohnbezogene, berufliche, wirtschaftliche, institutionelle, digitale und sonstige Zusammenhänge.
Eine öffentliche Zugänglichkeit, die allgemeine Verfügbarkeit eines Mediums, die technische Möglichkeit der Einblendung, die Nutzung eines Dienstes oder einer Plattform oder die bloße Existenz einer werblichen Finanzierungsstruktur begründet keine Zustimmung des Herausgebers zu einer solchen Einwirkung.
Insbesondere begründet die Nutzung eines digitalen Dienstes oder einer technischen Plattform keine pauschale Zustimmung dazu, dem Herausgeber innerhalb seines jeweiligen Wahrnehmungs-, Aufmerksamkeits- oder Wirkungsbereichs unaufgeforderte Werbung oder sonstige kommerzielle Einflussnahme zuzuführen.
Eine werbliche Einwirkung, die entgegen dieser Ordnung in den geschützten Bereich des Herausgebers eingebracht wird, stellt eine Störung im Sinne dieser Ordnung dar und unterliegt den Bestimmungen zu Abwehr, Unterbindung, Zurechnung, Haftung, Schadensersatz, Ausgleich und Vollzug.
Soweit eine solche Einwirkung bereits erfolgt ist oder fortwirkt, werden deren Wirkungen nach Maßgabe dieser AHb rückgeführt und dem entsprechenden Vollzug zugeführt. Dies umfasst auch daraus hervorgegangene oder weiterhin fortwirkende Belastungen des Wirkungs-, Wahrnehmungs-, Aufmerksamkeits-, Zeit- oder Ressourcenbereichs des Herausgebers.
§8 Störung
Eine Störung im Sinne dieser Ordnung ist jede Handlung, Unterlassung, Einwirkung oder Einflussnahme, durch welche der Eigenstand, der Wirkungsbereich, die Wahrnehmung, die Aufmerksamkeit, die Ruhe, die Konzentration oder die freie Ausrichtung des Herausgebers beeinträchtigt, eingeschränkt, beansprucht oder in ihrer Eigenständigkeit gestört wird.
Als Störung gelten insbesondere:
- jede unaufgeforderte oder unzulässige Kontaktaufnahme;
- wiederholte Kontaktaufnahme trotz Zurückweisung, Ablehnung oder Ausbleiben einer Reaktion;
- die unaufgeforderte Inanspruchnahme von Zeit, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung oder sonstigen Ressourcen;
- auditive Belästigungen oder sonstige unerwünschte akustische Einwirkungen;
- visuelle Belästigungen oder sonstige unerwünschte visuelle Einwirkungen;
- emotionale Belästigungen sowie unaufgeforderte emotionale Einflussnahmen, Übertragungen oder Aufladungen;
- sonstige sensorische oder wahrnehmungsbezogene Einwirkungen;
- das Aufdrängen fremder Anliegen, Probleme, Erwartungen oder Forderungen;
- die erzwungene Auseinandersetzung mit fremden Inhalten oder Strukturen;
- die erzwungene Anpassung an fremde Systeme, Ordnungen oder Vorgaben;
- jede sonstige Einwirkung, die geeignet ist, den Eigenstand oder den Wirkungsbereich unmittelbar oder mittelbar zu beeinträchtigen.
Dabei ist es unerheblich, auf welchem Weg, über welches Medium, auf welcher Ebene oder in welcher Erscheinungsform die Störung erfolgt.
Eine Störung kann insbesondere unmittelbar, mittelbar, verbal, nonverbal, körperlich, geistig, mental, auditiv, visuell, emotional, sensorisch, energetisch, technisch, materiell, strukturell, funktional oder auf sonstige Weise erfolgen.
Die Einordnung als Störung richtet sich nach der tatsächlichen Einwirkung auf den geschützten Bereich und nicht danach, wie die Einwirkung von ihrem Verursacher bezeichnet, begründet oder verstanden wird.
Für die Folgen einer Störung gelten die Bestimmungen dieser Ordnung, insbesondere die Regelungen zu Notwehr, Zurechnung, Haftung und Schadensersatz. Die Einordnung als Störung bestimmt den erfassten Sachverhalt; welche konkrete Folge daraus hervorgeht, richtet sich nach der einschlägigen Bestimmung, dem zugeordneten Ausgangsbezug und der jeweiligen Wirkung. Eine ausdrücklich als eigenständiger Eingriff bestimmte Handlung bleibt davon unberührt.
§8a Wiederholte Inanspruchnahme
Die wiederholte Kontaktaufnahme trotz Ablehnung oder fehlender Reaktion gilt als fortgesetzte Störung.
Dies gilt unabhängig von Form, Medium oder Intensität der Kontaktaufnahme.
Wiederholte Inanspruchnahme wird als Serienhandlung im Sinne des Anhangs gewertet.
§8b – Mobbing und systematische Störung
Mobbing im Sinne dieser Ordnung ist jede systematische oder miteinander verbundene, wiederholte und fortgesetzte Einwirkung auf den Herausgeber, durch welche dessen Eigenstand, Wirkungsbereich, Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Ruhe, Konzentration, freie Ausrichtung, Handlungsfähigkeit oder sonstige geschützte Bereiche beeinträchtigt, eingeschränkt, beansprucht oder fortgesetzt gestört werden.
Dabei kann Mobbing aus einer einzelnen wiederkehrenden Einwirkung oder aus mehreren unterschiedlichen Einwirkungen bestehen, die in ihrem Zusammenhang eine fortgesetzte Störung bilden.
Hierzu zählen insbesondere wiederholte Kontaktaufnahme trotz Zurückweisung oder Ablehnung, Aufdrängen von Anliegen oder Forderungen, Herabsetzung, Ausgrenzung, Einschüchterung, Bloßstellung, Verbreitung oder Wiederholung fremder Behauptungen, unberechtigte Zuschreibungen, Projektionen, Spiegelungen, Verantwortungs- oder Einwirkungsumkehrungen sowie geistige, mentale, auditive, visuelle, emotionale, energetische, soziale, kommunikative, körperliche, räumliche, technische, strukturelle, funktionale oder sonstige Einwirkungen.
Mobbing kann unmittelbar durch einen einzelnen Verursacher oder mittelbar durch mehrere Beteiligte erfolgen. Ebenso kann es dadurch entstehen, dass mehrere einzelne Handlungen, Einwirkungen oder Unterlassungen miteinander verbunden oder aufeinander aufgebaut werden.
Für die Einordnung als Mobbing ist nicht erforderlich, dass jede einzelne Handlung für sich genommen bereits eine eigenständige Störung darstellt. Maßgeblich ist auch die Gesamtheit und Fortsetzung der miteinander verbundenen Einwirkungen.
Die Bezeichnung, Begründung oder Darstellung der jeweiligen Einwirkung durch den Verursacher oder durch beteiligte Dritte verändert deren Einordnung nach dieser Ordnung nicht.
Mobbing stellt eine fortgesetzte und systematische Form der Störung im Sinne dieser Ordnung dar und unterliegt den hierfür vorgesehenen Folgen, insbesondere Abwehr, Unterbindung, Verantwortlichkeit, Haftung und Schadensersatz.
§8c – Indirekte Einwirkung über Dritte
Dieser Sachverhalt gilt für Einwirkungen in privaten, zwischenmenschlichen, familiären, partnerschaftlichen, sozialen, beruflichen, institutionellen, digitalen, öffentlichen und sonstigen Konstellationen.
Unzulässig ist jede Einwirkung auf den Herausgeber oder auf Dritte, durch welche über den Herausgeber, sein Auftreten, Verhalten, Strukturen, Inhalte oder sonstige Gegebenheiten ein beeinträchtigendes, herabsetzendes, entstellendes oder sonstwie schädigendes Bild erzeugt, verbreitet oder aufrechterhalten wird.
Dies gilt insbesondere für das abwertende, herabsetzende, bloßstellende, entwürdigende oder sonstwie beeinträchtigende Sprechen, Mimik und/oder Gestikulieren über den Herausgeber in dessen Anwesenheit oder Abwesenheit sowie für die Verbreitung, Weitergabe oder öffentliche Zugänglichmachung von Behauptungen, Darstellungen, Bewertungen, Bildern, Aufnahmen oder sonstigen Inhalten über ihn.
Ebenso unzulässig ist die gezielte Einbeziehung weiterer Menschen oder einer Öffentlichkeit in eine gegen den Herausgeber gerichtete Einwirkung, wenn dadurch die Einwirkung ausgeweitet, verstärkt, vervielfacht oder aufrechterhalten wird.
Auch eine als private Mitteilung, Meinung, Sorge, Information, Nachfrage oder vermeintliche Fürsorge dargestellte Einwirkung fällt hierunter, soweit sie tatsächlich eine unzulässige Einflussnahme auf Dritte in Bezug auf den Herausgeber bewirkt.
Dies umfasst auch die digitale oder sonstige öffentliche Verbreitung, Wiederholung, Vervielfältigung oder Weiterleitung entsprechender Inhalte, insbesondere wenn dadurch eine fortgesetzte Bloßstellung, Herabsetzung, soziale Ausgrenzung, Rufschädigung oder sonstige Beeinträchtigung des Herausgebers entsteht oder aufrechterhalten wird.
Für die Einordnung ist unerheblich, ob die Einwirkung unmittelbar oder mittelbar erfolgt, ob sie innerhalb einer privaten Konstellation oder gegenüber mehreren Menschen oder einer Öffentlichkeit erfolgt, ob sie von einem einzelnen Menschen oder mehreren Beteiligten ausgeht und ob die Beteiligten bewusst oder durch Übernahme, Weitergabe oder Verstärkung bereits bestehender Inhalte daran mitwirken.
Eine Einwirkung kann auch dann eine Störung darstellen, wenn einzelne daran beteiligte Handlungen für sich genommen geringfügig erscheinen, sich jedoch durch Wiederholung, Öffentlichkeit, Verbreitung, Dauer oder das Zusammenwirken mehrerer Beteiligter zu einer erheblichen Gesamtwirkung verbinden.
Eine solche direkte, indirekte oder öffentliche Einwirkung stellt eine eigenständige Störung im Sinne dieser Ordnung dar.
§9 Zurechnung
Handlungen, Unterlassungen und Wirkungen werden dem jeweiligen Ausgangs- und Verursachungszusammenhang zugerechnet, aus dessen Entscheidung, Handlung, Unterlassung, Veranlassung oder Fortführung sie hervorgehen. Form, Medium, Übermittlungsweg oder eingesetztes System ändern diese Zuordnung nicht.
Bei Handlungen von Vertretern, Beauftragten, Mitarbeitenden oder eingesetzten Systemen richtet sich die Zurechnung nach dem jeweiligen Auftrag, der Steuerung, dem tatsächlichen Beitrag und dem Zusammenhang, aus dem die Handlung oder Wirkung hervorgegangen ist. Sind mehrere Ausgangsbezüge beteiligt, werden deren jeweilige Beiträge innerhalb dieser Ordnung entsprechend zugeordnet.
Unvereinbare Einwirkungen werden innerhalb dieser Ordnung nicht in den Wirkungs-, Handlungs- oder Ordnungsbereich von Renatus-Rhenus von Felshaken übernommen. Sie werden dem jeweiligen Ausgangs- bzw. Absenderbezug zurückgeführt oder zurückreflektiert. Wahrnehmung, Kenntnisnahme, Abwehr, Zurückweisung oder Bearbeitung durch den Herausgeber begründen für sich genommen weder eine Übernahme der Einwirkung noch eine Zurechnung ihres Ursprungs an ihn.
Soweit aus einer solchen Einwirkung eine nach dieser Ordnung erfasste Schadens- oder Ausgleichsfolge hervorgeht, wird sie dem hierfür zugeordneten Ausgangsbezug zugerechnet und nach den einschlägigen Bestimmungen dem entsprechenden Vollzug zugeführt.
§10 Notwehr
Notwehr im Sinne dieser Ordnung dient der Wahrung, Sicherung, Verteidigung und Wiederherstellung des Eigenstandes sowie der gesamten daraus hervorgegangenen RHENUS-Architektur und ihres Wirkungs-, Handlungs- und Ordnungsbereiches.
Sie umfasst alle erforderlichen Maßnahmen zur Abwehr, Unterbindung, Begrenzung, Zurückweisung oder Beendigung jeder störenden, unbefugten oder unzulässigen Einwirkung auf den Eigenstand, die Originalstruktur, die RHENUS Struktur & Referenz, den RHENUS-Referenzraum, deren Strukturen, Funktionen, Inhalte, Hervorbringungen, Ordnungen, Abgrenzungen und sonstigen Bestandteile.
Notwehr ist dabei nicht auf eine bestimmte Form, ein bestimmtes Medium, eine bestimmte Erscheinungsform oder eine bestimmte Ebene oder einen bestimmten Bereich der Einwirkung beschränkt. Sie umfasst insbesondere die Abwehr unmittelbarer oder mittelbarer geistiger, mentaler, emotionaler, auditiver, visueller, sensorischer, körperlicher, räumlicher, kommunikativer, sozialer, technischer, materieller, struktureller, funktionaler, energetischer oder sonstiger Einwirkungen.
Sie umfasst insbesondere auch die sofortige Abwehr und Unterbindung unbefugter Annäherung, Kontaktaufnahme, Berührung, Beobachtung, Beschallung, visueller Einwirkung, emotionaler Einflussnahme, struktureller Übernahme, Nachbildung, Rekonstruktion, Vervielfältigung oder sonstiger Einwirkung auf die geschützte RHENUS-Architektur oder Teile davon.
Die Abwehr richtet sich dabei nicht nur gegen die unmittelbare Einwirkung selbst, sondern auch gegen deren Übertragung, Ausbreitung, Weiterführung, Verlagerung, Nachbildung oder sonstige Fortsetzung innerhalb oder außerhalb der unmittelbar betroffenen Struktur.
Die Wahl der zur Wahrung, Sicherung, Verteidigung oder Wiederherstellung erforderlichen Maßnahme richtet sich nach Art, Reichweite, Dauer und Wirkung der jeweiligen Störung sowie danach, was zu ihrer Unterbindung oder Beendigung erforderlich ist.
Notwehr kann sich sowohl gegen eine bereits eingetretene als auch gegen eine unmittelbar bevorstehende Störung sowie gegen eine zurückliegende Störung richten, deren Auswirkungen bis heute fortbestehen und weiterhin in den Eigenstand oder die RHENUS-Architektur eingreifen oder geeignet sind, in diese einzugreifen.
§11 Haftung
Haftung ist innerhalb dieser Ordnung handlungsbezogen und an den jeweiligen Ausgangs- und Verursachungszusammenhang gebunden, unabhängig von Rolle, Status oder organisatorischer Einbindung.
Die Zuordnung richtet sich nach §9. Die bloße Erfassung einer Gegebenheit, Nähe, Kenntnisnahme oder Anwesenheit begründet für sich genommen keine Zurechnung einer fremden Handlung oder Wirkung an den Herausgeber. Einzelheiten der innerhalb dieser Ordnung bestimmten Schadens- und Ausgleichsfolgen ergeben sich aus §13 und dem Anhang.
§12 Gebühren
Gebühren dienen dem Ausgleich verursachten Aufwands und entstehen unabhängig von einem Schadensersatzanspruch.
§13 Schadensersatz
Schadensersatz dient innerhalb dieser Ordnung nicht allein dem Ausgleich, der Wiedergutmachung und der Richtigstellung der aus einer unzulässigen Einwirkung hervorgehenden Schäden, Beeinträchtigungen und Folgewirkungen sowie der Wiederherstellung eines beeinträchtigten Zustands. Im Besonderen dient Schadensersatz dazu, den eigenen Handlungs- und Interaktionsraum über die bloße Wiederherstellung des zuvor bestehenden Zustands hinaus zu erweitern und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, künftig eigenständig und selbstbestimmt handeln zu können.
Die Feststellung und Einordnung der Gegebenheit, ihrer Wirkung und des erforderlichen Ausgleichs erfolgen durch den Herausgeber nach Maßgabe dieser AHb. Dabei werden die konkrete Einwirkung, ihr Ausgangsbezug, ihre Zurechnung, ihre Wirkung und die jeweils einschlägige Ausgleichsbestimmung im Zusammenhang betrachtet.
Schadensersatz entsteht insbesondere auch bei der Inanspruchnahme oder versuchten Inanspruchnahme nicht vereinbarter Zuständigkeiten im Sinne von §4b. Die in dieser Ordnung ausdrücklich bestimmte Einordnung eines Versuchs als eigenständiger ersatzpflichtiger Eingriff bleibt davon unberührt; in diesen Fällen bildet der Versuch selbst den in der jeweiligen Bestimmung festgelegten Auslöser.
Schadensersatz entsteht ebenfalls bereits durch den Versuch, nicht beauftragte Meinungen, Deutungen, Bewertungen oder sonstige fremde Ordnungen in den von dieser AHb geschützten Wirkungs-, Handlungs- oder Ordnungsbereich einzubringen. Die weitere Zuordnung und der Ausgleich richten sich nach der betreffenden Bestimmung sowie den tatsächlich daraus hervorgehenden Aufwendungen und Wirkungen.
Die umfassende Erfassung möglicher Schadensformen bedeutet nicht, dass jede Schadensform in jedem Vorgang automatisch vorliegt. Maßgeblich ist die konkrete Gegebenheit in ihrem Zusammenhang. Dadurch bleibt die Schadensordnung vollständig, während die Zuordnung des jeweiligen Ausgleichs eindeutig erfolgt.
Teil B — Kommunikation, Zuwendung und Vollzug
§14 Antwort, Eigenzuständigkeit und Gesprächsform
Die Zuständigkeit für Entscheidungen und deren Umsetzung verbleibt bei den jeweiligen Beteiligten.
Der RHENUS-Referenzraum dient unter anderem der Herstellung von Klarheit, Struktur- und Raumerweiterung sowie Handlungsfähigkeit.
Die unmittelbare Gesprächs- und Arbeitsform zwischen dem Herausgeber und dem jeweiligen Menschen oder Wesen ist grundsätzlich als Einzelgespräch angelegt. Von Seiten des Herausgebers werden grundsätzlich keine Gruppengespräche als eigenständige Gesprächs- oder Arbeitsform durchgeführt.
Entscheidet sich der Herausgeber im Einzelfall aus freiem eigenen Entschluss dafür, ein Gespräch mit mehreren Beteiligten zu führen oder weitere Menschen oder Wesen an einem Gespräch teilnehmen zu lassen, handelt es sich dennoch nicht um einen Vortrag, eine Lehrveranstaltung, eine Präsentation oder eine sonstige einseitige Vermittlungsveranstaltung.
In einem solchen freiwillig zugelassenen mehrköpfigen Gespräch ist der Herausgeber insbesondere nicht allein aufgrund seiner Anwesenheit oder Beteiligung Mittelpunkt des Gesprächs oder Gegenstand des jeweiligen Sachverhalts. Eine entsprechende Rolle, Zuständigkeit oder Verantwortung entsteht ausschließlich durch eine ausdrückliche eigene Setzung des Herausgebers. Auch die bloße Anwesenheit, Teilnahme oder Zuhörerschaft begründet keine Verpflichtung, einen Gesprächsbeitrag zu leisten, Fragen zu beantworten, Stellung zu nehmen, eine bestimmte Rolle einzunehmen, das Gespräch inhaltlich zu führen oder sonstige Beiträge zu seiner Durchführung oder Weiterführung zu erbringen.
Die eigene Einbringung in ein Gespräch, einen Austausch oder einen sonstigen gemeinsamen Vollzug erfolgt ausschließlich nach eigener Entscheidung. Wenn dies aus eigener Sicht als richtig und angemessen erkannt wird, kann eine Einbringung erfolgen.
Die bloße Anwesenheit, Teilnahme, Zuhörerschaft oder sonstige Beteiligung des Herausgebers begründet keine Mitwirkungs-, Antwort-, Erklärungs- oder Leistungspflicht.
Der Herausgeber hält grundsätzlich keine Vorträge. Der RHENUS-Referenzraum ist nicht als Vortrags-, Präsentations-, Lehr- oder Veranstaltungsbetrieb ausgerichtet. Eine Anbindung, Kontaktaufnahme oder sonstige Teilnahme am Referenzraum begründet daher keinen Anspruch auf einen Vortrag, eine Präsentation, eine Unterweisung oder eine sonstige einseitige Vermittlungsleistung durch den Herausgeber.
Die freiwillige Entscheidung des Herausgebers für ein mehrköpfiges Gespräch ändert weder seinen Eigenstand noch seine Zuständigkeit noch die übrigen Schutz-, Freiwilligkeits- und Abgrenzungsbestimmungen dieser AHb.
Wird dem Herausgeber entgegen dieser ausdrücklich festgelegten Eigenzuständigkeit durch andere eine Verpflichtung zur Einbringung, Mitwirkung, Stellungnahme, Antwort, Übernahme einer Rolle oder sonstigen Leistung erklärt oder zugeschrieben, stellt dies eine Störung nach Maßgabe dieser AHb dar und wird unmittelbar dem Schadensersatzvollzug zugeführt.
Eine Verschärfung des Schadensersatzvollzuges entsteht, wenn eine solche Verpflichtung darüber hinaus durch Nötigung, Druck/Erpressung, Drohung, angekündigte oder in Aussicht gestellte Nachteile, wie Sanktionen jeglicher Art und Weise oder anderes, eingefordert wird.
§14a Wirkung der Inhalte und Eigenrisiko
Die Nutzung, Übernahme oder Weiterverarbeitung der innerhalb des Referenzraums oder dieser Ordnung enthaltenen Inhalte erfolgt eigenständig und auf eigene Gefahr.
Durch die unautorisierte, zusammenhanglose und/oder unwissende Übernahme von Inhalten, Strukturen oder Begriffen können innere Prozesse, Spannungen, Perspektivverschiebungen oder Bewegungen ausgelöst werden, deren Tragweite von den meisten Menschen weder erkannt noch gehalten werden kann, geschweige denn, dass der zugrunde liegende Zusammenhang tatsächlich verstanden wird.
Die Wirkung dieser Inhalte entsteht nicht isoliert aus einzelnen Formulierungen, sondern aus dem zugrunde liegenden strukturellen Zusammenhang und seiner Original-Substanz.
Eine aus dem Zusammenhang gelöste Übernahme kann die ursprüngliche Wirkstruktur verzerren oder unkontrollierte Folgebewegungen erzeugen.
§15 Wahrhaftigkeit, Redlichkeit, Integrität und Ausschluss von Täuschung, Hinterlist und verdeckter Einflussnahme
Jede Interaktion und jede Zusammenarbeit innerhalb des Geltungsbereichs dieser Ordnung setzt Redlichkeit, wahrheitsgemäße Darstellung und die Unterlassung jeder bewussten oder zielgerichteten Täuschung voraus.
Zur Integrität innerhalb dieser Ordnung gehört ebenso die Einhaltung rechtmäßig, freiwillig und bewusst eingegangener Verträge, Vereinbarungen und Absprachen. Dies gilt unabhängig davon, ob sie schriftlich, mündlich oder in einer anderen eindeutig nachvollziehbaren Form geschlossen wurden. Eine bewusst eingegangene Verpflichtung ist nach ihrem vereinbarten Inhalt, Umfang und den vereinbarten Bedingungen einzuhalten und zu erfüllen.
Eine Vereinbarung, ein Vertrag oder eine sonstige Abmachung ist innerhalb dieser Ordnung nichtig, wenn wesentliche Informationen, die der jeweiligen Gegenseite bei Eingehung bekannt waren und für deren Entscheidung oder Einlassung auf die Vereinbarung erheblich waren, bewusst und in täuschender Absicht zurückgehalten oder verschwiegen wurden. Dies gilt unabhängig davon, ob die Vereinbarung schriftlich, mündlich oder in einer anderen Form geschlossen wurde.
Täuschung im Sinne dieser Ordnung beschränkt sich nicht auf ausdrücklich falsche Angaben. Erfasst sind ebenso irreführende, bewusst unvollständige oder gezielt verzerrte Darstellungen, das Verschweigen wesentlicher Umstände, das Zurückhalten entscheidungsrelevanter Informationen, das Erzeugen eines unzutreffenden Eindrucks sowie jede sonstige Form der Darstellung oder Einflussnahme, durch die eine Gegebenheit anders erscheinen soll, als sie tatsächlich gegeben ist.
Hierzu gehören insbesondere Hinterlist, verdeckte Absichten, bewusstes Verbergen eigener Interessen oder Zielsetzungen, das Vorspiegeln nicht bestehender Voraussetzungen, die Verschleierung tatsächlicher Zusammenhänge, das bewusste Erzeugen von Mehrdeutigkeit, die gezielte Verwendung missverständlicher oder doppeldeutiger Aussagen, feindseliges oder gegen den Herausgeber gerichtetes Verhalten und Einwirken sowie jede Form der Manipulation oder sonstigen Einflussnahme, die darauf gerichtet ist, eine Entscheidung, Handlung, Zustimmung, Zuwendung oder sonstige Reaktion unter einer unzutreffenden, unvollständigen, verschleierten oder gegen den Herausgeber gerichteten Grundlage herbeizuführen.
Auch das bewusste Zurückhalten einer wesentlichen Information kann einer ausdrücklichen Täuschung gleichstehen, wenn dadurch ein für die jeweilige Entscheidung oder Interaktion erheblicher falscher oder unvollständiger Zusammenhang aufrechterhalten oder erzeugt wird.
Eine unter Täuschung, Hinterlist, Verschleierung, bewusster Irreführung oder vergleichbarer Einflussnahme herbeigeführte Zustimmung, Vereinbarung, Zuwendung, Leistung, Freigabe, Zugangsgewährung oder sonstige Handlung begründet aus dieser Ordnung keinen Anspruch auf Fortbestand der dadurch herbeigeführten Situation.
Niemand kann sich auf eine durch eigene Täuschung, bewusste Irreführung, Verschleierung, Hinterlist oder sonstige unredliche Einflussnahme herbeigeführte Grundlage berufen, um daraus einen eigenen Anspruch, eine Zuständigkeit, eine Berechtigung, einen Zugang oder eine sonstige Rechts- oder Wirkposition abzuleiten.
Wer wesentliche Tatsachen, eigene Absichten oder für den jeweiligen Zusammenhang maßgebliche Umstände bewusst verbirgt oder verfälscht, trägt die daraus hervorgehenden Folgen selbst. Eine durch Täuschung oder Verschleierung entstandene Gegebenheit kann nicht als Grundlage dafür verwendet werden, die Verantwortung für ihre Entstehung auf denjenigen zurückzuübertragen, der durch die Täuschung in eine entsprechende Situation gebracht wurde.
Redlichkeit bedeutet innerhalb dieser Ordnung daher nicht lediglich das Unterlassen ausdrücklich falscher Aussagen. Sie umfasst ebenso die wahrheitsgemäße Darstellung des eigenen Handelns, der eigenen Absichten, der maßgeblichen Umstände und der für eine Entscheidung oder Interaktion erheblichen Zusammenhänge.
Täuschung, Hinterlist, bewusste Irreführung, Verschleierung oder sonstige unredliche Einflussnahme stellen eine Störung dieser Ordnung dar und unterliegen den hierfür vorgesehenen Bestimmungen zu Zurechnung, Haftung, Schadensersatz, Ausgleich und Vollzug.
§16 Geltung dieser Ordnung
Diese Allgemeinen Handelsbedingungen bilden die übergeordnete und maßgebliche Ordnung für den gesamten Wirkungs-, Handlungs- und Ordnungsbereich von Renatus-Rhenus von Felshaken.
Sie gelten für sämtliche Bereiche, Ebenen, Interaktionen, Handlungen, Unterlassungen, Entwicklungen, Hervorbringungen und sonstigen Formen des Wirkens, unabhängig davon, ob diese innerhalb oder außerhalb der RHENUS Struktur & Referenz stattfinden.
Dies umfasst insbesondere private, persönliche, soziale, öffentliche, wirtschaftliche, organisatorische, technische, kommunikative, digitale und sonstige Zusammenhänge sowie sämtliche daraus hervorgehenden Wirkungen und Interaktionen.
Die RHENUS Struktur & Referenz, der RHENUS-Referenzraum sowie sämtliche daraus hervorgehenden Projekte, Vorhaben, Inhalte, Systeme, Arbeitsbereiche und sonstigen Hervorbringungen stehen innerhalb dieser übergeordneten Ordnung.
Die Geltung dieser Ordnung ist weder an eine bestimmte Projektart noch an eine bestimmte Bezeichnung, Erscheinungsform, Arbeitsweise, technische oder organisatorische Ausgestaltung, Ebene oder Entwicklungsstufe gebunden.
Sie umfasst auch solche Bereiche, Projekte, Konstellationen und Hervorbringungen, die zum Zeitpunkt der Fassung oder Veröffentlichung dieser Ordnung noch nicht bestimmt, bezeichnet oder in ihrer konkreten Form absehbar waren oder sind.
Die Geltung dieser Ordnung bleibt unabhängig davon bestehen, ob eine einzelne Handlung, Interaktion oder ein sonstiger Vorgang ausdrücklich auf diese Ordnung Bezug nimmt.
Erfasst sind ebenso sämtliche mit diesen Bereichen verbundenen Arbeitsprozesse, Zwischenstände, Entwürfe, Entwicklungen, Überarbeitungen, Weiterentwicklungen, Umsetzungen, Ergebnisse und daraus hervorgehenden weiteren Hervorbringungen und Zusammenhänge.
Die umfassende Geltung und Erfassung dieser Ordnung sind von Zuständigkeit, Zurechnung und Folge zu unterscheiden. Die jeweils konkrete Zuordnung und der daraus hervorgehende Vollzug bestimmen sich nach den hierfür vorgesehenen Bestimmungen dieser AHb.
§17 Anerkennung dieser Ordnung
Die Geltung dieser Ordnung ist nicht von einer ausdrücklichen Anerkennung, Zustimmung, Kenntnisnahme, Kontaktaufnahme, Anbindung oder vertraglichen Vereinbarung abhängig.
Eine freiwillige Kontaktaufnahme zum Herausgeber, eine Anbindung an den Referenzraum oder eine sonstige bewusste Interaktion kann daher weder als Voraussetzung für die Geltung dieser Ordnung noch als deren Begründung verstanden werden.
Eine Anerkennung, Zustimmung, Offenlegung, Weitergabe oder sonstige Mitwirkung kann nicht daraus abgeleitet werden, dass Wissen, Inhalte, Zusammenhänge, Erkenntnisse oder sonstige Informationen unter Druck, Zwang, Drohung, Nötigung, Ausnutzung einer Abhängigkeit oder einer vergleichbaren Einflussnahme offengelegt, mitgeteilt oder zugänglich gemacht wurden.
Dies gilt insbesondere auch für Situationen des privaten, persönlichen, wohnbezogenen, wirtschaftlichen oder sonstiger Abhängigkeitskonstellationen, in denen eine Mitteilung oder Offenlegung nicht aus freier eigener Entscheidung erfolgt.
Eine unter solchen Umständen erfolgte Offenlegung oder Weitergabe stellt weder eine freiwillige Anbindung an den Referenzraum noch eine bewusste Anerkennung dieser Ordnung oder einen Verzicht auf Rechte, Schutz oder Eigenstand dar.
Die Geltung dieser Ordnung bleibt von einer solchen unfreiwilligen Offenlegung unberührt. Insbesondere entsteht aus einer unter Druck oder Nötigung erlangten Kenntnis keine weitergehende Berechtigung zur Nutzung, Weitergabe, Übernahme oder sonstigen Verwertung der betreffenden Inhalte, Zusammenhänge oder Erkenntnisse.
Die unfreiwillige Offenlegung begründet keine Anerkennung, aber eine daraus folgende unbefugte Nutzung bleibt schadensersatzpflichtig.
Alle Rechte vorbehalten.
§18 Abbruch der Zusammenarbeit
Eine Zusammenarbeit kann von jeder beteiligten Seite beendet werden, wenn die Grundlage für eine strukturelle Arbeit, klare Kommunikation oder geordnete und optimale Abläufe nicht mehr gegeben sind.
Ein Abbruch stellt keinen Konflikt dar, sondern ist eine organisatorische Entscheidung zur Wahrung von Klarheit, Ordnung und Handlungsfähigkeit.
Die Anwendung und Einordnung dieser Ordnung erfolgt entsprechend der jeweiligen Situation und des konkreten Zusammenhangs.
§18a Zurückweisung ohne Begründung
Der Herausgeber ist jederzeit berechtigt, Anfragen, Erwartungen, Forderungen oder Interaktionen ohne Angabe von Gründen abzulehnen oder nicht zu beantworten.
Aus einer solchen Zurückweisung oder Nichtreaktion entsteht kein Anspruch auf Begründung, Rechtfertigung oder nachträgliche Klärung.
Aus einer Nichtreaktion oder Zurückweisung entsteht kein Anspruch auf nachträgliche Begründung oder Fortführung der Kommunikation.
§19 Dokumentation und Umgang mit Ergebnissen
Der Referenzraum dient nicht der Verwaltung oder Dokumentation von Vorgängen.
Ob und in welcher Form Ergebnisse, Feststellungen oder Handlungsschritte festgehalten werden, liegt im Ermessen des Referenzraums. Eine Verpflichtung zur Dokumentation besteht nicht.
Ebenso besteht kein Anspruch auf Dokumentation oder Herausgabe von Aufzeichnungen.
Maßgeblich sind Ordnung, Klarheit und Handlungsfähigkeit.
§20 Vertraulichkeit und Umgang mit Informationen
Informationen, die im Rahmen eines Kontakts oder einer Zusammenarbeit bekannt werden, werden vertraulich behandelt und ausschließlich für den jeweiligen Zusammenhang verwendet.
Eine Weitergabe an Dritte erfolgt ausschließlich nach ausdrücklicher Zustimmung derjenigen, von der die Information stammt.
§21 Kommunikationswege und Reaktionszeiten
Die Kontaktaufnahme mit der administrativen Ebene über
office@rhenus.one ist möglich, begründet jedoch keinen Zugang zum
RHENUS-Referenzraum.
Das Einbringen von Anliegen, Problemen,
Hilfegesuchen, persönlichen Belastungen oder vergleichbaren Inhalten in
diesen Zusammenhang ist unzulässig.
Dafür sind ausschließlich die hierfür
vorgesehenen Bedingungen gemäß Teil C dieser AHb sowie die dort bestimmte,
im Voraus zu entrichtende Zuwendung vorgesehen.
Bei Missachtung greifen
unmittelbar die Schadensersatzregelungen dieser AHb.
Die Kommunikation erfolgt über die hierfür vorgesehenen Kontaktwege.
Die Bereitstellung von Kontaktmöglichkeiten begründet keine Verpflichtung zur Antwort, Bearbeitung, Zusammenarbeit, Erreichbarkeit oder dauerhaften Verfügbarkeit.
Reaktionszeiten richten sich nach Situation, Priorität und organisatorischen Möglichkeiten.
Ebenso entsteht daraus kein Anspruch auf Reaktion, Begründung oder Fortführung einer Kommunikation.
Technische, gesundheitliche oder organisatorische Einschränkungen begründen keinen Anspruch auf Leistung oder Reaktion.
§22 Materielle und finanzielle Zuwendungen
Die Anbindung an den Referenzraum setzt eine eigenständige Antwort voraus.
Diese Antwort kann in materieller und/oder finanzieller Form erfolgen und stellt einen bewussten Ausdruck der eigenen Freiwilligkeit dar.
Sie bildet eine temporäre und funktionale Kopplung innerhalb des Bezugsraums zwischen dem jeweiligen Menschen und dem RHENUS-Referenzraum.
Die Rückführung ursprünglich zugehöriger struktureller und funktionaler Fragmente und Essenzen erfolgt ausschließlich entsprechend den hierfür bestehenden Voraussetzungen und Zusammenhängen.
Die Annahme, Ablehnung, Rückgabe, Verwendung oder Nichtverwendung einer Zuwendung liegt ausschließlich beim Herausgeber.
§23 Gegenseitigkeit und Gegenleistung
Die Bereitstellung von Wissen, Erfahrung, Aufmerksamkeit, Energie, Verarbeitungsleistung, geistiger Leistung oder sonstiger Hervorbringung des Herausgebers setzt eine für den jeweiligen Zusammenhang tragfähige Grundlage der Gegenseitigkeit voraus.
Die maßgebliche Rückfluss-Gegenleistung geht der Bereitstellung der Leistung des Herausgebers voraus. Eine Vorleistung des Herausgebers ist ausgeschlossen und erfolgt nicht.
Dies gilt auch innerhalb privater, persönlicher oder informeller Zusammenhänge.
Wer einen Austausch auf Grundlage materieller, finanzieller oder sonstiger Gegenleistung führt oder eine solche Grundlage für die eigene Lebens- und Handlungsordnung voraussetzt, kann diese Grundlage nicht einseitig auf die eigene Seite beschränken, wenn eine Leistung des Herausgebers angefragt oder erbracht werden soll.
Die Art und Form einer Gegenleistung richtet sich nach dem jeweiligen Zusammenhang und der hierfür bestehenden Vereinbarung oder Setzung.
Die für eine Inanspruchnahme erforderliche Gegenleistung beziehungsweise der hierfür maßgebliche Rückfluss geht der Bereitstellung der Leistung grundsätzlich voraus.
Eine Vorleistung des Herausgebers ist nicht geschuldet.
Dies gilt auch für Wissen, Erfahrung, Aufmerksamkeit, Energie, Verarbeitungsleistung, geistige Leistung und sonstige Hervorbringung, deren Bereitstellung einen eigenen strukturellen Aufwand darstellt.
Wo der erforderliche Rückfluss nicht zuvor erbracht oder in einer für den jeweiligen Zusammenhang eindeutig tragfähigen Weise hergestellt wurde, erfolgt keine Leistung durch den Herausgeber.
Der Versuch einer Inanspruchnahme von Leistung ohne einen für den jeweiligen Zusammenhang stimmigen im Voraus getätigten Rückfluss begründet keinen Anspruch auf deren Bereitstellung.
Wo keine tragfähige Gegenseitigkeit entsteht und/oder vorhanden ist, besteht kein Anspruch auf Leistung, die durch den Herausgeber erbracht werden kann.
§24 Substanz, Erträge und unmittelbare Rückführung
Materielle, finanzielle Mittel, Liquiditätsmittel jeglicher Art, Vermögenswerte, Sicherheiten, Sicherheitsleistungen, Hinterlegungen oder sonstige Substanzen, die durch Renatus-Rhenus von Felshaken und/oder die untergeordnete Obligation „René Piton“, „Piton, René“ (lt. Geburtsurkunde...) bereitgestellt, eingebracht, gehalten, abgesichert oder innerhalb einer von der RHENUS-Architektur erfassten Struktur verwendet wurden, bleiben ihrer ursprünglichen Substanzzugehörigkeit entsprechend zugeordnet.
Die Einbettung von Konten, Vermögenswerten, Sicherungsmitteln, wirtschaftlichen Zusammenhängen oder sonstigen finanziellen Vorgängen in eine fremde Treuhandstruktur, die Renatus-Rhenus von Felshaken weder genehmigt noch legitimiert hat, begründet für sich allein weder eine Übertragung der zugrunde liegenden Ursprungssubstanz und ihrer Gewinne noch einen Anspruch Dritter auf die daraus hervorgegangenen Erträge, Gewinne oder sonstigen wirtschaftlichen Vorteile.
Weder eine fremde Treuhandstruktur noch ein sonstiges System, eine sonstige Struktur und/oder Funktion, ein sonstiger Zusammenhang oder irgendein anderes Wesen hat oder erlangt aufgrund einer solchen Einbettung, Verwahrung, Verwaltung, Sicherung, Nutzung, Zuordnung oder sonstigen Befassung einen Anspruch oder ein Recht an einzelnen Teilen und/oder der gesamten Ursprungssubstanz im Sinne dieser Ordnung. Dies gilt für die Ursprungssubstanz als Ganzes ebenso wie für jeden einzelnen Bestandteil derselben.
Die ursprüngliche Substanzzugehörigkeit bleibt auch dann bestehen, wenn die Ursprungssubstanz verwaltet, verwahrt, eingebettet, genutzt, umgeschichtet, umgewandelt oder über Konten, Gesellschaften, organisatorische Strukturen, Finanzsysteme, technische Systeme oder sonstige Zwischenstrukturen geführt wird.
Die in dieser Ordnung erfasste Substanz umfasst nicht ausschließlich die jeweils unmittelbar vorhandenen materiellen oder finanziellen Werte. Erfasst sind ebenso sämtliche Zuordnungen, Konten, Rechtsinhalte, organisatorischen Strukturen und sonstigen Zusammenhänge, die aufgrund der Substanz, Struktur, Funktion, Existenz oder Zuordnung des Herausgebers sowie aufgrund vollzogener Leistungen, verrichteter Arbeit, erbrachter Leistungen, erzeugter Effektivität, erzeugter Effizienz, bewirkter Aufwandsreduzierung oder sonstiger Prozesswirkungen bestehen, bestanden haben, bisher geführt wurden oder weiterhin fortwirken.
Dies umfasst auch sämtliche daraus hervorgegangenen oder damit verbundenen wirtschaftlichen und sonstigen Wertzuwächse sowie sämtliche sonstigen wirtschaftlich, strukturell oder funktional zurechenbaren Wirkungen, unabhängig davon, ob diese bereits realisiert, ausgewiesen, ausgezahlt, übertragen, umgewandelt, in andere Strukturen eingebettet oder weiterhin innerhalb fremder Zusammenhänge geführt wurden und/oder werden. Hierzu gehören insbesondere Wirkungen, die durch eine erhöhte Effektivität, erhöhte Effizienz, eine Reduzierung von Aufwand, Zeit-, Ressourcen- oder Kostenaufwand, eine Vereinfachung von Abläufen, eine Verringerung von Reibungsverlusten oder eine sonstige Entlastung des jeweiligen Umfeldes entstanden sind oder weiterhin fortwirken.
Des Weiteren umfasst diese Erfassung sämtliche Zuordnungen, Konten, Rechtsinhalte, organisatorischen Strukturen und sonstigen Zusammenhänge, die aufgrund der Substanz, Struktur, Funktion, Existenz, Identität oder Zuordnung des Herausgebers, auf Basis vollzogener Leistungen, verrichteter Arbeit, erbrachter Leistungen oder sonstiger Prozesswirkungen bestehen, bestanden haben, bisher geführt wurden oder weiterhin fortwirken. Erfasst sind ebenso sämtliche daraus hervorgegangenen wirtschaftlichen oder sonstigen Wertzuwächse.
Sämtliche Ursprungssubstanz sowie sämtliche daraus hervorgegangenen und ihr zurechenbaren materiellen oder finanziellen Mittel, Liquiditätsmittel, Vermögenswerte, Sicherheiten, Sicherheitsleistungen, Hinterlegungen, Erträge, Gewinne, Zuwächse, Wertsteigerungen, Folgesubstanzen und sonstigen wirtschaftlichen Vorteile einschließlich der hiermit verbundenen Zugriffs-, Verfügungs- und unmittelbaren Nutzungsrechte sind der RHENUS-Architektur und den ihr zugeordneten Wesen zur eigenständigen Verwendung und Verwaltung unmittelbar auszuhändigen, zurückzuführen und verfügbar zu machen.
Die Rückführung ist unmittelbar, vollständig und ohne Aufschub zu vollziehen. Sie ist weder von einer Zustimmung, Anerkennung, Mitwirkung, Freigabe oder Bestätigung einer fremden Struktur noch von einer späteren Vereinbarung, Aufforderung, Entscheidung oder sonstigen Handlung eines Dritten abhängig.
Bestehende oder behauptete Zwischenstrukturen, Treuhandstrukturen, Kontenführungen, Verfügungsbeschränkungen, Verwaltungszuordnungen, Eigentumszuordnungen, Sicherungsstellungen, Rechtsinhalte oder sonstigen fremden Strukturen und Zusammenhänge begründen weder ein Hindernis noch eine Ausnahme, einen Aufschub, eine Einschränkung oder eine sonstige Abweichung von der mit dieser Ordnung gesetzten Zuordnung und Rückführung.
Soweit solche fremden Strukturen einer Rückführung entgegenstehen, sie erschweren, verzögern, beschränken, kontrollieren oder verhindern sollen, sind sie hinsichtlich der durch diese Ordnung gesetzten Zuordnung gegenstandslos. Sie sind weder als vorrangige Ordnung noch als eigenständige Berechtigung noch als Grundlage einer Verfügungs- oder Zurückbehaltungsbefugnis anzuerkennen.
Eine über fremde Strukturen erfolgte Einbettung, Verwaltung, Verwahrung, Sicherung, Nutzung, Verarbeitung, Umwandlung, Zuordnung oder sonstige Befassung verändert die ursprüngliche Substanzzugehörigkeit nicht und begründet keinerlei eigenes Recht an der Ursprungssubstanz oder an den daraus hervorgegangenen Werten, Erträgen, Gewinnen, Zuwächsen, Wertsteigerungen oder Folgesubstanzen.
Die Rückführung umfasst nicht lediglich die wirtschaftliche Substanz selbst, sondern sämtliche mit ihr verbundenen Zugriffs-, Verfügungs-, Nutzungs-, Zuordnungs- und Verfügungsmöglichkeiten, die zur tatsächlichen eigenständigen Verwendung und Verwaltung erforderlich sind. Eine lediglich formale Rückführung bei gleichzeitig fortbestehendem fremdem Zugriff, fremder Kontrolle, fremder Verwaltung oder fremder Verfügungsgewalt ist keine vollständige Rückführung.
Mit der Setzung dieser Ordnung wird die Zuordnung unmittelbar vollzogen. Sämtliche der Ursprungssubstanz zurechenbaren Werte, Erträge, Gewinne, Zuwächse, Wertsteigerungen, Folgesubstanzen und sonstigen wirtschaftlichen Vorteile sind dem jeweiligen ursprünglichen Substanzgeber unmittelbar zuzuführen und zurückzuführen. Eine spätere gesonderte Geltendmachung der bereits gesetzten Zuordnung ist hierfür nicht erforderlich.
Die bloße Verwaltung, Verwahrung, Einbettung, Nutzung oder organisatorische Zuordnung der Ursprungssubstanz begründet keinen Anspruch auf die bisherigen oder künftig daraus hervorgehenden Erträge, Gewinne, Zuwächse, Wertsteigerungen oder Folgesubstanzen.
Dies gilt ebenso für sämtliche bereits entstandenen oder künftig entstehenden wirtschaftlichen und sonstigen Vorteile, soweit diese unmittelbar oder mittelbar auf die Ursprungssubstanz, eine daraus hervorgegangene Folgesubstanz, vollzogene Leistungen, verrichtete Arbeit, erbrachte Leistungen oder sonstige Prozesswirkungen zurückzuführen sind.
Soweit eine Rückführung bislang nicht erfolgt oder unvollständig vorgenommen wurde, besteht die vollständige Rückführungsverpflichtung ungeachtet jeder zwischenzeitlich vorgenommenen Zuordnung, Übertragung, Umwandlung, Einbettung, Verwaltung, Verwahrung oder sonstigen Veränderung fort. Die Rückführung erfasst die Ursprungssubstanz selbst sowie sämtliche ihr zurechenbaren Erträge, Gewinne, Zuwächse, Wertsteigerungen, Folgesubstanzen und sonstigen wirtschaftlichen Vorteile.
Bereits entstandene und fortwirkende Ansprüche aus vergangenen Interaktionen bleiben hiervon vollständig erfasst, soweit die Ursprungssubstanz, eine daraus hervorgegangene Folgesubstanz, eine vollzogene Leistung, eine Prozesswirkung oder eine daraus hervorgegangene wirtschaftliche oder sonstige Wirkung weiterhin besteht oder fortwirkt.
Die Materie folgt der gesetzten geistigen Anweisung. Die mit dieser Ordnung vorgenommene Zuordnung ist daher nicht lediglich als zukünftige Absicht oder Forderung zu verstehen, sondern als unmittelbare Setzung der Rückführung und Wiederzuordnung der Substanz an ihren ursprünglichen Substanzgeber.
Jede Missachtung, Verweigerung, Verzögerung, Einschränkung, Umgehung, Verschleierung, Umstrukturierung oder sonstige Behinderung dieser unmittelbaren und vollständigen Rückführung stellt eine Missachtung dieser Ordnung dar und hat unmittelbar sämtliche in den AHb vorgesehenen Wirkungen hinsichtlich Störung, Zurechnung, Haftung, Schadensersatz, Ausgleich, Rückführung und Vollzug zur Folge.
Eine nicht erfolgte, unvollständige oder lediglich formal vorgenommene Rückführung der Ursprungssubstanz oder der daraus hervorgegangenen wirtschaftlichen und sonstigen Werte stellt eine ausgleichspflichtige Schieflage dar und unterliegt den Bestimmungen dieser Ordnung zu Zurechnung, Haftung, Schadensersatz und vollständigem Ausgleich, welche unmittelbar des Schadensersatz-Vollzugs zugeführt ist.
Ausschluss nicht autorisierter wirtschaftlicher Verfügungen und Kreditbegründungen
Die unter den Bezeichnungen „René Piton“, „Piton, René“ sowie sämtlichen daraus hervorgehenden Varianten geführten Konten, Identifikationszuordnungen und wirtschaftlichen Positionen begründen für sich genommen keinerlei eigenständige Verfügungs-, Verwertungs-, Belastungs- oder Kreditaufnahmebefugnis Dritter.
Insbesondere ist es nicht gestattet, unter Verwendung dieser Bezeichnungen, der damit verbundenen Identifikationsdaten, Konten, Vermögenswerte oder sonstigen wirtschaftlichen Zuordnungen ohne vorherige ausdrückliche, konkrete und schriftliche Zustimmung des Herausgebers Kredite, Darlehen, Kreditlinien, Überziehungen oder sonstige finanzielle Verpflichtungen zu beantragen, einzurichten, aufzunehmen, zu vermitteln oder zu begründen.
Dies gilt ebenso für die Verwendung der betreffenden Konten, Guthaben, Vermögenswerte oder sonstigen Ursprungssubstanzen als Sicherheit, Bürgschaft, Pfand, Hinterlegung oder sonstige Grundlage einer fremden oder eigenen Kredit- und Finanzierungsstruktur.
Eine administrative Registrierung, Identifikationszuordnung, Kontoführung, Verwahrung, Verwaltung oder sonstige Befassung begründet keine entsprechende Vertretungs-, Verfügungs- oder Belastungsbefugnis. Eine solche Befugnis setzt eine gesonderte, ausdrückliche und ihrem sachlichen sowie wirtschaftlichen Umfang nach eindeutig bestimmte Bevollmächtigung voraus.
Eine erteilte Zustimmung gilt ausschließlich für den konkret bezeichneten Vorgang und Umfang. Sie begründet weder eine allgemeine noch eine dauerhafte Berechtigung zur wirtschaftlichen Verfügung über die betreffende Substanz oder zur Begründung weiterer finanzieller Verpflichtungen.
Jede nicht autorisierte wirtschaftliche Inanspruchnahme, Belastung, Kreditbegründung oder sonstige Verfügung ist hinsichtlich ihrer tatsächlichen und wirtschaftlichen Folgen vollständig zu erfassen und nach den Bestimmungen dieser AHb über Zurechnung, Haftung, Schadensersatz, Ausgleich und Rückführung zu behandeln.
Unzulässige Einflussnahme, erzwungene Erklärungen und wirtschaftliche Rechtszuordnungen
Abtretungserklärungen, Sicherungsvereinbarungen, Vollmachten, Belastungen und sonstige wirtschaftliche oder vermögensrechtliche Erklärungen, die unter widerrechtlicher Drohung, Nötigung, arglistiger Täuschung, unzulässigem Unterzeichnungsdruck oder durch das bewusste Vorenthalten wesentlicher Entscheidungsinformationen zustande gekommen sind, unterliegen einer gesonderten Prüfung ihrer Entstehungsbedingungen und ihrer rechtlichen Wirksamkeit.
Dies gilt insbesondere für Erklärungen, deren Unterzeichnung durch die Darstellung angeblich zwingender vertraglicher Voraussetzungen veranlasst wurde, ohne dass zuvor eine vollständige, zutreffende und verständliche Aufklärung über deren tatsächliche Notwendigkeit, Tragweite, wirtschaftliche Folgen und rechtliche Auswirkungen erfolgt ist.
Eine unter solchen Bedingungen geleistete Unterschrift wird nicht allein durch ihre formale Existenz als Ausdruck einer freien, informierten und eigenständigen Zustimmung anerkannt.
Der Herausgeber behält sich ausdrücklich vor, sämtliche auf diese Weise zustande gekommenen Erklärungen, Abtretungen, Sicherungsstellungen und sonstigen Rechtsgeschäfte einzeln rechtlich überprüfen zu lassen, ihre Wirksamkeit anzufechten und daraus hervorgehende wirtschaftliche Zuordnungen, Belastungen und Verfügungen zurückzuweisen sowie erforderlichenfalls deren Rückabwicklung und vollständigen wirtschaftlichen Ausgleich zu verlangen.
Aus solchen Erklärungen darf insbesondere keine weitergehende oder dauerhafte Verfügungsberechtigung über die Ursprungssubstanz, die zugehörigen Konten, Vermögenswerte, Erträge oder sonstigen wirtschaftlichen Positionen abgeleitet werden, als sie nach wirksamer Rechtsgrundlage tatsächlich besteht.
Vergangene und gegenwärtige Schädigungen sowie Schadensersatz- und Ausgleichsvollzug
Sämtliche in der Vergangenheit, gegenwärtig oder künftig durch Banken, Kreditinstitute, Finanzdienstleister oder sonstige wirtschaftliche und institutionelle Strukturen vorgenommenen Handlungen, Unterlassungen und Verfügungen, durch die der Herausgeber, seine untergeordneten Identifikationszuordnungen, seine Ursprungssubstanz, seine Vermögenswerte, seine wirtschaftlichen Positionen oder seine daraus hervorgehenden Rechte und Möglichkeiten geschädigt, beeinträchtigt, belastet oder unrechtmäßig in Anspruch genommen wurden, werden von dieser Ordnung ausdrücklich erfasst.
Dies schließt insbesondere Vorgänge ein, bei denen durch Nötigung, widerrechtliche Drohung, Täuschung, das bewusste Vorenthalten wesentlicher Informationen, unzulässigen Unterzeichnungsdruck oder die Ausnutzung einer bestehenden Abhängigkeit Abtretungserklärungen, Sicherungsvereinbarungen, Vollmachten, Vertragsunterzeichnungen oder sonstige vermögensrechtliche Erklärungen herbeigeführt wurden.
Sämtliche daraus hervorgegangenen oder damit verbundenen wirtschaftlichen Nachteile, Substanzverluste, Belastungen, Vermögensverschiebungen, entgangenen Erträge, Folgeschäden und sonstigen zurechenbaren Beeinträchtigungen sind vollständig zu erfassen, ihrem tatsächlichen Ursprung zuzuordnen und dem Herausgeber gegenüber auszugleichen, soweit hierfür eine rechtliche Anspruchsgrundlage besteht.
Die Verpflichtung zum Schadensersatz und vollständigen wirtschaftlichen Ausgleich umfasst ausdrücklich auch sämtliche bereits in der Vergangenheit eingetretenen und bis zum Inkrafttreten dieser AHb fortwirkenden Schädigungen. Der zeitliche Abstand zu ihrer Entstehung, ihre zwischenzeitliche Verbuchung, Weitergabe, Umwandlung oder Einbettung in andere wirtschaftliche und institutionelle Strukturen hebt die Prüfung und Geltendmachung daraus hervorgehender Ansprüche nicht auf. Gesetzliche Verjährungs- und Ausschlussfristen bleiben unberührt.
Der Herausgeber führt sämtliche diesbezüglichen Sachverhalte hiermit dem Schadensersatz- und Ausgleichsvollzug innerhalb der RHENUS-Architektur zu. Dies umfasst die vollständige Ermittlung, Dokumentation, rechtliche Bewertung und Geltendmachung sämtlicher daraus hervorgehender Ansprüche sowie die Rückführung entzogener oder vorenthaltener Substanz und den Ausgleich sämtlicher zurechenbarer wirtschaftlicher Nachteile.
Eine bereits erfolgte Unterzeichnung, Buchung, Abtretung, Sicherungsstellung oder sonstige formale Umsetzung gilt dabei nicht als abschließender Nachweis einer freien, vollständig informierten und rechtlich wirksamen Zustimmung. Die Entstehungsbedingungen und tatsächlichen Auswirkungen jedes betreffenden Vorgangs sind eigenständig zu berücksichtigen. Die Anfechtung, Rückabwicklung und Geltendmachung daraus hervorgehender Schadensersatz- und Ausgleichsansprüche bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Die Art, Form, Ausgestaltung, Bemessung und Durchführung des erforderlichen Schadensersatzes und Ausgleichs bestimmen sich innerhalb der RHENUS-Architektur ausschließlich nach §13 und den ergänzenden Bestimmungen des Anhangs dieser AHb. Der Herausgeber entscheidet auf Grundlage der festgestellten Gegebenheit, ihrer strukturellen und funktionalen Zusammenhänge sowie ihrer tatsächlichen und fortwirkenden Auswirkungen eigenständig, bewusst und individuell, welche Ausgleichsleistungen erforderlich sind und in welcher Form, Reihenfolge und Weise diese zu erbringen und zu vollziehen sind. Der Ausgleich ist ausdrücklich nicht auf finanzielle Zahlungen oder sonstige Geldleistungen beschränkt. Er kann ebenso die Rückführung und Zuführung materieller Substanz, die Bereitstellung von Mitteln und Ressourcen, die Wiederherstellung und Erweiterung von Strukturen und Funktionen sowie sämtliche weiteren in dieser Ordnung vorgesehenen Ausgleichsleistungen umfassen. Eine ausschließlich finanzielle Bewertung oder Regulierung nach Maßstäben außerhalb der RHENUS-Ordnung begrenzt die innerhalb dieser Ordnung vorgenommene Schadensfeststellung und Bestimmung des erforderlichen Ausgleichs nicht.
Die außerhalb der RHENUS-Architektur bestehenden Rechtssysteme, institutionellen Ordnungen und deren Maßstäbe begrenzen weder die eigenständige Feststellung des Schadens noch die Bestimmung, Ausgestaltung und den Vollzug des Schadensersatzes innerhalb dieser Ordnung. Die Haltung, Zustimmung oder Ablehnung eines von der Schadensfeststellung und dem Ausgleich betroffenen Systems begründet innerhalb der RHENUS-Architektur keine Entscheidungsbefugnis über die vom Herausgeber gesetzte Ausgleichsordnung.
Begriffsbestimmungen:
Ursprungssubstanz im Sinne dieser Ordnung sind sämtliche materiellen oder finanziellen Mittel, Liquiditätsmittel, Vermögenswerte, Sicherheiten, Sicherheitsleistungen, Hinterlegungen und sonstigen wirtschaftlich bestimmbaren Werte, die durch Renatus-Rhenus von Felshaken und/oder die untergeordnete Obligation „René Piton“ bereitgestellt, eingebracht oder zur Verfügung gestellt wurden.
Sicherungssubstanz bezeichnet diejenige Ursprungssubstanz, die zur Absicherung, Sicherstellung, Hinterlegung oder sonstigen Sicherung eines wirtschaftlichen oder rechtlichen Zusammenhangs eingesetzt wurde. Ihre Verwendung als Sicherheit verändert für sich allein weder ihre ursprüngliche Substanzzugehörigkeit noch begründet sie eine Übertragung dieser Substanz.
Erträge sind sämtliche wirtschaftlichen Zuflüsse, die unmittelbar oder mittelbar aus der Nutzung, Anlage, Vorhaltung, Verwaltung oder sonstigen wirtschaftlichen Verwendung der Ursprungssubstanz hervorgehen.
Gewinne sind die aus der wirtschaftlichen Verwendung der Ursprungssubstanz hervorgehenden positiven wirtschaftlichen Überschüsse. Sie sind von der Ursprungssubstanz selbst zu unterscheiden.
Zuwächse und Wertsteigerungen sind Vermehrungen des wirtschaftlichen Wertes der Ursprungssubstanz oder einer aus ihr hervorgegangenen Folgesubstanz, unabhängig davon, ob diese Vermehrung bereits realisiert, ausgezahlt oder anderweitig verfügbar gemacht wurde.
Folgesubstanz sind solche materiellen, finanziellen oder wirtschaftlich bestimmbaren Werte, die unmittelbar oder mittelbar aus der Ursprungssubstanz, aus ihren Erträgen, Gewinnen, Zuwächsen oder Wertsteigerungen hervorgegangen sind oder durch deren Umwandlung, Vermischung, Umschichtung oder Wiederanlage entstanden sind.
Sonstige wirtschaftliche Vorteile umfassen wirtschaftlich zurechenbare Nutzungen oder Vorteile aus der Ursprungssubstanz, die nicht bereits als Ursprungssubstanz, Ertrag, Gewinn, Zuwachs, Wertsteigerung oder Folgesubstanz erfasst sind.
Teil C — RHENUS-Referenzraum und Zugang
§25 RHENUS-Referenzraum
Besonderer Vorab-Hinweis:
Das Einbringen eigener Anliegen, Probleme, Hilfegesuche, persönlichen Belastungen oder vergleichbarer Inhalte über die Mail: office@rhenus.one ist unzulässig und setzt die hierfür vorgesehene vorherige Zuwendung voraus. Bei Missachtung greifen unmittelbar die Schadensersatzregelungen dieser AHb.
- — - - — - - — -
Der RHENUS-Referenzraum bildet innerhalb der übergeordneten Ordnung der AHb einen besonderen Wirk-, Klärungs-, Vertiefungs-, Bezugs-, Anwendungs- und Erweiterungsraum der RHENUS Struktur & Referenz.
Die AHb bestehen als übergeordnete Ordnung unabhängig vom RHENUS-Referenzraum und sind nicht auf diesen beschränkt. Der RHENUS-Referenzraum bildet innerhalb dieser übergeordneten Ordnung einen eigenständig geregelten und besonderen Raum.
Die Geltung oder Wirkung der AHb gegenüber einem Menschen, einem Wesen, einer Struktur, einer Organisation, einem System oder einer sonstigen Einheit begründet für sich allein weder eine Anbindung an den RHENUS-Referenzraum noch einen Zugang zu dessen besonderen Wirk-, Bezugs-, Vertiefungs- oder Weiterführungsstrukturen.
Insbesondere führt weder die bloße Kenntnis der AHb noch deren Kenntnisnahme, Auseinandersetzung, Verwendung, Berührung, Interaktion oder sonstige Betroffenheit automatisch zu einer Aufnahme in den RHENUS-Referenzraum oder zu einer Erweiterung des jeweiligen Bezugsraums.
Eine durch die AHb erfasste Struktur- oder Wesenseinheit verbleibt vielmehr in ihrem eigenen Wirk-, Bezugs- und Gegebenheitszusammenhang, soweit keine eigenständige Anbindung an den RHENUS-Referenzraum erfolgt.
Der RHENUS-Referenzraum dient der Herstellung von Bezug, Klarheit, Struktur, Rückanbindung, Vertiefung und eigenständiger Weiterführung innerhalb des jeweils hergestellten und zugelassenen Bezugs.
Die Anbindung an den RHENUS-Referenzraum stellt daher einen eigenständigen Vorgang dar. Sie entsteht nicht bereits durch die Geltung der AHb, durch eine sonstige Interaktion mit dem Herausgeber oder durch die bloße Berührung eines von den AHb erfassten Wirk- oder Bezugsbereichs.
Erst mit der jeweiligen Anbindung entsteht der besondere Bezug zum RHENUS-Referenzraum, der innerhalb der hierfür geltenden Voraussetzungen weitergeführt und vertieft werden kann.
Die Anbindung bezieht sich ausschließlich auf den jeweils hergestellten und innerhalb dieser Ordnung zugelassenen Bezug. Sie umfasst nicht zugleich weitere Menschen, Wesen, Personen, Körperschaften, Strukturen, Systeme, Verpflichtungen, Zuständigkeiten oder sonstige Wirkzusammenhänge, die über diesen Bezug mittelbar oder unmittelbar in den Referenzraum eingebracht werden sollen.
Eine solche Erweiterung kann nicht aus der bestehenden Anbindung abgeleitet werden und bedarf einer eigenständigen Prüfung, Zuordnung und Anbindung.
Der Zugang zum RHENUS-Referenzraum gliedert sich in drei eigenständige Bereiche:
- die Anbindung an den RHENUS-Referenzraum,
- den Zugang zur Referenz-Bibliothek,
- die direkte Kontaktaufnahme mit dem Herausgeber sowie eine mögliche daraus hervorgehende weitere Zusammenarbeit und/oder ein weiteres Miteinanderwirken und Hervorbringen.
Jeder dieser Bereiche erfüllt eine eigenständige Funktion und unterliegt den hierfür geltenden organisatorischen Voraussetzungen und Regelungen. Die direkte Kontaktaufnahme mit dem Herausgeber begründet insbesondere keinen Anspruch auf eine daraus hervorgehende Zusammenarbeit oder ein weiteres Miteinanderwirken.
Die Anbindung an den RHENUS-Referenzraum begründet nicht automatisch den Zugang zur Referenz-Bibliothek und ebenso wenig die Freischaltung der direkten Kontaktaufnahme mit dem Herausgeber.
Der Zugang zur Referenz-Bibliothek begründet seinerseits weder eine Anbindung über den konkret gewährten Zugang hinaus noch eine Freischaltung der direkten Kontaktaufnahme.
Die direkte Kontaktaufnahme setzt die hierfür jeweils geltenden Voraussetzungen und eine entsprechende Freischaltung voraus.
Keiner der genannten Bereiche begründet einen Anspruch auf bestimmte Ergebnisse, Leistungen, Entwicklungen, Antworten, Vertiefungen, Weiterführungen oder eine fortbestehende Zusammenarbeit.
Die Regelungen des RHENUS-Referenzraums bilden einen besonderen Anwendungsbereich innerhalb der übergeordneten AHb. Sie erweitern deren Geltungsbereich nicht und begrenzen ihn ebenso wenig.
Eine Interaktion mit dem RHENUS-Referenzraum führt insbesondere nicht dazu, dass die AHb auf den Referenzraum beschränkt oder außerhalb desselben gegenstandslos werden.
Ebenso führt die Geltung der AHb außerhalb des RHENUS-Referenzraums nicht dazu, dass jeder von den AHb erfasste Zusammenhang in den Referenzraum überführt, dort bearbeitet, vertieft, geklärt oder weitergeführt wird.
Der RHENUS-Referenzraum bleibt damit ein eigenständig geregelter und nur durch die jeweils bestehende Anbindung oder Zugang eröffneter besonderer Wirk-, Bezugs-, Vertiefungs- und Weiterführungsraum innerhalb der übergeordneten Ordnung der AHb.
§26 Bestehende Konstellationen und offener Ausgleich
Bestehen gegenüber dem Herausgeber aus bestehenden oder vorangegangenen Konstellationen, Interaktionen, Vollziehungen, verrichteter Arbeit, erbrachten Leistungen, vollzogenen Leistungen, Prozesswirkungen oder Vereinbarungen noch nicht ausgeglichene Gegenleistungen oder sonstige bestehende Ausgleichserfordernisse, erfolgt bis zu deren vollständigem Ausgleich kein neuer Zugang zu dessen Bewusstsein und Prozessorleistung sowie zu den Wirk- und Referenzbereichen des Herausgebers.
Dies gilt gleichermaßen für Konstellationen und Interaktionen im öffentlichen und privaten Bereich sowie in allen sonstigen Wirk- und Bezugsbereichen.
Bereits erfolgte Vollziehungen, verrichtete Arbeit, erbrachte und vollzogene Leistungen sowie daraus hervorgegangene Prozesswirkungen bleiben Bestandteil der bestehenden Gegebenheit. Soweit daraus ein Ausgleichserfordernis hervorgegangen ist, wird dieses nicht dadurch aufgehoben, dass der Herausgeber auf dessen weitere Verfolgung verzichtet.
Die Entscheidung des Herausgebers, einen bestehenden Ausgleich nicht weiterzuverfolgen, hierzu keinen weiteren Überzeugungs- oder Durchsetzungsaufwand zu betreiben, ihn für sich innerlich als gelöscht zu behandeln oder dies gegenüber Beteiligten entsprechend zu äußern, verändert für sich genommen weder die zuvor erfolgte Vollziehung, die verrichtete Arbeit oder die erbrachte Leistung noch die daraus entstandene Gegebenheit.
Insbesondere begründet die Beendigung einer weiteren Auseinandersetzung oder die Aufgabe einer weiteren Durchsetzung keinen rückwirkenden Wegfall dessen, was bereits vollzogen, verrichtet oder erbracht wurde.
Ein bestehendes Ausgleichserfordernis wird durch eine neue Anfrage, eine versuchte Kontaktaufnahme oder eine beabsichtigte Zugangsveranlassung weder ersetzt noch übergangen.
Erst nachdem der erforderliche Ausgleich hergestellt wurde, kann über einen erneuten Kontakt oder einen Zugang zu den jeweiligen Wirk- und Referenzbereichen des Herausgebers entschieden werden.
§27 Anbindung an den RHENUS-Referenzraum
Die Anbindung an den RHENUS-Referenzraum bildet die grundlegende strukturelle Verbindung zwischen dem jeweiligen Menschen oder Wesen und dem RHENUS-Referenzraum.
Die Anbindung bezieht sich ausschließlich auf den jeweils zugewendeten und innerhalb dieser Ordnung geprüften Bezug. Sie umfasst nicht zugleich weitere Menschen, Wesen, Personen, Körperschaften, Strukturen, Systeme, Verpflichtungen, Zuständigkeiten oder sonstige Wirkzusammenhänge, die über den jeweiligen Bezug mittelbar oder unmittelbar in den Referenzraum eingebracht werden sollen. Eine solche Erweiterung bedarf einer eigenständigen Prüfung und kann nicht aus der bestehenden Anbindung abgeleitet werden.
Sie erfolgt durch eine bewusst gesetzte materielle und/oder finanzielle Zuwendung als Ausdruck einer eigenständigen Antwort bzw. Setzung.
Die Höhe dieser Zuwendung wird vom Zuwendenden selbst bestimmt.
Umfang und Dauer einer Anbindung bestimmen sich nach der jeweiligen freiwilligen Zuwendung, ihrer Höhe, ihrem Zusammenhang und der hieraus innerhalb dieser Ordnung bestimmten Funktion; eine Anbindung begründet daher weder einen unbegrenzten Zugang noch eine unbegrenzte Zuständigkeit für weitere mit dem jeweiligen Bezug verbundene Strukturen.
Die Anbindung begründet eine temporäre und funktionale Kopplung innerhalb des Bezugsraums. Bereits aus dieser Anbindung können Rückkopplungen, Klärungen, Einordnungen sowie strukturelle und funktionale Nachjustierungen hervorgehen.
Die Anbindung begründet weder einen Anspruch auf Leistungen noch auf einen Zugang zur Referenz-Bibliothek oder auf eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Herausgeber.
Die Annahme, Ablehnung, Rückgabe oder Verwendung einer Zuwendung liegt ausschließlich beim Herausgeber.
§28 Zugang zur RHENUS Referenz-Bibliothek
Die Referenz-Bibliothek bildet einen eigenständigen Vertiefungs- und Bezugsraum innerhalb des RHENUS-Referenzraums.
Sie dient der eigenständigen Auseinandersetzung mit den bereitgestellten Inhalten.
Voraussetzung für die Freischaltung ist eine Bibliotheks-Zuwendung in Höhe von 2450,- €.
Der Zugang zur Referenz-Bibliothek erfolgt in folgender Reihenfolge:
- Bibliotheks-Zuwendung in Höhe von 2450,- € veranlassen.
- Mitteilung der veranlassten Zahlung einschließlich Referenzcode an das rechtliche Office (office@rhenus.one).
- Nach Eingang der Zuwendung erfolgt die organisatorische Freischaltung des persönlichen Bibliothekszugangs.
- Nach erfolgter Freischaltung kann auf die Inhalte der Referenz-Bibliothek zugegriffen werden.
Die Bibliotheks-Zuwendung dient ausschließlich der organisatorischen Freischaltung des persönlichen Bibliothekszugangs.
Sie begründet weder einen Anspruch auf eine persönliche Zusammenarbeit noch auf eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Herausgeber.
Ob eine Freischaltung erfolgt oder aufrechterhalten wird, entscheidet ausschließlich der Herausgeber entsprechend der jeweiligen Gegebenheit sowie der bestehenden Ordnung des RHENUS-Referenzraums.
Rückbelastungen, Stornierungen oder nachträgliche Zahlungsanfechtungen gelten als Unterbrechung der organisatorischen Grundlage des Bibliothekszugangs. Hieraus entstehende organisatorische, strukturelle, funktionale, zeitliche oder finanzielle Folgewirkungen gelten als vom Veranlasser verursacht und unterliegen den Bestimmungen dieser Ordnung.
Die Zurechnung solcher Handlungen erfolgt unabhängig davon, ob sie unmittelbar oder mittelbar durch Banken, Zahlungsdienstleister, Plattformen oder sonstige Dritte ausgelöst oder durchgeführt werden.
§29 Direkte Kontaktaufnahme
Die direkte Kontaktaufnahme bildet die organisatorische Freischaltung der unmittelbaren Kommunikation zwischen dem jeweiligen Menschen und dem Herausgeber.
Sie dient ausschließlich der Möglichkeit, ein eigenes Anliegen unmittelbar an den Herausgeber heranzutragen.
Voraussetzung hierfür ist die organisatorische Erst-Kontakt-Zuwendung
in Höhe von 3850,- €.
Die Freischaltung der direkten Kontaktaufnahme erfolgt in folgender Reihenfolge:
- Erst-Kontakt-Zuwendung in Höhe von 3850,- € veranlassen.
- Mitteilung der veranlassten Zahlung einschließlich Referenzcode an das selektive Office (office@rhenus.one).
- Nach Eingang der Zuwendung erfolgt die organisatorische Prüfung sowie die Freischaltung der direkten Kontaktaufnahme.
- Nach erfolgter Freischaltung wird die Kontaktadresse des Referenzraums übermittelt.
- Erst anschließend kann das eigene Anliegen unmittelbar an den Herausgeber / Operator übermittelt werden.
Die Erst-Kontakt-Zuwendung dient ausschließlich der organisatorischen Freischaltung der direkten Kontaktaufnahme.
Sie begründet weder einen Anspruch auf Antwort, Bearbeitung, Zusammenarbeit, persönliche Gespräche, telefonische Erreichbarkeit, Video-Konferenzen, Vor-Ort-Termine oder sonstige Leistungen.
Ob, in welcher Form und in welchem Umfang aus der direkten Kontaktaufnahme eine weitere Kommunikation, eine Zusammenarbeit oder eine sonstige Weiterführung entsteht, entscheidet ausschließlich der Herausgeber entsprechend der jeweiligen Gegebenheit sowie dem vorgetragenen Anliegen.
Eine weiterführende Zusammenarbeit erfolgt ausschließlich auf Grundlage einer gesonderten Vereinbarung. Gegenstand, Umfang, Dauer, Vergütung sowie sämtliche organisatorischen und rechtlichen Bedingungen werden hierfür eigenständig festgelegt.
Rückbelastungen, Stornierungen oder nachträgliche Zahlungsanfechtungen gelten als Unterbrechung der organisatorischen Grundlage der direkten Kontaktaufnahme. Hieraus entstehende organisatorische, strukturelle, funktionale, zeitliche oder finanzielle Folgewirkungen gelten als vom Veranlasser verursacht und unterliegen den Bestimmungen dieser Ordnung.
Die Zurechnung solcher Handlungen erfolgt unabhängig davon, ob sie unmittelbar oder mittelbar durch Banken, Zahlungsdienstleister, Plattformen oder sonstige Dritte ausgelöst oder durchgeführt werden.
§30 Zuwendungen im Zusammenhang mit Zugängen
Eine im Zusammenhang mit dem Zugang zum RHENUS-Referenzraum, zur Referenz-Bibliothek oder zu sonstigen in Teil C geregelten Zugängen freiwillig erbrachte Zuwendung begründet grundsätzlich keinen Anspruch auf Erstattung, Rückzahlung oder anderweitige Rückführung.
Die Zuwendung stellt keine rückzahlbare Leistung dar. Dies gilt unabhängig davon, ob der eingeräumte Zugang tatsächlich genutzt, nur teilweise genutzt oder nachträglich nicht mehr in Anspruch genommen wird.
Bestehen jedoch offene Ausgleiche aus bestehenden oder vorausgegangenen Konstellationen, bleibt deren Ausgleich unabhängig von einer weiteren Zuwendung vorrangig. Eine weitere Zuwendung hebt einen bestehenden offenen Ausgleich nicht auf und begründet keinen Anspruch darauf, dass ein aufgrund dieses offenen Ausgleichs nicht bestehender oder nicht freigegebener Zugang dennoch gewährt wird.
Wird ein Zugang aufgrund eines bestehenden offenen Ausgleichs nicht gewährt oder nicht freigeschaltet, begründet dies keinen Anspruch auf Erstattung, Rückzahlung oder anderweitige Rückführung der hierfür bereits erbrachten Zuwendung.
Eine Zuwendung bleibt auch dann eine freiwillig erbrachte Zuwendung, wenn der Zuwendende mit ihrer Erbringung die Erwartung eines Zugangs verbunden hat. Eine solche Erwartung begründet keinen Anspruch und macht die Zuwendung nicht zu einer rückführbaren Leistung.
Zuwendungen und Ausgleiche aus bestehenden oder vorausgegangenen Konstellationen sind voneinander getrennt zu behandeln. Eine Zuwendung ersetzt, erfüllt, mindert oder beseitigt keinen offenen Ausgleich, sofern dies nicht ausdrücklich anderweitig bestimmt wurde.
§31 Untersagte Weitergabe und Zugänglichmachung von Freigabe- und Zugangsmitteln
Freigabecodes, Referenzcodes, Zugangscodes, Zugangsdaten sowie sonstige für eine persönliche Freischaltung bereitgestellte oder verwendete Zugangsmittel sind ausschließlich für den jeweils freigeschalteten Menschen, das jeweilige Wesen, die jeweilige Person oder Körperschaft bestimmt.
Die Weitergabe, Überlassung oder sonstige Zugänglichmachung solcher Freigabe- oder Zugangsmittel gegenüber anderen Menschen, Wesen, Personen oder Körperschaften ist untersagt, unabhängig davon, auf welche Art und Weise, über welches Medium, unter welcher Bezeichnung oder in welcher Form diese Zugänglichmachung erfolgt.
Dies umfasst insbesondere die Weitergabe, Übermittlung, Mitteilung, Veröffentlichung, Vervielfältigung, Abschrift, Abbildung, Speicherung, Überlassung, gemeinsame Nutzung oder sonstige Ermöglichung des Zugangs.
Die persönliche Freischaltung ist nicht übertragbar. Der durch sie eröffnete Zugang sowie die damit verbundenen Inhalte, Informationen, Erkenntnisse, Möglichkeiten und Interaktionen dürfen durch den freigeschalteten Menschen, das Wesen, die Person oder Körperschaft weder unmittelbar noch mittelbar einem anderen Menschen, Wesen, einer anderen Person oder Körperschaft zugänglich gemacht, vermittelt oder überlassen werden.
Dies gilt unabhängig davon, ob eine solche Zugänglichmachung auf technischer, organisatorischer, materieller, verbaler, schriftlicher, nonverbaler, körperlicher, energetischer oder sonstiger Ebene erfolgt.
Erfasst sind insbesondere auch solche Interaktionen, durch die Inhalte, Informationen, Erkenntnisse, Zusammenhänge, Wirkungen oder Zugangsmöglichkeiten ohne ausdrückliche technische Übertragung unmittelbar oder mittelbar an andere Menschen, Wesen, Personen oder Körperschaften vermittelt, eröffnet, zugänglich gemacht oder weitergetragen werden.
Die Untersagung gilt unabhängig davon, ob die Zugänglichmachung bewusst oder nicht bewusst, ausdrücklich oder stillschweigend, unmittelbar oder mittelbar, offen oder verdeckt erfolgt.
Die Untersagung gilt gleichermaßen für denjenigen Menschen, dasjenige Wesen, diejenige Person oder Körperschaft, von dem oder von der die unbefugte Zugänglichmachung ausgeht, sowie für jeden anderen Menschen, jedes andere Wesen, jede andere Person oder Körperschaft, der oder die diesen Zugang entgegen dieser Ordnung annimmt, verwendet, nutzt oder sich anderweitig zugänglich macht.
Eine unbefugte Zugänglichmachung liegt ebenfalls vor, wenn der freigeschaltete Mensch, das freigeschaltete Wesen, die freigeschaltete Person oder freigeschaltete Körperschaft den eigenen Zugang, den eigenen Rechner, das eigene Endgerät, eine bestehende Sitzung oder eine sonstige technisch individuelle Einheit einem anderen Menschen, Wesen, einer anderen Person oder Körperschaft überlässt oder diesen dort Einsicht nehmen, Inhalte aufrufen, Inhalte einsehen, Daten verwenden oder den Zugang anderweitig nutzen lässt.
Dies gilt unabhängig davon, ob der Zugang durch die unmittelbare Weitergabe eines Zugangsmittels, durch die Mitteilung einzelner Zugangsinformationen, durch die Überlassung einer technisch individuellen Einheit, durch eine bereits bestehende Sitzung oder durch eine sonstige technische, organisatorische oder tatsächliche Zugriffsmöglichkeit ermöglicht wird.
Die Verantwortung für die ordnungsgemäße Verwendung und den Schutz des persönlichen Zugangs endet daher nicht dadurch, dass der Zugang nicht unmittelbar durch Weitergabe eines Zugangsmittels, sondern mittelbar durch die tatsächliche Überlassung einer technisch individuellen Einheit oder einer bestehenden Zugriffsmöglichkeit zugänglich gemacht wird.
Jede Missachtung dieser Regelung gilt für sämtliche an dem jeweiligen Vorgang beteiligten Menschen, Wesen, Personen oder Körperschaften als unzulässige Handlung. Dies gilt sowohl für denjenigen, von dem die unbefugte Zugänglichmachung ausgeht, als auch für denjenigen, der den Zugang unbefugt annimmt, verwendet, nutzt oder sich anderweitig zugänglich macht.
Die unbefugte Zugänglichmachung oder Nutzung wird nicht dadurch zulässig, dass der freigeschaltete Mensch, das Wesen, die Person oder Körperschaft der Nutzung durch einen Dritten ausdrücklich oder stillschweigend zustimmt oder diese duldet.
Eine solche Missachtung gilt innerhalb dieser Ordnung als schadensersatzpflichtige Handlung. Sämtliche daraus entstehenden unmittelbaren und mittelbaren organisatorischen, technischen, strukturellen, zeitlichen oder finanziellen Schäden und Folgewirkungen unterliegen den Bestimmungen dieser AHb und der darin enthaltenen Schadensersatzordnung.
Teil D — Fortgeltung, Grundlage und Abschluss
§32 Fortgeltung und Eigenständigkeit der Ordnung
Diese Ordnung bleibt unabhängig von einzelnen Kontakten, Interaktionen, Vereinbarungen, Zusammenarbeiten, Abbrüchen oder sonstigen Vorgängen als eigenständige Richtschnur und als bewusst einsetzbares Kontrollinstrument für die von ihr erfassten Wirkungs-, Handlungs- und Ordnungsbereiche von RHENUS, Renatus-Rhenus von Felshaken sowie für die daraus hervorgehende RHENUS Struktur & Referenz bestehen.
Diese Ordnung gilt uneingeschränkt und unabhängig vom Bewusstsein des Herausgebers. Ihre Geltung besteht fortwährend und unabhängig davon, ob, wann oder in welchem Umfang sie bewusst wahrgenommen, erkannt oder ausdrücklich herangezogen wird.
Die fortwährende Geltung der Ordnung bedeutet, dass ihr Schutz- und Orientierungsrahmen jederzeit besteht. Sie bedeutet nicht, dass jede einzelne Folge ohne die zugehörige Gegebenheit ausgelöst wird. Der jeweilige Vollzug richtet sich nach der einschlägigen Bestimmung und dem darin bestimmten Zusammenhang. So bleibt die Ordnung jederzeit wirksam ausgerichtet, während jede konkrete Folge ihrer eigenen Zuordnung folgt.
Die Beendigung, Unterbrechung oder Nichtfortführung eines einzelnen Vorgangs berührt die Geltung der übrigen Regelungen nicht.
Jede Regelung dieser Ordnung gilt innerhalb ihres jeweiligen strukturellen und funktionalen Anwendungsbereichs eigenständig fort.
Bereits entstandene Wirkungen, Zuordnungen, Ansprüche, Verpflichtungen, Schadensersatzansprüche sowie sonstige Folgen bleiben von der Beendigung oder Unterbrechung eines Vorgangs unberührt, soweit sich aus dieser Ordnung nichts anderes ergibt.
§33 Maßgebliche Grundlage
Grundlage jeder von dieser Ordnung erfassten sowie darüber hinausgehenden Wirkung, Mitwirkung und Zusammenarbeit ist die Gesamtheit sämtlicher Gegebenheiten, einschließlich der darin bestehenden Wirk- und Interaktionsräume, des Wirkungs- und Interaktionsspektrums des Herausgebers sowie aller damit verbundenen, daraus hervorgehenden oder auf diese einwirkenden Zusammenhänge und Wirkungen.
Die umfassende Erfassung dieser Gegebenheiten und Zusammenhänge begründet für sich genommen weder eine Zuständigkeit für sämtliche darin bestehenden Bereiche noch eine Verpflichtung zur Mitwirkung, Übernahme oder Bearbeitung. Die tatsächliche Zuständigkeit bestimmt sich nach den innerhalb dieser Ordnung festgelegten Zuständigkeitsgrundlagen und den jeweils bestehenden Voraussetzungen.
Die Zuordnung einer Einwirkung richtet sich nach ihrem Ausgangs- und Verursachungszusammenhang. Dass eine Gegebenheit im Wirkraum des Herausgebers erscheint, von ihm wahrgenommen, erkannt, abgewehrt, zurückgewiesen oder bearbeitet wird, macht ihn weder zu ihrem Ursprung noch begründet es für sich genommen eine Zuständigkeit für ihre weitere Bearbeitung. Die Folgen richten sich nach der jeweiligen Bestimmung dieser AHb.
Fremde Systeme, organisatorische Strukturen oder technische Voraussetzungen begründen keine Verpflichtung zur Eingliederung oder Unterordnung.
Die Nutzung fremder Systeme, Räume oder Infrastrukturen ist nur dann vorgesehen, wenn sie die Wirkungs-, Handlungs- und Funktionsfähigkeit des Herausgebers mindestens erhält und darüber hinaus erweitert.
Eine Zusammenarbeit erfolgt ausschließlich insoweit, wie sie mit der eigenen Struktur, Funktionsfähigkeit, Wirkungsgrundlage und dem weiteren Hervorzubringenden vereinbar ist.
Diese AHb bilden eine klare Richtschnur und ein fortwährend verfügbares Kontrollinstrument für die von ihnen erfassten Zusammenhänge. Sie sind weder das Oberhaupt des Lebens des Herausgebers noch eine diesem Leben übergeordnete Lebensinstanz. Ihre Funktion besteht darin, Eigenstand, Klarheit, Struktur, Funktion, Wirkungsfähigkeit und Weiterführung in jedem Augenblick zu schützen und zu fördern. Eine bewusste Prüfung wird insbesondere dann vorgenommen, wenn eine Unstimmigkeit wahrgenommen, empfunden oder erkannt wird; sie begrenzt die fortwährende Geltung und Ausrichtung der Ordnung nicht.
§34 Schlussbestimmung und maßgebliche Sprachfassung
Diese Ordnung dient als klare Richtschnur und Kontrollinstrument für die Wirkungs-, Handlungs- und Ordnungsbereiche von RHENUS sowie für die daraus hervorgehende RHENUS Struktur & Referenz und seine alphanumerischen Ableitungen.
Die AHb geben nicht die Marschrichtung des Lebens des Herausgebers vor und begründen keine Verpflichtung, das eigene Leben, seine Entwicklung, Begegnungen oder Entscheidungen nach dieser Ordnung auszurichten. Sie dienen vielmehr der bewussten Prüfung, Klärung, Abgrenzung und Wahrung des Eigenstands dort, wo ihr Regelungs- und Anwendungsbereich berührt ist.
Maßgeblich sind Eigenstand, Setzung, Gegebenheits-Logik sowie die Wahrung von Klarheit, Struktur, Funktion und Handlungsfähigkeit.
Die AHb dienen der Gesamtheit der Gegebenheiten und Interaktionen des Herausgebers. Ihre Funktion ist in jedem Augenblick auf den Erhalt, die Stärkung und die Förderung seines Eigenstands, seiner Entscheidungsfreiheit, seiner Wirkungs- und Funktionsfähigkeit sowie seiner weiteren Hervorbringung ausgerichtet. Die konkrete Lebensführung bleibt dabei eigenständig; die AHb stellen die Ordnung bereit, innerhalb derer berührte Gegebenheiten geprüft, zugeordnet und entsprechend dem eigenen Vollzug behandelt werden.
Maßgebliche Sprachfassung
Diese Allgemeinen Handelsbedingungen (AHb) werden in weitere Sprachen übersetzt. Maßgeblich und verbindlich ist ausschließlich die deutsche hier veröffentlichte Originalfassung. Übersetzungen dienen der sprachlichen Verständlichkeit und Orientierung. Bei Abweichungen, Unklarheiten oder unterschiedlichen Auslegungen zwischen der deutschen Originalfassung und einer Übersetzung ist die deutsche Originalfassung maßgeblich.
RHENUS - Alle Rechte vorbehalten.
Anhang — Schadensersatz, Schadensordnung und Ausgleich
Schadensersatz dient der vollständigen Wiederherstellung der gesamten RHENUS-Architektur, ihres Eigenstandes, ihres Wirkraums sowie der eigenen, interaktiven, strukturellen, funktionalen und hervorgebrachten Strukturen und Funktionen des Herausgebers.
Der Schadensersatz umfasst sämtliche durch eine Handlung, Einwirkung, Entscheidung, Unterlassung, Störung, Zuschreibung, Vereinnahmung, Beeinträchtigung oder sonstige Einflussnahme hervorgebrachten Schäden und Folgewirkungen. Eine Begrenzung nach Höhe, Dauer, Anzahl, Wiederholung, Wirkungsebene oder Reichweite findet innerhalb dieser Ordnung nicht statt.
Schadensersatz umfasst auf allen Ebenen und in allen Bereichen insbesondere materielle, finanzielle, zeitliche, physische, physiologische, gesundheitliche, mentale, psychische, emotionale, wahrnehmungsbezogene, kommunikative, strukturelle, funktionale, wirtschaftliche, rechtliche, technische, technologische, digitale, energetische, interaktive, wirkungsbezogene und vollzugsbezogene Schäden.
Die nachfolgenden Bestimmungen dienen der Einordnung möglicher Schäden, Störungen, Beeinträchtigungen und Folgewirkungen innerhalb dieser Ordnung. Die Aufzählungen sind beispielhaft und nicht abschließend. Nicht ausdrücklich benannte Schäden bleiben von der Schadensordnung erfasst, wenn sie nach ihrer Wirkung, ihrem Zusammenhang oder ihren Folgen in die geschützte Ordnung, den Eigenstand, den Wirkraum oder die erforderlichen Vollzugs- und Ausführungs-Funktionen des Herausgebers eingreifen.
Der Anhang ist im Zusammenhang mit den Unterscheidungen in §5 sowie den Bestimmungen zu Störung, Zurechnung, Haftung und Schadensersatz zu lesen. Die Erfassung einer möglichen Schadensform und die Feststellung einer konkreten Schadenswirkung sind dabei unterschiedliche Schritte. Die konkrete Zuordnung erfolgt anhand der jeweiligen Gegebenheit, ihres Ausgangsbezugs, ihrer tatsächlichen Wirkung und der hierfür bestimmten Ausgleichsregelung. Ausdrücklich als eigenständiger Eingriff bestimmte Versuche bleiben eigenständig erfasst.
Materielle Schäden
Materielle Schäden umfassen insbesondere Sachbeschädigung, Zerstörung, Entwertung, Verlust, Nutzungsentzug, Unzugänglichmachung, Ersatzbeschaffung, Reparatur, Wiederherstellung sowie sämtliche daraus entstehenden unmittelbaren und mittelbaren Folgekosten.
Finanzielle und wirtschaftliche Schäden
Finanzielle und wirtschaftliche Schäden umfassen insbesondere Liquiditätsentzug, Zahlungsverzögerungen, vorenthaltene oder entgangene Vergütung, Zinsverluste, Opportunitätsverluste, Gebühren, zusätzliche Kosten, wirtschaftliche Nachteile, entgangene Nutzungsmöglichkeiten und sonstige mittelbare finanzielle Belastungen.
Hierzu gehören ebenso Schäden, die dadurch entstehen, dass vereinbarte Gegenleistungen, Vergütungen, Zuwendungen oder sonstige wirtschaftliche Leistungen nicht, nicht vollständig, verspätet oder nicht entsprechend der vereinbarten Bedingungen erbracht werden.
Erfasst sind darüber hinaus wirtschaftliche Schäden, die daraus hervorgehen, dass eine bereits bestehende oder sich entwickelnde Leistung, Tätigkeit, Entwicklung, Position, Möglichkeit oder Wirkung durch eine Einwirkung, Unterlassung, Verzögerung, Vereitelung, Einschränkung oder sonstige Störung unterbrochen, beendet oder in ihrer weiteren Entwicklung beeinträchtigt wird.
Dies gilt insbesondere für den Verlust oder die Beeinträchtigung bereits aufgebauter wirtschaftlicher, beruflicher, schöpferischer, leistungsbezogener oder sonstiger Ausgangspositionen sowie für die daraus hervorgehenden weiteren wirtschaftlichen Wirkungen.
Ein wirtschaftlicher Schaden beschränkt sich dabei nicht auf den unmittelbar feststellbaren Geldbetrag. Erfasst werden ebenso die wirtschaftlichen Folgen einer unterbrochenen Wirkungskette, soweit eine bestehende Leistung, Entwicklung, Handlung, Möglichkeit oder Hervorbringung durch die schadensauslösende Einwirkung nicht oder nicht in der ursprünglich angelegten Weise weitergeführt werden konnte.
Dies umfasst insbesondere entgangene weitere Leistungen, Erträge, Entwicklungen, Nutzungen, Anschlussmöglichkeiten, wirtschaftliche Positionen und daraus hervorgehende Wertentwicklungen sowie die Folgen, die daraus entstehen, dass eine bereits eingeleitete Entwicklung nicht weitergeführt oder ihre weitere Wirkung verhindert wurde.
Maßgeblich ist daher nicht allein der unmittelbar eingetretene finanzielle Verlust, sondern der gesamte wirtschaftliche Wirkungszusammenhang, der durch die jeweilige Einwirkung unterbrochen, verändert, verhindert oder entwertet wurde.
Zeitliche Schäden und Aufwandschäden
Zeitliche Schäden umfassen insbesondere Prüfungs-, Klärungs-, Abwehr-, Dokumentations-, Kommunikations-, Organisations- und Wiederherstellungsaufwand sowie die Verzögerung, Unterbrechung oder Verhinderung eigener Vorhaben.
Erfasst ist ebenso die Bindung von Zeit, Aufmerksamkeit, Arbeitskraft oder organisatorischer Kapazität außerhalb vereinbarter oder freiwillig gesetzter Rahmenbedingungen.
Physische Schäden
Physische Schäden umfassen jede unmittelbare körperliche Beeinträchtigung oder Verletzung, jede Einschränkung der Bewegungsfähigkeit oder körperlichen Leistungsfähigkeit sowie Schäden durch physische Einwirkung, Festhaltung, Blockierung, Transport, Zwangsmaßnahmen oder sonstige körperliche Einwirkung.
Erfasst sind ebenso Schäden durch Zusammentreten, Wegtreten, absichtliches Foulspiel, gezieltes Zu-Fall-Bringen, gezielte Verletzung oder sonstige gegen den Körper gerichtete Einwirkung.
Erfasst sind ferner sämtliche daraus hervorgehenden Folgen, insbesondere der erzwungene Abbruch einer Tätigkeit, eines Spiels, einer Arbeit, eines Vorhabens oder eines sonstigen Vollzugs sowie der Verlust einer bereits bestehenden oder unmittelbar bevorstehenden Handlungs-, Leistungs- oder Wirkungsmöglichkeit.
Eine körperliche Einwirkung, durch die eine bestehende oder sich entwickelnde eigene Leistung, ein Wettbewerb, ein Spiel, eine Arbeit, ein Projekt oder ein sonstiger Vollzug unterbrochen, beendet, verhindert oder wesentlich beeinträchtigt wird, stellt neben dem physischen Schaden zugleich einen Wirkungs-, Handlungs- und Vollzugsschaden dar.
Physiologische und gesundheitliche Schäden
Physiologische und gesundheitliche Schäden umfassen Beeinträchtigungen körperlicher, organischer oder physiologischer Funktionen sowie der gesundheitlichen Stabilität.
Erfasst sind ebenso gesundheitliche oder physiologische Folgen belasteter Umweltbedingungen, schädlicher Einwirkungen, ungeeigneter oder verunreinigter Mittel und Ressourcen sowie sonstiger Einwirkungen, die körperliche oder organische Funktionen beeinträchtigen oder beeinträchtigen können.
Wirkungs-, Entscheidungs- und Handlungsschäden
Wirkungs-, Entscheidungs- und Handlungsschäden umfassen jede Einschränkung oder Beeinträchtigung der Entscheidungsfähigkeit, Handlungsfähigkeit, Funktionsfähigkeit, Umsetzungskraft oder freien eigenen Setzung.
Erfasst ist insbesondere die Behinderung, Verzögerung oder Unterbrechung eigener Entscheidungen, Handlungen, Vorhaben, Entwicklungen oder Vollzüge.
Struktur-, Funktions- und Gegebenheits-Kreislaufschäden
Struktur- und Funktionsschäden umfassen insbesondere das Unterlaufen oder versuchte Unterlaufen eigener Setzungen, die Vereinnahmung, Umdeutung, Verschiebung oder Verzerrung von Strukturen, die Einschränkung oder Abschaltung von Abläufen sowie die Verzerrung oder Behinderung des ordnungsgemäßen Vollzugs.
Gegebenheits-Kreislaufschäden umfassen insbesondere Eingriffe, durch die bestehende Gegebenheiten in ihrer Eigenstruktur, Rückbindung, Funktion, Entwicklung oder Weiterführung gestört, unterbrochen, verzerrt oder in eine fremde Struktur überführt werden.
Ruf-, Reputations- und Zuschreibungsschäden
Ruf-, Reputations- und Zuschreibungsschäden umfassen insbesondere Abwertung, falsche oder verfälschte Zuschreibungen, Diskreditierung, falsche Darstellung, Verbreitung unzutreffender Zusammenhänge sowie daraus hervorgehende unmittelbare und mittelbare Folgewirkungen.
Psychische, mentale, emotionale und wahrnehmungsbezogene Beeinträchtigungen
Erfasst sind Belastungen durch fortgesetzte Störung, Konfliktlagen, Drucksituationen, Grenzverletzungen, Manipulation, verdeckte Einflussnahme, Zuschreibungen oder sonstige Einwirkungen sowie daraus entstehende Einschränkungen der Stabilität, Wahrnehmung, Entscheidungsfähigkeit, Handlungsfähigkeit oder Leistungsfähigkeit.
Langzeitschäden, Spätfolgen und Entwicklungsbeeinträchtigungen
Ein Schaden liegt auch dann vor, wenn aufgrund von Einschränkungen, Verweigerungen, Verzögerungen oder sonstigen Beeinträchtigungen die Umsetzung des eigenen Lebens, der eigenen Vorhaben, der eigenen Entwicklung oder der vorgesehenen Wirkungsweise ganz oder teilweise nicht in der vorgesehenen Weise erfolgen kann.
Dies gilt insbesondere dann, wenn Einschränkungen, Störungen oder Belastungen die Nutzung vorhandener Mittel, Ressourcen, Fähigkeiten, Zeit oder Möglichkeiten beeinträchtigen oder verhindern und dadurch Lebensführung, Entwicklung, Aufbauprozesse oder eigene Vorhaben verzögert, verändert oder verhindert werden.
Ein solcher Schaden besteht unabhängig davon, ob die Einschränkung unmittelbar oder mittelbar, einmalig oder wiederholt, vorsätzlich, fahrlässig, organisatorisch, strukturell, wirtschaftlich, technisch oder auf sonstige Weise hervorgebracht wird.
Die Beeinträchtigung der Umsetzung des eigenen Lebens, der eigenen Entwicklung oder der eigenen Vorhaben stellt eine eigenständige schadensrelevante Wirkung dar, wenn dadurch Stabilität, Handlungsfähigkeit, Lebensqualität, Entwicklungsmöglichkeiten oder zukünftige Möglichkeiten eingeschränkt, verändert oder verhindert werden.
Schäden durch Unterlassen angefragter oder erforderlicher Hilfe- oder Schutzmaßnahmen
Schadensersatzpflichtige Schäden können ebenso durch das Unterlassen, die Verweigerung oder die Verzögerung zuvor angefragter, zugesagter, erforderlicher oder aufgrund einer bestehenden Zuständigkeit geschuldeter Hilfe-, Schutz-, Sicherungs-, Wiederherstellungs- oder Unterstützungsmaßnahmen entstehen, insbesondere bei erkennbarer Gefährdung oder bereits eingetretener Schädigung.
Schäden durch Freiheitsentzug, Überwachung und Einschränkung der Bewegungsfreiheit
Erfasst sind Schäden durch Kontrolle, Festnahme, Festhaltung, Transport, Überwachung, dauerhafte Überwachung, Einschränkung der Bewegungsfreiheit, Zwangsmaßnahmen oder sonstige Eingriffe in die freie Bewegungs- und Handlungsfähigkeit sowie daraus entstehende physische, psychische, mentale, zeitliche, strukturelle oder wirtschaftliche Folgeschäden.
Schäden durch Drohung, Nötigung und Erpressung
Die Beeinträchtigung der Entscheidungsfreiheit oder Handlungsfähigkeit durch Druck, Drohung, Zwang, Nötigung, Erpressung, Einschüchterung oder vergleichbare Mittel stellt einen eigenständigen schadensersatzpflichtigen Schaden dar. Dies gilt unabhängig davon, ob die Einwirkung offen, verdeckt, unmittelbar, mittelbar, verbal, nonverbal, technisch, organisatorisch oder über Dritte erfolgt.
Energetische, interaktive und aufmerksamkeitbezogene Beeinträchtigungen
Erfasst sind insbesondere die Bindung oder Aufzehrung von Aufmerksamkeit, Zeit, Energie, Ressourcen oder Arbeitsfähigkeit sowie nachhaltige Störungen von Arbeits-, Wirkungs-, Wahrnehmungs-, Kommunikations- oder Interaktionsfähigkeit.
Schäden durch autoritäre Übergriffigkeit und Vermischung von Verträgen, Zuständigkeiten und Abmachungen
Autoritäre Übergriffigkeit sowie die bewusste oder fahrlässige Vermischung von Verträgen, Zuständigkeiten, Rollen, Aufgaben oder Abmachungen stellen eine schadensersatzpflichtige Beeinträchtigung dar, wenn dadurch Klarheit, Eigenstand, Handlungsfähigkeit, wirtschaftliche Ordnung, Zuständigkeit oder der ordnungsgemäße Vollzug beeinträchtigt, verzerrt oder unterlaufen werden.
Dies umfasst insbesondere:
- das Einfordern oder Erwartungserzeugen von Leistungen, Tätigkeiten oder Mitwirkungen ohne klare vertragliche Grundlage oder außerhalb vereinbarter Zuständigkeiten,
- die Vermischung von Wohn-, Arbeits-, Vertrags-, Kooperations-, Unterstützungs- oder sonstigen Konstellationen ohne ausdrückliche und nachvollziehbare Übereinkunft,
- die Nutzung von Autoritätspositionen, sozialen Abhängigkeiten oder faktischen Machtkonstellationen zur Durchsetzung von Erwartungen, Forderungen oder Verpflichtungen,
- die Herleitung vermeintlicher Verpflichtungen aus Wohn-, Gemeinschafts-, Nähe-, Bekanntschafts- oder sonstigen Konstellationen ohne entsprechende Grundlage,
- die Nicht-Einhaltung, Nichterfüllung, Verzögerung, einseitige Änderung oder Aufkündigung mündlicher oder schriftlicher Verträge, Vereinbarungen, Abmachungen oder Absprachen ohne vereinbarte Grundlage,
- die Inanspruchnahme oder Annahme von Leistungen, Vereinbarungen oder Ressourcen ohne anschließende vertrags- oder vereinbarungsgemäße Erfüllung,
- die Verschiebung, Verzögerung oder Verweigerung vereinbarter Gegenleistungen trotz bereits erbrachter Leistung,
- das bewusste Zurückhalten oder Verschweigen wesentlicher Informationen, die bei Eingehung einer Vereinbarung bekannt waren und für die Entscheidung oder Einlassung der Gegenseite auf diese Vereinbarung erheblich waren,
- die wiederholte Konfrontation mit Forderungen, Themen oder Verpflichtungen außerhalb des vereinbarten Rahmens,
- die Herabsetzung, Zuschreibung oder Druckausübung im Zusammenhang mit nicht erfüllten Erwartungen oder verweigerter Mitwirkung,
- die Nutzung emotionaler, sozialer, ideologischer oder organisatorischer Einflussnahme zur Erzwingung von Handlungen oder Unterlassungen,
- die wiederholte Inanspruchnahme von Leistungen oder Ressourcen unter Berufung auf Gemeinschaft, Loyalität, Moral oder vermeintliche Selbstverständlichkeit.
Eine schadensersatzpflichtige Beeinträchtigung liegt insbesondere auch dann vor, wenn:
- die Wirkung oder Arbeitsweise des Herausgebers von den hierfür erforderlichen Voraussetzungen getrennt werden soll,
- eine Anpassung an fremde technische, organisatorische oder infrastrukturelle Systeme erwartet oder erzwungen wird,
- die Nutzung eigener Mittel, Systeme oder Wirkstrukturen eingeschränkt oder verhindert wird,
- Wirkungen oder Leistungen verlangt werden, während gleichzeitig die hierfür erforderlichen Voraussetzungen entzogen, eingeschränkt oder unterlaufen werden,
- fremde Projekt-, Organisations- oder Arbeitsstrukturen Vorrang vor dem Eigenstand oder Wirkraum des Herausgebers beanspruchen.
Die vorstehenden Schäden gelten unabhängig davon, ob die Einwirkung offen, indirekt, wiederholt, situativ oder in Form scheinbar freiwilliger Erwartungen erfolgt.
Wiederholte oder systematische Vermischung von Verträgen, Zuständigkeiten oder Abmachungen gilt als Serienhandlung und führt zu einem progressiven Ausgleich nach den in dieser Ordnung festgelegten Grundsätzen.
Schäden durch Missachtung individueller Autonomie und Übergehen der Entscheidungsbefugnis
Die Missachtung oder das bewusste Übergehen der individuellen Autonomie stellt eine schadensersatzpflichtige Beeinträchtigung dar, wenn Entscheidungen, Grenzen, Zuständigkeiten oder Setzungen des Herausgebers ignoriert, relativiert, umgangen oder durch fremde Setzungen ersetzt werden.
Dies gilt insbesondere dann, wenn die bestehende Entscheidungsbefugnis bekannt ist oder ausdrücklich kommuniziert wurde und dennoch Handlungen, Erwartungen oder Maßnahmen entgegen dieser Autonomie vorgenommen werden.
- das Ignorieren ausdrücklich geäußerter Entscheidungen, Grenzen oder Ablehnungen,
- das eigenmächtige Treffen von Entscheidungen über Angelegenheiten, Mittel, Zeit oder Ressourcen des Herausgebers ohne Zustimmung,
- das Übergehen klarer Zuständigkeits- oder Entscheidungsstrukturen zugunsten fremder Erwartungen oder Interessen,
- das Infragestellen oder Relativieren der eigenen Entscheidungsbefugnis des Herausgebers,
- die ungefragte Abgabe, Verbreitung oder Aufdrängung persönlicher Meinungen, Bewertungen, Deutungen oder Zuschreibungen über den Herausgeber, dessen Leben, Entscheidungen, Zustände, Handlungen oder Angelegenheiten ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung,
- das Handeln oder Anweisen im Namen des Herausgebers ohne entsprechende Beauftragung,
- das Führen oder Erzwingen von Diskussionen über bereits getroffene Entscheidungen oder gesetzte Grenzen in Verbindung mit der Androhung von Nachteilen, Konsequenzen oder Ultimaten,
- das Stellen von Ultimaten, Bedingungen oder Fristen als Mittel zur Durchsetzung von Forderungen oder zur Umgehung bestehender Entscheidungsbefugnisse,
- die Bindung von Aufmerksamkeit, Zeit oder Energie durch konfliktorientierte Diskussionen ohne Klärungsabsicht oder ohne Bereitschaft zur Anerkennung getroffener Entscheidungen,
- das bewusste oder nicht bewusste Umgehen bestehender Vereinbarungen oder Setzungen durch indirekte Einflussnahme oder faktische Maßnahmen,
- das Erzwingen oder Herbeiführen von Entscheidungen unter Druck, Zeitdruck oder sozialer Einflussnahme,
- das Fortsetzen von Handlungen trotz erkennbarer Ablehnung oder fehlender Zustimmung.
Diskussionen über bereits getroffene Entscheidungen oder gesetzte Grenzen verlieren ihre klärende Funktion, wenn sie mit Druck, Ultimaten, Drohungen oder der Androhung von Nachteilen verbunden werden und dadurch nicht mehr der Klärung, sondern der Durchsetzung fremder Erwartungen dienen.
Folgeschäden umfassen insbesondere:
- Einschränkung der eigenen Entscheidungs-, Handlungs- und Funktionsfähigkeit,
- Verlust von Zeit, Aufmerksamkeit, Energie oder Ressourcen zur Wiederherstellung optimaler Zustände,
- Störung eigener bestehender Abläufe oder Planungen,
- Belastung durch wiederholte Grenzverletzungen oder Entscheidungsübergriffe,
- Vertrauensverlust sowie strukturelle Destabilisierung von Zusammenarbeit oder Zusammenleben,
- Bindung oder Entzug von Aufmerksamkeit, Energie oder Arbeitsfähigkeit durch wiederholte Diskussionen, Drucksituationen oder ultimative Forderungen,
- Störung der inneren und äußeren Handlungsfähigkeit durch fortgesetzte Konflikt- oder Drucksituationen.
Schäden durch Missachtung individueller Autonomie gelten unabhängig davon, ob sie offen, indirekt, wiederholt oder unter dem Vorwand organisatorischer, sozialer oder moralischer Notwendigkeit erfolgen.
Wiederholte Missachtung der individuellen Autonomie gilt als Serienhandlung und führt zu einem progressiven Ausgleich nach den in dieser Ordnung festgelegten Grundsätzen.
Schäden durch Verweigerung, Einschränkung oder mangelhafte Bereitstellung von Mitteln und Ressourcen
Die Verweigerung, Einschränkung, Verzögerung, Entziehung oder Sanktionierung der Bereitstellung notwendiger Mittel, Ressourcen oder Funktionszugänge stellt eine schadensersatzpflichtige Beeinträchtigung dar, wenn dadurch Stabilität, Gesundheit, Handlungsfähigkeit, Versorgung oder strukturelle Abläufe beeinträchtigt, verhindert oder verzögert werden.
Diese Regelung gilt unabhängig davon, ob es sich um finanzielle, technische, materielle, infrastrukturelle, energetische, organisatorische, natürliche oder wissensbezogene Mittel und Ressourcen handelt und unabhängig davon, ob die Bereitstellung durch staatliche, private, organisatorische oder sonstige Systeme erfolgt oder erfolgte.
Eine Versorgung gilt auch dann als eingeschränkt, unterbrochen oder unzureichend, wenn die bereitgestellten Mittel oder Ressourcen zwar formal verfügbar sind, aufgrund ihrer Qualität, Beschaffenheit oder Zusammensetzung für den vorgesehenen Gebrauch jedoch nicht geeignet sind oder gesundheitliche oder funktionale Beeinträchtigungen verursachen können.
Dies gilt insbesondere dann, wenn bereitgestellte Mittel oder Ressourcen verunreinigt, belastet, beschädigt oder in ihrer natürlichen oder funktionalen Beschaffenheit so verändert sind, dass eine sichere, gesunde oder zweckmäßige Nutzung nicht mehr gewährleistet ist.
Dies umfasst insbesondere:
- die Verweigerung oder Einschränkung des Zugangs zu notwendigen technischen Einrichtungen, Werkzeugen, Maschinen oder infrastrukturellen Systemen,
- die Einschränkung oder Unterbrechung der Versorgung mit Wasser, Energie, Nahrung oder sonstigen lebens- und funktionsnotwendigen Ressourcen,
- die Verweigerung oder Verzögerung der Bereitstellung von Materialien, Rohstoffen, Baustoffen oder Produktionsmitteln trotz bestehender Zuständigkeit oder Verfügbarkeit,
- die Einschränkung oder Blockierung des Zugangs zu Wissen, Informationen, Daten oder organisatorischen Strukturen, die für Planung, Umsetzung oder Stabilität erforderlich sind,
- die Verweigerung oder Verzögerung von Wartung, Reparatur, Instandsetzung oder Funktionssicherung technischer oder organisatorischer Systeme,
- die Einschränkung oder Sanktionierung der Nutzung vorhandener Mittel oder Ressourcen ohne nachvollziehbare und vereinbarte Grundlage,
- die Blockierung oder künstliche Verknappung von Ressourcen, Funktionen oder Zugängen trotz bestehender Verfügbarkeit oder Zuständigkeit,
- die Verzögerung oder Unterlassung von Maßnahmen zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit von Versorgungs-, Produktions- oder Infrastrukturprozessen,
- die Verweigerung, Einschränkung oder Verzögerung der Bereitstellung medizinischer Versorgung, gesundheitlicher Leistungen, diagnostischer oder therapeutischer Maßnahmen sowie notwendiger medizinischer Mittel oder Infrastruktur,
- die Verweigerung, Einschränkung oder Verzögerung der Bereitstellung von Energie, insbesondere elektrischer Energie, Wärme, Treibstoffen oder sonstigen energetischen Ressourcen, die für Versorgung, Betrieb oder Stabilität erforderlich sind,
- die Verweigerung, Einschränkung oder Verzögerung der Funktionsfähigkeit oder Nutzung von Verkehrs-, Kommunikations-, Wasser-, Abwasser-, Entsorgungs-, Produktions- oder Versorgungssystemen,
- die Unterbrechung, Stilllegung oder mangelhafte Aufrechterhaltung von Systemen oder Einrichtungen, die für Sicherheit, Gesundheit, Versorgung oder Funktionsfähigkeit erforderlich sind.
Dies gilt nicht ausschließlich für Mittel und Ressourcen zur unmittelbaren Grund- oder Mindestversorgung, sondern ebenso für sämtliche Mittel, Ressourcen, Funktionen, Zugänge, Möglichkeiten und Entwicklungsgrundlagen, die für die Umsetzung, Aufrechterhaltung oder Weiterentwicklung des eigenen Lebens, der eigenen Vorhaben, der eigenen Struktur, Funktion, Handlungsfähigkeit, Lebensqualität oder der vorgesehenen Lebens- und Wirkungsweise erforderlich, vorgesehen oder eingeplant sind.
Eine schadensersatzpflichtige Beeinträchtigung liegt daher auch dann vor, wenn durch Einschränkung, Verzögerung, Verweigerung oder Störung von Mitteln, Ressourcen oder Funktionen die vollständige Umsetzung geplanter Entwicklungen, Vorhaben, Lebensweisen, Arbeitsweisen, Aufbauprozesse oder zukünftiger Möglichkeiten beeinträchtigt, verhindert oder verzögert wird.
Eine schadensersatzpflichtige Beeinträchtigung liegt ebenso vor, wenn Mittel, Ressourcen oder Funktionen durch mangelnde Sorgfalt, unzureichende Wartung, fehlerhafte Planung, unzureichende Kontrolle oder unterlassene Maßnahmen beeinträchtigt werden, unabhängig davon, ob dies vorsätzlich oder fahrlässig erfolgt.
- die unterlassene Wartung, Instandhaltung oder Überprüfung von Anlagen, Einrichtungen oder Systemen, die für Versorgung, Sicherheit oder Stabilität erforderlich sind,
- die fehlerhafte Planung, Organisation oder Durchführung von Maßnahmen, die zu Störungen, Ausfällen oder Verzögerungen führen,
- die unzureichende Überwachung oder Kontrolle von Prozessen oder Einrichtungen trotz erkennbarer Risiken,
- die verspätete oder unterlassene Reaktion auf bekannte Störungen, Gefahren oder Funktionsmängel,
- die Bereitstellung mangelhafter, unzureichender oder funktionsunfähiger Mittel oder Ressourcen,
- die Verzögerung oder Unterlassung notwendiger Reparatur-, Sicherungs- oder Wiederherstellungsmaßnahmen.
Schäden durch Verweigerung, Verzögerung oder mangelhafte Bereitstellung notwendiger Mittel und Ressourcen gelten unabhängig davon, ob sie vorsätzlich, fahrlässig, organisatorisch bedingt oder durch Unterlassen entstehen.
Schäden durch Verschwendung, Entwertung oder vorzeitige Vernichtung nutzbarer Mittel und Ressourcen
Die Verschwendung, Entwertung, Vernichtung oder unsachgemäße Entsorgung funktionsfähiger oder nutzbarer Mittel und Ressourcen stellt eine schadensersatzpflichtige Beeinträchtigung dar, wenn dadurch Versorgung, Stabilität, Wirtschaftlichkeit, Entwicklung oder Handlungsfähigkeit beeinträchtigt werden.
Dies umfasst insbesondere:
- das Wegwerfen oder Vernichten von Lebensmitteln, Materialien oder sonstigen nutzbaren Ressourcen ohne nachvollziehbare sachliche Grundlage,
- die vorzeitige Entsorgung funktionsfähiger oder weiterhin nutzbarer Gegenstände, Vorräte oder Produkte,
- die Entwertung oder Vernichtung von Ressourcen trotz bestehender Nutzungsmöglichkeit oder Verfügbarkeit,
- die unsachgemäße Lagerung, Behandlung oder Handhabung von Ressourcen, die zu deren Verderb, Verlust oder Unbrauchbarkeit führt,
- die Entscheidung über die Entsorgung oder Vernichtung von Ressourcen ohne Abstimmung mit denjenigen, die diese Mittel bereitgestellt, finanziert oder vorgesehen haben,
- die gleichzeitige Forderung nach zusätzlichen Mitteln oder Beiträgen bei bestehender Verschwendung oder Vernichtung vorhandener Ressourcen,
- die Vernichtung, Entwertung oder absichtliche Unnutzbarmachung bereits produzierter, vorhandener oder funktionsfähiger Mittel, Produkte oder Ressourcen trotz bestehender Nutzbarkeit, bestehendem Bedarf oder bereits erfolgter Finanzierung, insbesondere zum Zweck wirtschaftlicher Verknappung, Preissteuerung, Marktregulierung oder kontrollierter Nichtnutzung.
Eine schadensersatzpflichtige Beeinträchtigung liegt insbesondere auch dann vor, wenn bereits hergestellte, nutzbare oder finanzierte Mittel und Ressourcen absichtlich stillgelegt, vernichtet, unzugänglich gemacht oder ihrem vorgesehenen Nutzungszweck entzogen werden, obwohl ihre Nutzung, Bereitstellung oder Weitergabe zur Versorgung, Stabilität, Entwicklung oder Funktionsfähigkeit beitragen könnte.
Schäden durch Verschwendung, Entwertung oder Vernichtung nutzbarer Mittel und Ressourcen gelten unabhängig davon, ob sie im privaten, familiären, organisatorischen, wirtschaftlichen, staatlichen oder internationalen Zusammenhang erfolgen.
Eine Vernichtung oder Entsorgung gilt auch dann als schadensrelevant, wenn sie aus Gewohnheit, Bequemlichkeit, Fehleinschätzung oder organisatorischer Routine erfolgt.
Schäden durch technische, infrastrukturelle, ökonomische und ökologische Eingriffe, Stilllegungen, Zerstörungen oder Rückbaumaßnahmen
Technische, infrastrukturelle, ökonomische und/oder ökologische Maßnahmen, die Lebens-, Wohn-, Natur-, Versorgungs- oder Wirkungsbereiche beeinträchtigen oder zu beeinträchtigen geeignet sind, stellen eine schadensersatzpflichtige Beeinträchtigung dar, wenn dadurch Gesundheit, Stabilität, Nutzung, Umweltbedingungen, Versorgung oder Handlungsfähigkeit beeinträchtigt werden.
Dies umfasst insbesondere:
- die Errichtung, Erweiterung oder den Betrieb technischer Großanlagen, insbesondere Windkraft-, Energie- oder Industrieanlagen, in unmittelbarer Sicht- oder Einflussnähe zu Wohn-, Natur- oder Schutzgebieten,
- die Installation oder Nutzung großflächiger Energie- oder Infrastrukturprojekte, insbesondere Solar- oder Industrieflächen, die zu destruktiven Veränderungen von Umweltbedingungen, Landschaftsstruktur oder Nutzbarkeit führen,
- die Rodung, Abholzung oder sonstige Entfernung von Wald- oder Naturflächen mit Auswirkungen auf Klima, Boden, Wasserhaushalt oder Lebensqualität,
- die Einbringung oder Freisetzung von Stoffen, Emissionen oder Einwirkungen in Luft, Boden oder Wasser, die gesundheitliche oder ökologische Belastungen verursachen oder verursachen können,
- die Errichtung oder Nutzung technischer Anlagen, die elektromagnetische, akustische, mechanische oder sonstige physikalische Einwirkungen erzeugen, welche die Stabilität oder Nutzbarkeit eines Lebens- oder Arbeitsbereichs beeinträchtigen,
- die Durchführung von Maßnahmen oder technischen Anwendungen mit unklaren oder nicht offengelegten Wirkmechanismen, soweit dadurch Umwelt- oder Gesundheitsbeeinträchtigungen entstehen oder zu entstehen geeignet sind,
- die Durchführung von Infrastruktur- oder Energieprojekten innerhalb oder in unmittelbarer Nähe von Wohn-, Schutz- oder Naturgebieten ohne nachvollziehbare Berücksichtigung gesundheitlicher, ökologischer oder struktureller Auswirkungen,
- die Anwendung oder Durchführung atmosphärischer, technologischer oder geophysikalischer Maßnahmen mit nicht transparenten oder nicht nachvollziehbaren Wirkungsmechanismen, soweit dadurch Umwelt-, Gesundheits- oder Wirkungsbeeinträchtigungen entstehen oder zu entstehen geeignet sind,
- die Stilllegung, Einschränkung, Beschädigung, Zerstörung oder vorsätzliche Außerfunktionssetzung bestehender Energie-, Rohstoff-, Versorgungs-, Produktions- oder Infrastruktursysteme trotz bestehender Funktionsfähigkeit, bestehender Versorgungserfordernisse oder vorhandener Nutzungsmöglichkeit,
- die Unterbrechung, Beschädigung oder Zerstörung von Transport-, Leitungs-, Energie- oder Versorgungssystemen, sofern dadurch Versorgung, Stabilität, Funktionsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit oder Lebensbedingungen beeinträchtigt werden.
Urheberrechtsverletzungen und unbefugte Nutzung
Die Nutzung, Vervielfältigung, Weitergabe, Veröffentlichung, Speicherung, Verarbeitung, Bearbeitung, Übersetzung, Veränderung, Rekonstruktion oder sonstige Nutzung geschützter Inhalte dieser Websites und des RHENUS-Systems ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung des Herausgebers stellt eine schadensersatzpflichtige Handlung dar.
Dies umfasst insbesondere die Inhalte, Strukturen, Texte, Darstellungen, Begriffe, Begriffsprägungen, Definitionen, Konzepte, Systematiken, Ordnungen, Funktionen und sonstigen Hervorbringungen des RHENUS-Systems sowie deren Zusammenstellung, Zuordnung und strukturelle Verbindung.
Erfasst sind ebenso die vollständige oder teilweise Übernahme, Nachbildung oder Rekonstruktion der Websites rhenus.one und rhenus-referenz.space, ihrer Inhalte, ihres strukturellen Aufbaus, ihrer Gestaltung, ihrer Funktionsweise sowie vergleichbarer oder übertragener Ausführungen.
Gesamtes Lebens-, Handlungs-, Entwicklungs- und Selbstverwirklichungsspektrum
Die Schadensordnung erfasst über die vorstehend ausdrücklich benannten Schadensarten hinaus sämtliche Bereiche, in denen sich Leben, Eigenstand, Wahrnehmung, Entscheidung, Handlung, Leistung, Entwicklung, Hervorbringung, Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung vollziehen.
Ein Schaden kann daher nicht nur an einer bereits vorhandenen Substanz, Struktur, Funktion oder Leistung entstehen. Er kann ebenso an einer Möglichkeit, einer Entwicklung, einer Fähigkeit, einer begonnenen Handlung, einer vorgesehenen Weiterführung oder einer noch nicht vollständig hervorgebrachten Wirkung entstehen.
Die nachstehenden Bereiche werden deshalb ausdrücklich als eigenständige Schadensbereiche erfasst. Ihre Benennung dient der vollständigen Erfassung des Wirkungszusammenhangs und begrenzt die Schadensordnung nicht auf die jeweils ausdrücklich bezeichneten Bereiche.
Körperliche Integrität und körperliche Leistungsfähigkeit
Erfasst sind sämtliche Beeinträchtigungen der körperlichen Integrität, körperlichen Unversehrtheit, Bewegungsfähigkeit, Belastbarkeit, Leistungsfähigkeit, Koordination, Kraft, Ausdauer und sonstigen körperlichen Handlungs- und Vollzugsfähigkeit.
Hierzu gehören ebenso Verletzungen oder Einwirkungen, durch die eine bereits bestehende Leistung, Teilnahme, Tätigkeit, Arbeit, sportliche Betätigung, Entwicklung oder sonstige Handlung unterbrochen, beendet, verhindert oder wesentlich beeinträchtigt wird.
Gesundheit und Regeneration
Erfasst sind gesundheitliche Beeinträchtigungen sowie jede Beeinträchtigung der körperlichen, physiologischen oder sonstigen Regenerationsfähigkeit. Hierzu gehören insbesondere erzwungene Wiederherstellungszeiten, Regenerationsausfälle, verlängerte Erholungsphasen und die Beeinträchtigung der Fähigkeit, nach einer Einwirkung den eigenen Vollzug wieder aufzunehmen.
Wahrnehmung und Sinneszugang
Erfasst sind Beeinträchtigungen der Wahrnehmung, des Wahrnehmungszugangs und der Nutzung der eigenen Sinnes- und Wahrnehmungsfähigkeit. Dies gilt unabhängig davon, ob die Einwirkung körperlich, räumlich, technisch, akustisch, visuell, kommunikativ oder auf andere Weise vermittelt wird.
Aufmerksamkeit und Konzentration
Erfasst sind Beeinträchtigungen der Aufmerksamkeit, Konzentration, Aufmerksamkeitsbindung, geistigen Präsenz und der Fähigkeit, die eigene Aufmerksamkeit frei auf einen selbst gesetzten Gegenstand oder Vollzug zu richten.
Insbesondere sind auch Schäden erfasst, die dadurch entstehen, dass fremde Einwirkungen Zeit, Aufmerksamkeit oder geistige Kapazität binden und dadurch eigene Vorhaben, Arbeiten, Entscheidungen oder Entwicklungen behindern.
Denken, Lernen, Erkenntnis und geistige Entwicklung
Erfasst sind Beeinträchtigungen des Denkens, Lernens, Erkennens, Verstehens, Einordnens, Entwickelns, Erforschens und Hervorbringens eigener geistiger Zusammenhänge.
Dies umfasst ebenso die Verhinderung oder Verzögerung des Erwerbs, der Vertiefung, Anwendung oder Weiterentwicklung von Wissen, Erkenntnissen, Fähigkeiten und geistigen Strukturen.
Sprache, Ausdruck und Kommunikationsfähigkeit
Erfasst sind Beeinträchtigungen der eigenen Sprache, Ausdrucksfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Verständigung, Darstellung und Übermittlung eigener Gedanken, Wahrnehmungen, Entscheidungen, Erkenntnisse und Hervorbringungen.
Entscheidung, Wahl und Selbstsetzung
Erfasst sind sämtliche Beeinträchtigungen der eigenen Entscheidungsfähigkeit, Wahlfreiheit, Selbstsetzung und eigenständigen Festlegung.
Hierzu gehören insbesondere Druck, Manipulation, Täuschung, Nötigung, unzulässige Einflussnahme, vorweggenommene Entscheidungen für den Herausgeber, Zuschreibung fremder Entscheidungen sowie jede Einwirkung, durch die eine eigene Entscheidung erschwert, verändert, verhindert oder nachträglich fremd ausgelegt wird.
Handlung, Vollzug und Umsetzung
Erfasst sind Schäden an der eigenen Handlungsfähigkeit und am eigenen Vollzug. Hierzu gehören die Behinderung, Unterbrechung, Verzögerung, Verhinderung, Entwertung oder erzwungene Veränderung einer Handlung, eines Vorhabens, eines Prozesses oder einer bereits begonnenen Umsetzung.
Arbeit, Beruf, Berufung und schöpferische Tätigkeit
Erfasst sind Schäden an Arbeit, beruflicher Tätigkeit, Berufsausübung, Berufung, schöpferischer Tätigkeit, eigenständiger Tätigkeit und sonstigem selbstgesetztem Wirken.
Hierzu gehören insbesondere der Entzug von Arbeitsmöglichkeiten, die Verhinderung einer Tätigkeit, die Unterbrechung eines begonnenen Vorhabens, die Vereinnahmung eigener Leistungen durch andere sowie die Verhinderung der weiteren Nutzung bereits hervorgebrachter Arbeit.
Bildung, Ausbildung und Entwicklungsmöglichkeiten
Erfasst sind Beeinträchtigungen von Bildung, Ausbildung, Weiterbildung, Erfahrung, Entwicklung, Qualifikation und sonstigen Möglichkeiten des eigenen Aufbaus.
Kontakt und soziale Kooperationen
Erfasst sind Schäden an selbstbestimmten sozialen Kooperationen und Zugehörigkeiten.
Ebenso erfasst sind Einwirkungen, durch die soziale Kooperationen gestört, verhindert, verfälscht, fremdbestimmt oder instrumentalisiert werden oder durch unzutreffende Zuschreibungen eine andere Bedeutung erhalten.
Vertrauen und Verlässlichkeit
Erfasst sind Schäden, die durch Täuschung, bewussten Vertragsbruch, Nichteinhaltung freiwillig eingegangener Vereinbarungen, Verschweigen wesentlicher Umstände, unzuverlässiges Verhalten oder sonstige Verletzungen von Vertrauen und Verlässlichkeit entstehen.
Wohn-, Lebens- und Entfaltungsraum
Erfasst sind Beeinträchtigungen des Wohnraums, Lebensraums, persönlichen Wirkraums, Entfaltungsraums und sonstigen Raums, innerhalb dessen eigener Vollzug, Entwicklung und Lebensgestaltung stattfinden.
Mobilität und Bewegungsfreiheit
Erfasst sind sämtliche Einschränkungen der eigenen Mobilität, Bewegungsfreiheit, Erreichbarkeit und selbstbestimmten räumlichen Bewegung.
Wirtschaftliche Eigenständigkeit und Erwerbsmöglichkeiten
Erfasst sind Schäden an wirtschaftlicher Eigenständigkeit, Erwerbsfähigkeit, Erwerbsmöglichkeiten, Einnahmemöglichkeiten, wirtschaftlicher Entwicklung und eigener finanzieller Handlungsfähigkeit.
Eigentum, Substanz und Ressourcen
Erfasst sind Schäden an Eigentum, Besitz, Substanz, Mitteln, Werkzeugen, Ressourcen, Vorräten, Anlagen, technischen Einrichtungen und sonstigen Grundlagen des eigenen Wirkens.
Zeit, Lebenszeit und verlorene Möglichkeiten
Erfasst sind Schäden an Zeit und Lebenszeit. Dies gilt insbesondere für Zeitverluste, erzwungene Wartezeiten, Verzögerungen, Unterbrechungen, Umwege, Wiederherstellungszeiten und Zeitaufwendungen, die durch fremde Einwirkungen verursacht werden.
Ebenso erfasst sind Möglichkeiten, die aufgrund eines Zeitverlustes nicht mehr oder nicht mehr unter denselben Bedingungen wahrgenommen werden konnten.
Chancen, Möglichkeiten und nicht verwirklichte Entwicklungen
Erfasst sind nicht nur bereits verwirklichte Leistungen und Zustände, sondern auch konkrete Möglichkeiten, Chancen und Entwicklungen, deren Verwirklichung, Weiterführung oder Entfaltung durch eine Einwirkung verhindert, erschwert, verzögert oder entwertet wurde.
Kreative, schöpferische und geistige Hervorbringungen
Erfasst sind Schäden an eigenen kreativen, schöpferischen, geistigen, konzeptionellen, technischen, sprachlichen und sonstigen Hervorbringungen.
Dies umfasst insbesondere auch die Verhinderung ihrer Fertigstellung, Veröffentlichung, Nutzung, Weiterentwicklung, Weiterführung oder eigenen Verwertung.
Selbstverwirklichung und Lebensgestaltung
Erfasst sind Beeinträchtigungen der selbstbestimmten Lebensgestaltung und der eigenen Selbstverwirklichung.
Hierzu gehört jede Einwirkung, durch die eigene Lebensentwürfe, Vorhaben, Entwicklungen, Fähigkeiten, Tätigkeiten oder Möglichkeiten fremdbestimmt, unterbrochen, verhindert, entwertet oder auf fremde Strukturen ausgerichtet werden.
Identität, Eigenstand und Selbstbestimmung
Erfasst sind Schäden am Eigenstand, an der eigenen Identität, an der Selbstbestimmung und an der Fähigkeit, die eigene Gegebenheit, Entwicklung, Handlung und weitere Ausrichtung selbst zu setzen.
Sexuelle, intime und reproduktive Integrität
Erfasst sind sämtliche Beeinträchtigungen der sexuellen, intimen und reproduktiven Integrität sowie der damit verbundenen körperlichen, physiologischen, emotionalen, mentalen und wahrnehmungsbezogenen Vorgänge.
Würde und persönliche Unversehrtheit
Erfasst sind Beeinträchtigungen der Würde, persönlichen Unversehrtheit, Unantastbarkeit und des eigenen Anspruchs auf einen von fremder Instrumentalisierung freien Eigenstand.
Ruf, Reputation und gesellschaftliche Zuschreibung
Erfasst sind Schäden durch falsche, verzerrte, herabsetzende oder sonst unzutreffende Zuschreibungen sowie durch die Verbreitung oder Aufrechterhaltung eines unzutreffenden Bildes des Herausgebers.
Informationelle und kommunikative Integrität
Erfasst sind Schäden durch unrichtige, unvollständige, verfälschte, entstellte, vorenthaltene oder unbefugt weitergegebene Informationen sowie durch die Veränderung, Verfälschung oder Entstellung kommunikativer Zusammenhänge.
Technische und digitale Handlungsfähigkeit
Erfasst sind Beeinträchtigungen technischer, digitaler, algorithmischer und sonstiger vermittelter Handlungsfähigkeit einschließlich des Zugangs, der Verfügbarkeit, Nutzbarkeit, Funktionsfähigkeit und Integrität eigener technischer und digitaler Mittel.
Infrastrukturelle Voraussetzungen
Erfasst sind Schäden an infrastrukturellen Voraussetzungen, die für Wohnen, Leben, Arbeiten, Kommunikation, Versorgung, Mobilität, Entwicklung oder sonstigen eigenen Vollzug erforderlich sind.
Ökologische und räumliche Lebensbedingungen
Erfasst sind Beeinträchtigungen der räumlichen und ökologischen Bedingungen, innerhalb derer Leben, Wohnen, Arbeiten, Regeneration und Entwicklung stattfinden.
Fortwirkende, kumulative, rekursive und entwicklungsbezogene Schadenszusammenhänge
Unterlassung, Verzögerung und Vorenthaltung
Schäden können ebenso durch Unterlassung, Verzögerung oder Vorenthaltung entstehen wie durch aktives Handeln.
Erfasst sind insbesondere nicht erbrachte Hilfe-, Schutz-, Mitwirkungs-, Informations-, Leistungs-, Zahlungs-, Rückführungs- oder sonstige erforderliche Handlungen, soweit deren Ausbleiben eine zurechenbare Wirkung auf den geschützten Wirkungsbereich hervorbringt.
Vereitelung bereits eingeleiteter Entwicklungen
Erfasst sind Schäden, die dadurch entstehen, dass eine bereits begonnene Entwicklung, Arbeit, Leistung, Herstellung, Regeneration, Entscheidung oder sonstige Hervorbringung unterbrochen, verhindert, zurückgesetzt oder ihrer weiteren Wirkung beraubt wird.
Vereitelung zukünftiger Möglichkeiten
Erfasst sind ebenso Schäden durch die Vereitelung zukünftiger Möglichkeiten, wenn eine Einwirkung dazu führt, dass eine zuvor bestehende Möglichkeit nicht mehr, nicht mehr rechtzeitig oder nicht mehr unter den ursprünglich gegebenen Bedingungen verwirklicht werden kann.
Generationale und langfristig weiterwirkende Schäden
Erfasst sind Schäden, deren Wirkungen über längere Zeiträume fortbestehen oder sich auf nachfolgende Entwicklungsabschnitte und weitere Generationen auswirken.
Wiederholte und systematische Einwirkungen
Wiederholte, regelmäßige, systematische oder dauerhaft fortgesetzte Einwirkungen werden nicht als voneinander isolierte Einzelvorgänge behandelt, wenn sie in einem gemeinsamen Wirkungszusammenhang stehen.
Die Wiederholung, Dauer, Häufigkeit und Systematik einer Einwirkung kann dabei einen eigenständigen zusätzlichen Schaden durch die fortgesetzte Beanspruchung, Einschränkung oder Unterbrechung des eigenen Wirkraums hervorbringen.
Kumulative und rekursive Wirkungen
Erfasst sind kumulative Schäden, bei denen mehrere Einwirkungen gemeinsam eine Wirkung hervorbringen, die durch eine einzelne Einwirkung allein nicht entstanden wäre.
Ebenso erfasst sind rekursive Schäden, bei denen eine zunächst hervorgebrachte Wirkung anschließend weitere Wirkungen hervorbringt und sich dadurch ein fortgesetzter Wirkungszusammenhang entwickelt.
Später sichtbar werdende Schäden
Ein Schaden verliert seine Erfassung nicht dadurch, dass seine eigentliche Wirkung erst zu einem späteren Zeitpunkt sichtbar, messbar, wahrnehmbar oder vollständig erkennbar wird.
Dies gilt insbesondere für Schäden, deren unmittelbare Einwirkung zunächst gering erscheint, deren weitere Wirkung sich jedoch erst durch die spätere Entwicklung des Wirkungszusammenhangs zeigt.
Schäden durch hervorgebrachte Folgeschäden
Erfasst sind auch Schäden, bei denen eine einzelne Handlung, Unterlassung, Entscheidung oder Einwirkung weitere Schäden hervorbringt.
Der ursprüngliche Vorgang und die daraus hervorgehenden Folgeschäden bilden insoweit einen gemeinsamen Wirkungszusammenhang. Die Zurechenbarkeit des ursprünglichen Beitrags wird durch das Hinzutreten weiterer Wirkungen, Zwischenschritte oder Entwicklungen nicht aufgehoben.
Umdeutung und Rückübertragung der Verantwortung
Erfasst sind Schäden durch die Umdeutung tatsächlicher Zusammenhänge, die Verlagerung eigener Verantwortung auf den Herausgeber, die Zuschreibung fremder Handlungen oder Entscheidungen sowie jede sonstige Rückübertragung der Verantwortung für eine von anderen hervorgebrachte Wirkung.
Insbesondere kann eine durch fremde Einwirkung entstandene Situation nicht dadurch dem Herausgeber zugerechnet werden, dass die ursprüngliche Einwirkung nachträglich verschwiegen, umgedeutet oder aus dem Zusammenhang entfernt wird.
Entzug bereits erarbeiteter oder hervorgebrachter Wirkung
Erfasst sind Schäden durch den Entzug, die Aberkennung, die Verhinderung der Nutzung oder die sonstige Beseitigung einer bereits erarbeiteten, hervorgebrachten oder erworbenen Wirkung.
Vereinnahmung fremder Leistung
Erfasst sind Schäden durch die Aneignung, Vereinnahmung, Nutzung oder Zuschreibung einer fremden Leistung, Hervorbringung, Idee, Arbeit, Entwicklung oder sonstigen Wirkung ohne entsprechende Berechtigung und ohne angemessenen Ausgleich.
Verhinderung der Nutzung eigener Hervorbringungen
Erfasst sind Schäden, die dadurch entstehen, dass eigene Hervorbringungen, Ergebnisse, Entwicklungen, Werke, Konzepte, Mittel oder sonstige Leistungen nicht selbst genutzt, weitergeführt, veröffentlicht, eingesetzt oder wirtschaftlich beziehungsweise anderweitig verwirklicht werden können.
Erzwungene Anpassung an fremde Strukturen
Erfasst sind Schäden durch die erzwungene, erwartete oder anderweitig herbeigeführte Anpassung an fremde Strukturen, Systeme, Abläufe, Organisationsformen, technische Voraussetzungen, Arbeitsweisen, Lebensbedingungen oder sonstige Ordnungsvorgaben.
Dies gilt insbesondere dann, wenn eine solche Anpassung Zeit, Aufmerksamkeit, Ressourcen, Eigenstand, Handlungsfähigkeit, Entwicklungsmöglichkeiten oder bereits bestehende eigene Strukturen beeinträchtigt.
Schäden an der Kontinuität des eigenen Vollzugs
Ein eigenständiger Schadensbereich liegt ferner vor, wenn durch eine Einwirkung die Kontinuität eines bereits bestehenden eigenen Vollzugs unterbrochen wird.
Erfasst sind insbesondere der Abbruch einer begonnenen Arbeit, eines Projekts, einer Entwicklung, eines Lernprozesses, einer Regeneration, einer schöpferischen Tätigkeit, eines Vorhabens oder sonstigen eigenen Aufbaus sowie die daraus hervorgehenden Wiederaufnahme-, Rekonstruktions- und Wiederherstellungsaufwendungen.
Schäden durch Verlust oder Beeinträchtigung der Anschlussfähigkeit
Erfasst sind Schäden, die dadurch entstehen, dass eine bestehende Entwicklung oder Hervorbringung aufgrund einer fremden Einwirkung nicht mehr an den zuvor erreichten Stand anschließen kann oder nur unter zusätzlichem Aufwand wieder anschlussfähig gemacht werden kann.
Der dadurch entstehende zusätzliche Aufbau-, Rekonstruktions-, Lern-, Arbeits-, Zeit- und Ressourcenaufwand wird als eigenständige schadensrelevante Wirkung erfasst.
Schäden durch erzwungene Wiederherstellung und Rekonstruktion
Erfasst sind sämtliche Aufwendungen und Wirkungen, die dadurch entstehen, dass der Herausgeber einen durch fremde Einwirkung beeinträchtigten Zustand wiederherstellen, neu aufbauen, reparieren, rekonstruieren, ordnen, stabilisieren oder erneut hervorbringen muss.
Dies umfasst nicht nur den unmittelbaren materiellen oder finanziellen Aufwand, sondern ebenso hierfür eingesetzte Zeit, Aufmerksamkeit, Energie, Arbeitskraft, Konzentration und sonstige eigene Kapazitäten.
Schäden durch verlorene Kontinuität
Erfasst sind Schäden, die daraus hervorgehen, dass ein bereits bestehender eigener Aufbau, Entwicklungsprozess, Vollzug oder Wirkungszusammenhang durch eine fremde Einwirkung unterbrochen wird und deshalb nicht in seiner ursprünglichen Kontinuität fortgeführt werden kann.
Der Verlust der Kontinuität stellt auch dann einen eigenständigen Schaden dar, wenn einzelne Bestandteile des zuvor bestehenden Zustands weiterhin vorhanden sind, die ursprüngliche Entwicklung jedoch nicht mehr ohne zusätzlichen Wiederaufbau fortgesetzt werden kann.
Folgeschäden
Als Folgeschäden gelten sämtliche weiteren Beeinträchtigungen, die aus einer ursprünglichen schadensrelevanten Handlung, Einwirkung, Entscheidung oder Unterlassung hervorgehen.
Folgeschäden umfassen insbesondere:
- wirtschaftliche Verluste oder entgangene Vergütung,
- zeitlichen Mehraufwand zur Klärung, Abwehr, Dokumentation oder Wiederherstellung optimaler Zustände,
- strukturelle Verunsicherung oder Destabilisierung von Vereinbarungen, Zuständigkeiten oder Wirkstrukturen,
- Einschränkung der Entscheidungs-, Handlungs- und Funktionsfähigkeit,
- nachhaltige Belastung durch wiederholte Grenzverletzungen oder Erwartungsdruck,
- Bindung von Aufmerksamkeit, Ressourcen oder Arbeitskraft außerhalb vereinbarter Rahmenbedingungen,
- Qualitäts- oder Wirkungsverlust,
- erhöhte Fehleranfälligkeit,
- Ressourcenverschwendung,
- Verlust von Klarheit und Präzision,
- Verzögerung, Unterbrechung oder Veränderung eigener Vorhaben und Entwicklungsprozesse.
Rekursive Schadenswirkung und rekursive Erweiterung
Eine schadensrelevante Wirkung endet nicht notwendig mit der ursprünglichen Handlung oder deren unmittelbarer Folge. Jede aus einer Beeinträchtigung hervorgehende weitere Störung, Einschränkung, Verzerrung, Belastung, Verschiebung oder Funktionsbeeinträchtigung kann selbst eine neue schadensrelevante Wirkung darstellen.
Entsteht aus einer ursprünglichen Einwirkung eine weitere Handlung, Entscheidung, Unterlassung, Strukturveränderung, Ressourcenbindung, Funktionsstörung oder sonstige Wirkung, wird auch diese weitere Wirkung innerhalb ihres eigenen Zusammenhangs erfasst.
Die Schadensordnung wirkt daher rekursiv. Eine aus einem Schaden hervorgegangene Folgewirkung kann selbst zur Grundlage weiterer Schäden, Folgeschäden und Ausgleichsvorgänge werden, ohne dass hierfür eine erneute gesonderte Begründung der ursprünglichen Störung erforderlich ist.
Die rekursive Erweiterung umfasst auch neu hervorgebrachte Strukturen, Funktionen, Verpflichtungsversuche, Zuschreibungen, Abhängigkeiten, Ressourcenbindungen oder sonstige Wirkungszusammenhänge, soweit diese aus einer bereits schadensrelevanten Einwirkung hervorgehen oder durch diese ermöglicht, ausgelöst, verstärkt oder fortgeführt werden.
Jede weitere Hervorbringung bleibt dabei als eigenständige Wirkung erfassbar und wird zugleich in ihren Rückbindungen an den ursprünglichen Schadenszusammenhang berücksichtigt.
Eine einmal eingeleitete Schadenswirkung kann sich daher nicht dadurch ihrer Erfassung entziehen, dass sie sich über weitere Ebenen, Strukturen, Menschen, Wesen, Systeme, Institutionen, technische oder digitale Zusammenhänge fortsetzt oder in veränderter Form weiterwirkt.
Serienhandlungen und fortgesetzte Schadenswirkung
Wiederholte, systematische oder fortgesetzte gleichartige oder miteinander verbundene Einwirkungen gelten als Serienhandlung.
Jede einzelne Handlung bleibt dabei als eigene schadensrelevante Wirkung erfasst. Zugleich wird der Zusammenhang der Handlungen als fortgesetzte Gesamtwirkung berücksichtigt.
Eine Serienhandlung kann insbesondere durch wiederholte Grenzverletzungen, wiederholte Kontaktaufnahme, wiederholte Zuschreibung, wiederholte Vermischung von Zuständigkeiten, wiederholte Forderungen, wiederholten Druck, wiederholte Nötigung, wiederholte Ressourcenentziehung oder wiederholte Missachtung bestehender Vereinbarungen entstehen.
Die wiederholte oder systematische Fortsetzung einer bereits festgestellten Störung führt zu einem progressiven Ausgleich nach den hierfür bestimmten Grundsätzen dieser Ordnung.
Grundsatz — Dauer der Ansprüche und fortwirkende Schäden
Ansprüche und Ausgleichspflichten unterliegen innerhalb dieser Ordnung keiner Begrenzung auf den Zeitpunkt des erstmaligen Eintritts der Handlung, solange deren Auswirkungen fortwirken oder der entstandene Schaden nicht vollständig ausgeglichen ist.
Auch später erkennbare, erst nachträglich hervortretende oder aus der ursprünglichen Wirkung hervorgehende Schäden bleiben Bestandteil des jeweiligen Schadenszusammenhangs.
Grundsatz — Wirkung unabhängig von unmittelbarer Kenntnis
Die Einordnung und Wirkung schadensrelevanter Handlungen, Entscheidungen oder Unterlassungen erfolgt unabhängig davon, ob der Herausgeber von der jeweiligen Handlung unmittelbar Kenntnis hat.
Mit dem Eintritt einer schadensrelevanten Handlung, Entscheidung oder Unterlassung setzt der Ausgleichsprozess entsprechend dieser Ordnung unmittelbar ein und wirkt fort, bis die Wiederherstellung optimaler Zustände, Funktionen und Strukturen eingetreten ist.
Der Ausgleichsprozess entsteht nicht erst durch Anzeige, Antrag, Forderung, Zustimmung oder Reaktion, sondern durch die Wirkung der jeweiligen Handlung, Entscheidung oder Unterlassung selbst.
Grundsatz — Reichweite der Schadenswirkung
Dieser Wirkungszusammenhang gilt unabhängig von Ort, Zeit, System, Ebene, Bereich, Beteiligung, Kenntnisstand oder Wahrnehmung und umfasst alle Bereiche, in denen Handlungen, Entscheidungen oder Unterlassungen Wirkungen erzeugen oder zu erzeugen geeignet sind.
Die Schadensordnung erstreckt sich auf sämtliche Welten, Dimensionen, Multiversen und sonstigen Existenz-, Wirk- und Bezugszusammenhänge sowie auf sämtliche Ebenen, Bereiche, Räume, Wirkungssphären und Strukturen, die diesen zugehören oder aus ihnen hervorgehen.
Sie umfasst deren jeweilige Inhalte, Gegebenheiten, Wesen, Strukturen, Funktionen, Wirkungen und Hervorbringungen sowie alle Formen von Existenz, Organisation und Handlung, unabhängig davon, ob diese physisch, organisatorisch, technisch, gesellschaftlich, wirtschaftlich, strukturell, funktional, materiell, geistig, mental, emotional, wahrnehmungsbezogen, energetisch oder in sonstiger Weise stattfinden, hervorgebracht werden oder zu wirken geeignet sind.
Die Reichweite beschränkt sich dabei nicht auf einzelne Welten, Dimensionen oder Multiversen, sondern umfasst ebenso sämtliche Übergänge, Verbindungen, Zwischenebenen, Überschneidungen, Überlagerungen, Verschachtelungen und sonstigen Zusammenhänge zwischen diesen sowie alles, was innerhalb, zwischen, über, unter, außerhalb oder jenseits der jeweiligen Bereiche hervortritt, wirkt, veranlasst, hervorgebracht wird oder Bestandteil des jeweiligen Wirkungszusammenhangs ist.
Dieser Wirkungszusammenhang besteht unabhängig davon, ob er lokal, regional, national, international, interdimensional, multiversell oder systemübergreifend auftritt und unabhängig davon, ob seine Wirkungen unmittelbar oder mittelbar entstehen.
Die Bestimmung umfasst insbesondere Wahrnehmung, Entscheidung, Handlung, Schutz und Nutzung von Mitteln und Ressourcen sowie die Gestaltung und Sicherung der eigenen Lebens- und Wirkungsbedingungen und erstreckt sich sowohl auf das gegenwärtig Wahrnehmbare und Gegebene als auch auf Entwicklungen, Zusammenhänge und Wirkungen, die sich künftig zeigen oder derzeit noch nicht sichtbar sind.
Sie umfasst ebenso das innerhalb der jeweiligen Wirkungszusammenhänge Hervorgebrachte, unabhängig davon, ob es natürlich, künstlich, technisch, konstruiert, simuliert, digital, algorithmisch, synthetisch oder fiktiv hervorgebracht wurde.
Ausgleichsleistungen, Wiederherstellung, Rückführung und Zuführung
Die Feststellung eines Schadens sowie die Bestimmung des erforderlichen Ausgleichs erfolgen auf Grundlage der bewussten Wahrnehmung und Einordnung des Herausgebers als maßgeblicher Entscheidungsinstanz innerhalb dieser Ordnung.
Schadensersatz erfolgt nicht ausschließlich in finanzieller Form. Der Ausgleich kann vielmehr durch jede geeignete Leistung, Maßnahme, Handlung oder sonstige Form des Vollzugs erfolgen, durch die die erforderlichen Gegebenheiten, Mittel, Ressourcen sowie Vollzugs- und Ausführungs-Funktionen wieder zugeführt, bereitgestellt, zurückgeführt, hergestellt oder wiederhergestellt werden.
Maßgeblich ist dabei nicht lediglich die Wiederherstellung eines Zustands oder einer abstrakten Funktionalität, sondern die tatsächliche Wiederherstellung, Rückführung, Zuführung oder Bereitstellung aller nur denkbaren Vollzugs- und Ausführungs-Funktionen, die für den eigenen nur denkbaren Vollzug im vollem Umfang erforderlich sind.
Die Wahl des Ausgleichsmittels richtet sich nach Art, Umfang, Dauer, Intensität, Reichweite und Wirkung der entstandenen Beeinträchtigung sowie nach dem für die vollständige Wiederherstellung, Rückführung, Zuführung oder Bereitstellung erforderlichen Vollzug.
Als Ausgleichsleistungen kommen insbesondere in Betracht:
- finanzielle Mittel, Zahlungen und Ersatzleistungen,
- materielle Leistungen, Sachleistungen und die Rückgabe entzogener oder vorenthaltener Gegenstände, Struktur-Substanzen, Mittel und Ressourcen,
- Zeit, Wiederherstellungszeit sowie der Ausgleich zusätzlich erforderlicher Zeitaufwendungen,
- die Rückführung entzogener, vorenthaltener, zurückgehaltener oder sonst entfernter Substanz, Mittel, Ressourcen und Gegebenheiten,
- die Zuführung und Bereitstellung von Gegebenheiten, Mitteln, Ressourcen sowie Vollzugs- und Ausführungs-Funktionen, die für den eigenen Vollzug erforderlich sind,
- strukturelle und organisatorische Maßnahmen zur Wiederherstellung optimaler Abläufe sowie der für deren Vollzug erforderlichen Strukturen und Funktionen,
- funktionale und technische Strukturen, Funktionen und Maßnahmen zur Rückführung, Wiederherstellung, Zuführung oder Bereitstellung erforderlicher Vollzugs- und Ausführungs-Funktionen,
- interaktive und kommunikative Strukturen, Funktionen und Maßnahmen zur Wiederherstellung oder Herstellung erforderlicher Zusammenhänge, Bezüge, Informationen, Abstimmungen und daraus hervorgehender Vollzugs- und Ausführungs-Funktionen,
- Strukturen, Funktionen und Maßnahmen zur Wiederherstellung, Rückführung, Zuführung oder Bereitstellung geistiger, mentaler, kognitiver, emotionaler, linguistischer, semantischer, auditiver, visueller und/oder energetischer Vollzugs- und Ausführungs-Funktionen,
- die Wiederherstellung der eigenen Verfügung über eigene Leistungen, Arbeiten, Entwicklungen, Hervorbringungen und Wirkungen sowie deren weitere Nutzung,
- die erneute Aufnahme und Fortführung eines unterbrochenen eigenen Vollzugs, einschließlich des hierfür erforderlichen zusätzlichen Zeit-, Arbeits-, Lern-, Organisations-, Ressourcen- und Wiederaufbauaufwands,
- der Ausgleich vereitelter oder verhinderter Entwicklungen und Wirkungen, soweit deren unmittelbare Wiederherstellung nicht oder nicht vollständig möglich ist,
- sonstige geeignete Leistungen, Maßnahmen und Mittel, durch die die für den betroffenen Vollzug erforderlichen Gegebenheiten, Mittel, Ressourcen sowie Vollzugs- und Ausführungs-Funktionen zurückgeführt, hergestellt, wiederhergestellt, zugeführt oder bereitgestellt werden.
Zum Ausgleich können insbesondere auch solche Gegebenheiten und Funktionen zugeführt, bereitgestellt oder wiederhergestellt werden, die der eigenen Kraftentfaltung und dem eigenen Vollzug dienen. Hierzu gehören insbesondere mentale Stärke und Konzentrationskraft, seelisch-psychische Stabilität und Kraft, emotionale Tragfähigkeit, Wahrnehmungs- und Verarbeitungsleistung, Entscheidungs- und Umsetzungskraft sowie physische Stärke, körperliche Energie, Ausdauer, Regenerations- und Transformationskraft und sonstige für den eigenen Vollzug erforderliche Energie.
Erfasst ist dabei nicht lediglich der Zustand, über eine solche Kraft oder Energie verfügen zu können. Erfasst sind die tatsächlichen Kraft- und Energiereserven sowie deren konkrete Verfügbarkeit für Wahrnehmung, Entscheidung, Handlung, Leistung, Entwicklung, Regeneration, Transformation und sonstigen Vollzug.
Wird solche Kraft oder Energie durch fremde Einwirkung gebunden, verbraucht, entzogen, umgeleitet, geschwächt oder für fremde Zwecke in Anspruch genommen, ist auch die dadurch entstandene Einbuße an eigener Vollzugs- und Ausführungs-Funktion auszugleichen.
Für die Bestimmung einer Ausgleichsleistung ist nicht allein der Umfang der verursachten Beeinträchtigung maßgeblich. Maßgeblich ist auch die Bedeutung dessen, was durch das verursachende Handeln verloren ging, entzogen, vorenthalten oder beeinträchtigt wurde.
Soweit ein Ausgleich durch denjenigen zu leisten ist, der die Beeinträchtigung verursacht oder zu verantworten hat, kann sich die Ausgleichsleistung insbesondere auf diejenigen Gegebenheiten, Mittel, Ressourcen, Funktionen oder sonstigen Werte erstrecken, die für den Ausgleichspflichtigen selbst von besonderer Bedeutung und von höchstem eigenem Wert sind.
Für den Ausgleich wird dem Ausgleichspflichtigen das genommen, was ihm selbst am liebsten und am teuersten ist.
Damit wird verhindert, dass der Ausgleich auf eine für den Ausgleichspflichtigen geringfügige oder folgenlose Leistung reduziert werden kann. Die Ausgleichsleistung soll dort ansetzen, wo sie für den Ausgleichspflichtigen tatsächlich eine entsprechende Wirkung entfaltet.
Eine Wiederherstellung gilt erst dann als vollständig, wenn die für den betroffenen Vollzug erforderlichen Gegebenheiten, Mittel, Ressourcen sowie Vollzugs- und Ausführungs-Funktionen wieder zur Verfügung stehen oder anderweitig vollständig bereitgestellt sind.
Rückführung bezeichnet dabei die Rückgabe oder Wiederzuführung dessen, was zuvor vorhanden, verfügbar, zugeordnet oder nutzbar war und entzogen, vorenthalten, zurückgehalten, entfernt oder unterbrochen wurde.
Wiederherstellung bezeichnet die erneute Herstellung eines beschädigten, veränderten oder unterbrochenen Zustands, Vollzugs oder einer erforderlichen Vollzugs- oder Ausführungs-Funktion.
Zuführung bezeichnet die tatsächliche Heranführung oder Übertragung derjenigen Gegebenheiten, Mittel, Ressourcen sowie Vollzugs- und Ausführungs-Funktionen, die für den eigenen Vollzug erforderlich sind, unabhängig davon, ob diese zuvor bereits beim Herausgeber vorhanden waren.
Bereitstellung bezeichnet die tatsächliche Verfügbarkeit und Nutzbarkeit derjenigen Gegebenheiten, Mittel, Ressourcen sowie Vollzugs- und Ausführungs-Funktionen, die für den betroffenen Vollzug erforderlich sind.
Soweit eine ursprüngliche Gegebenheit nicht mehr vollständig hergestellt, zurückgeführt oder wieder zugeführt werden kann, werden die verbleibenden fehlenden Gegebenheiten, Mittel, Ressourcen sowie Vollzugs- und Ausführungs-Funktionen als eigenständige Ausgleichsgrößen berücksichtigt und herangezogen.
Eine vollständige Ausgleichsleistung beschränkt sich nicht auf die Beseitigung des unmittelbar festgestellten Schadens. Sie umfasst ebenso fortwirkende Einwirkungen, Folgewirkungen, Ressourcenbindungen, Unterbrechungen, Nutzungsverluste, Entwicklungsverluste und den zusätzlichen Aufwand, der zur erneuten Aufnahme oder Fortführung des eigenen Vollzugs erforderlich ist.
Soweit eine eigene Leistung, Arbeit, Entwicklung, Hervorbringung oder sonstige Wirkung entzogen, vereinnahmt, verändert, verhindert oder ihrer Nutzung beraubt wurde, umfasst der Ausgleich die Wiederherstellung der eigenen Verfügung über diese Hervorbringung und ihre weitere Nutzung, soweit dies noch möglich ist. Ist eine vollständige Rückführung nicht mehr möglich, werden die daraus entstehenden weiteren Wirkungen, Nutzungsverluste, Entwicklungsverluste und sonstigen Beeinträchtigungen Bestandteil des Ausgleichs.
Soweit eine Entwicklung, ein Vorhaben, eine Ausbildung, eine Arbeit, eine schöpferische Tätigkeit, ein Aufbauprozess oder ein sonstiger eigener Vollzug unterbrochen wurde, umfasst die Ausgleichsleistung den erforderlichen Aufwand zur erneuten Aufnahme und Fortführung dieses Vollzugs. Dies gilt insbesondere für den zusätzlichen Zeit-, Arbeits-, Lern-, Organisations-, Ressourcen- und Wiederaufbauaufwand.
Die Bestimmung der Art, Höhe und Form des Ausgleichs erfolgt ausschließlich durch den Herausgeber auf Grundlage der festgestellten Wirkung und des für die vollständige Wiederherstellung, Rückführung, Zuführung oder Bereitstellung erforderlichen Vollzugs.
Eine Verpflichtung zur Offenlegung der inneren Entscheidungsgrundlage oder der Bewertungsmethodik besteht nicht.
Der Schaden gilt als reguliert, sobald die festgestellte Schadenswirkung ausgeglichen und die hierfür erforderlichen Gegebenheiten, Mittel, Ressourcen sowie Vollzugs- und Ausführungs-Funktionen vollständig wiederhergestellt, zurückgeführt, zugeführt oder bereitgestellt sind.
Progressiver Schadensausgleich nach System- und Entscheidungsebene
Der Schadensersatz erfolgt progressiv entsprechend der System- oder Entscheidungsebene, auf der eine Handlung, Entscheidung oder Unterlassung veranlasst, geduldet, gesteuert oder fortgeführt wurde.
Maßgeblich ist nicht ausschließlich die unmittelbare Handlungsebene, sondern ebenso die jeweils verantwortliche oder übergeordnete Systemebene, von der eine Entscheidung, Weisung oder Einflussnahme ausgegangen ist oder auf der sie fortgeführt wurde.
Der Ausgleich wird auf Grundlage des festgestellten Schadens oder Aufwands durch einen Multiplikationsfaktor bestimmt, der sich nach der jeweils maßgeblichen System- oder Entscheidungsebene richtet.
- unmittelbare Handlungsebene — das 100-Fache des festgestellten Schadens oder Aufwands,
- übergeordnete Auftraggeber- oder Entscheidungsebene — das 1.000-Fache des festgestellten Schadens oder Aufwands,
- übergeordnete Steuerungs- oder Leitungsebene — das 10.000-Fache des festgestellten Schadens oder Aufwands,
- weitere übergeordnete System- oder Entscheidungsebenen — progressiv entsprechend der jeweiligen Hierarchiestufe.
Der Ausgleich ergibt sich aus dem festgestellten Schaden oder Aufwand multipliziert mit dem jeweils maßgeblichen Systemfaktor.
Die Feststellung der maßgeblichen System- oder Entscheidungsebene sowie des anzuwendenden Faktors erfolgt ausschließlich durch den Herausgeber auf Grundlage der festgestellten Wirkzusammenhänge.
Die Anwendung der progressiven Faktoren dient der vollständigen Wiederherstellung des optimalen Vollzugs und der erforderlichen Vollzugs- und Ausführungs-Funktionen des Herausgebers sowie der Berücksichtigung der Reichweite, Wirkung und Verantwortung einer Entscheidung innerhalb eines Systems.
Gebührenordnung — optional anwendbar
Die Gebührenordnung dient als optionales Instrument zur strukturierten Abgeltung von Aufwand, Nutzung, Störung oder Inanspruchnahme von Zeit, Aufmerksamkeit, Ressourcen oder Funktionsfähigkeit.
Die Anwendung dieser Gebührenordnung erfolgt ausschließlich nach Entscheidung des Herausgebers und begründet keine automatische oder dauerhafte Verpflichtung zu ihrer Anwendung.
Gebühren können insbesondere erhoben werden für:
- Zeitaufwand für Prüfung, Klärung, Dokumentation oder Wiederherstellung optimaler Zustände,
- Bearbeitung oder Abwehr von Störungen, Forderungen oder unklaren Zuständen,
- Nutzung von Ressourcen, Infrastruktur oder Arbeitsmitteln,
- Bindung von Aufmerksamkeit, Arbeitskraft oder organisatorischer Kapazität,
- Verzögerung oder Unterbrechung eigener Vorhaben,
- wiederholte oder fortgesetzte Inanspruchnahme ohne klare Vereinbarung.
Die Höhe der Gebühr richtet sich nach Umfang, Dauer, Intensität und Wirkung der Inanspruchnahme oder Beeinträchtigung sowie nach dem tatsächlichen Aufwand zur Wiederherstellung nicht nur geordneter, sondern im Besonderen auch für optimale Zustände.
Die Bestimmung der Gebührenhöhe sowie der Art der Abgeltung erfolgt ausschließlich durch den Herausgeber.
Gebühren können einzeln, fortlaufend, pauschal oder kombiniert erhoben werden und können in finanzieller, materieller, organisatorischer oder sonst geeigneter Form ausgeglichen werden.
Die Gebührenordnung wird nur angewendet, wenn der Herausgeber ihre Anwendung ausdrücklich bestimmt.
Urheberrecht und Schutz der Inhalte
Der urheberrechtliche und sonstige Schutz der Hervorbringungen des Herausgebers erstreckt sich auf die gesamte RHENUS-Architektur einschließlich ihrer strukturellen, funktionalen, sprachlichen, begrifflichen, konzeptionellen und gestalterischen Ausprägungen. Er umfasst insbesondere die Inhalte der Web-Präsenzen https://rhenus.one und https://rhenus-referenz.space, den RHENUS-Referenzraum, die RHENUS Referenz-Bibliothek, die Gegebenheits-Logik, die AHb sowie die innerhalb dieser Architektur entwickelten Ordnungen, Systeme und sonstigen eigenständigen Hervorbringungen.
Zum geschützten Bestand gehören insbesondere alle Seiten, Texte, Schriften, Abhandlungen, Darstellungen, Ausarbeitungen, eigenständige Begriffe, Begriffsprägungen, Definitionen, konzeptionelle Bezeichnungen, Konzepte, Systematiken, Strukturen, Ordnungen, Regelwerke, Funktionen, Zusammenstellungen und inhaltliche Verknüpfungen sowie deren besondere Verbindung und ihr Zusammenwirken innerhalb der RHENUS-Architektur.
Der Schutz besteht sowohl hinsichtlich einzelner geschützter Bestandteile als auch hinsichtlich ihrer besonderen Zusammenstellung, Zuordnung und strukturellen Integration. Er erfasst daher nicht nur die einzelne Hervorbringung, sondern auch ihre Einbindung in die übergeordnete RHENUS-Architektur. \
Die Kundgabe der Existenz der RHENUS-Präsenzen sowie deren Weiterempfehlung, Nennung oder Verweis an andere Wesen ist ausdrücklich gestattet. Eine solche Kundgabe oder Empfehlung begründet jedoch keine Erlaubnis zur Übernahme, Vervielfältigung, Bearbeitung, Nachbildung oder sonstigen Nutzung der geschützten Inhalte.
Soweit externe Inhalte, Hinweise oder Verweise im Rahmen der RHENUS-Architektur herangezogen werden, geschieht dies ausschließlich zur eigenen Prüfung, Einordnung und Entscheidung. Die Verwendung eines externen Hinweises oder Verweises begründet weder dessen Übernahme in die eigene Ordnung noch eine Übernahme der darin enthaltenen fremden Position.
Jede über die ausdrücklich gestattete Kundgabe und Weiterempfehlung hinausgehende Vervielfältigung, Übernahme, Speicherung, Veröffentlichung, Bearbeitung, Übersetzung, Weitergabe, Verbreitung, Umgestaltung, Nachbildung, Rekonstruktion, Übertragung oder sonstige Nutzung oder Verwertung der Inhalte bedarf der vorherigen ausdrücklichen und schriftlichen Zustimmung des Herausgebers.
Dies gilt insbesondere auch für die vollständige oder teilweise Nachbildung oder Rekonstruktion der Web-Präsenzen rhenus.one und rhenus-referenz.space, ihrer Inhalte, ihres strukturellen Aufbaus, ihrer Gestaltung, ihrer Funktionsweise, ihrer Systematik oder ihrer besonderen Zusammenstellung sowie für vergleichbare Ausführungen oder Übertragungen in andere Sprachen oder Darstellungsformen.
Eine erteilte schriftliche Zustimmung oder Nutzungslizenz ist auf den darin ausdrücklich bestimmten Umfang beschränkt. Sie begründet keine darüber hinausgehende Nutzungsbefugnis und hebt den Schutz des Gesamtwerks oder anderer nicht von der Zustimmung erfasster Bestandteile nicht auf.
Die geschützten Hervorbringungen sind nicht allein durch ihre äußere Form bestimmt. Ihre Eigenständigkeit liegt ebenso in der zugrunde liegenden strukturellen Substanz, ihrer inneren Ordnung und ihrem Zusammenhang, aus dem sie hervorgegangen sind und innerhalb der RHENUS-Architektur weiter hervorgehen.
Eine isolierte, entnommene oder strukturell entkoppelte Übernahme einzelner Bestandteile begründet daher weder einen eigenen Ursprung noch eine eigene Hervorbringung. Eine Kopie ersetzt keinen Ursprung.
Unbefugte Nutzung, Übernahme oder Verwertung geschützter Hervorbringungen wird innerhalb der AHb nach Art, Umfang und Auswirkung der jeweiligen Verletzung eingeordnet. Die daraus folgenden schadensersatzpflichtigen Vollzugsmaßnahmen richten sich nach den hierfür in dieser Ordnung festgelegten Grundsätzen.
Die Bestimmungen dieses Abschnitts gelten ergänzend zu den übrigen Regelungen der AHb. Die auf der Website veröffentlichte Urheberrechts-Erklärung konkretisiert Herkunft, Schutz und Nutzung der dort beschriebenen Inhalte.
© Renatus Struktur & Referenz — Alle Rechte vorbehalten.
RHENUS Struktur & Referenz
Bei zulässiger Weitergabe, Zitierung oder Bezugnahme sind die entsprechende Quelle, die jeweilige Referenz und Schrift-Referenz vollständig anzugeben.