© RHENUS · Struktur & Referenz
Renatus-Rhenus von Felshaken
Eine Südstaaten-Großmutter vor Gericht
In einem kleinen Ort im Süden der Vereinigten Staaten wird in einem Prozess eine ältere, großmütterlich wirkende Frau als erste Zeugin aufgerufen.
Der Staatsanwalt tritt an den Zeugenstand und fragt sie:
„Mrs. Jones, kennen Sie mich?“
Die Frau sieht ihn an.
„Aber natürlich kenne ich Sie, Mr. Williams. Ich kenne Sie, seit Sie ein kleiner Junge waren. Und offen gesagt sind Sie für mich eine große Enttäuschung. Sie lügen, Sie betrügen Ihre Frau, Sie manipulieren Menschen und reden hinter deren Rücken über sie. Sie halten sich für einen großen Mann, obwohl Sie nicht einmal genug Verstand besitzen, um zu erkennen, dass Sie niemals mehr als ein kleiner Bürokrat sein werden.
Ja, ich kenne Sie.“
Der Anwalt ist sprachlos.
Er weiß offenbar nicht, wie er darauf reagieren soll. Schließlich deutet er quer durch den Gerichtssaal auf den Anwalt der Verteidigung und fragt:
„Mrs. Jones, kennen Sie den Verteidiger?“
Die Frau blickt zu ihm hinüber.
„Aber natürlich kenne ich ihn. Ich kenne Mr. Bradley ebenfalls, seit er ein kleiner Junge war. Ich habe sogar auf ihn aufgepasst, als er noch ein Kind war.
Auch er ist für mich eine große Enttäuschung. Er ist faul, voreingenommen und hat ein Alkoholproblem. Er ist nicht in der Lage, eine normale Beziehung zu führen, und seine Anwaltskanzlei gehört zu den schlechtesten im ganzen Bundesstaat.
Ja, ich kenne ihn.“
Der Verteidiger ist wie erstarrt.
Der Richter lässt schließlich beide Anwälte zu sich an den Richtertisch kommen.
Dann beugt er sich zu ihnen und sagt in sehr ruhigem Ton:
„Wenn einer von Ihnen beiden diese Frau jetzt fragt, ob sie mich kennt, schicke ich Sie beide auf den elektrischen Stuhl.“
Rhenus
RHENUS ist die Bezeichnung, unter der dieser Bezugsraum und seine digitale Darstellung geführt werden. Aus autonomer Selbstbestimmung trägt RHENUS den Namen Renatus-Rhenus von Felshaken.
RHENUS stellt den Zugang zu einem erweiterten Bezugsraum bereit. Innerhalb dieses Bezugsraums treten bestehende Bezugsordnungen, Strukturreferenzen und ihre Wirkzusammenhänge in einem größeren Zusammenhang hervor.
Ist die Wahrnehmung auf einen begrenzten Bezugsraum beschränkt, wird auch das, was wahrgenommen, verarbeitet und eingeordnet werden kann, durch diesen Raum begrenzt.
Erfahrungen, Bewertungen, Übernahmen, Zuordnungen und bestehende Strukturen werden dadurch innerhalb desselben Bezugsraums miteinander verbunden. So kann eine Verdichtung entstehen, in der einzelne Bestandteile nicht mehr voneinander unterschieden werden können.
Die Erweiterung des Bezugsraums schafft zunächst den Raum, in dem diese Verdichtung wieder zugänglich werden kann. Was zuvor miteinander verbunden und dadurch schwer unterscheidbar war, kann wieder auseinandergelegt, unterschieden und in seinen Zusammenhängen betrachtet werden.
Erst wenn die Verdichtung wieder Raum bekommt, kann sichtbar werden, was in ihr enthalten ist, was zur eigenen Gegebenheit gehört und was lediglich mit ihr eingeschlossen wurde und selektiert gehört.
Dadurch rücken Zusammenhänge in den Fokus, die innerhalb des bisher enger gefassten Bezugsraums getrennt, verdeckt oder nur ausschnitthaft hervortreten konnten. Zugleich wird sichtbar, dass die Begrenzung eines Bezugsraums nicht nur den Umfang des Erfassbaren bestimmt, sondern auch die Beweglichkeit, Neuordnung und Umstrukturierung dessen einschränkt, was innerhalb dieses Raums bereits enthalten ist.
Die nachfolgenden Bereiche beschreiben zunächst Aufbau, Ordnung und Vollzug dieses Bezugsraums, wie mit ihm in Kontakt getreten werden kann und was aus seiner Erweiterung für den Vollzug, die Umsetzung hervorgeht.
Rhenus - Struktur & Referenz
RHENUS - Struktur & Referenz beschreibt eine rekursive Architektur, in der jede hervorgebrachte Gegebenheit zur Grundlage weiterer Hervorbringungen werden kann.
Sie verbindet Eigenstand, Bezug und Rückanbindung zu einer fortlaufenden Trägerstruktur. Dadurch bleiben Entwicklungen nicht auf einzelne Ergebnisse beschränkt, sondern führen sich über ihre eigenen Hervorbringungen hinweg weiter.
Aus dieser rekursiven Architektur entsteht ein Kontext-Fundament, das Orientierung, Klärung und strukturelle Weiterentwicklung setzt. Neue Gegebenheiten treten nicht zufällig hervor, sondern entstehen aus der fortlaufenden Integration bestehender Zusammenhänge.
Der Referenzraum bildet den Wirk- und Vertiefungsraum dieser Architektur. Dort werden ihre Zusammenhänge erschlossen, nachvollziehbar gemacht und praktisch weitergeführt.
AHb – Allgemeine Handelsbedingungen
Die Allgemeinen Handelsbedingungen (AHb) bilden die organisatorische Ordnung der Wirk-Architektur der RHENUS · Struktur & Referenz.
Sie bilden zugleich die grundlegende Ordnung für Renatus-Rhenus von Felshaken, seinen Eigenstand, sein Wesen, sein Handeln, seine Wirkung und die daraus hervorgehenden Verhältnisse.
Auch die zugehörige und untergeordnete Obligation „René Piton“ sowie all ihre möglichen damit verbundenen, daraus hervorgehenden, verwendeten oder anderweitig auftretenden Varianten und Bezeichnungen unterliegen Renatus-Rhenus von Felshaken und der übergeordneten Ordnung der AHb.
Die AHb unterscheiden sich grundlegend von klassischen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Während klassische AGB ihre Ordnung überwiegend aus dem Linear-Verhältnis von Vertrag, Leistung und Gegenleistung bestimmen, beginnt die Ordnung der AHb bereits vor einem möglichen Vertrag und gilt unabhängig davon sowohl für geschäftliche als auch für private, persönliche und sonstige Verhältnisse. Sie regelt zunächst die Voraussetzungen von Zuwendung, Zugang, Freischaltung und Weiterführung und bestimmt darüber hinaus die Ordnung der daraus hervorgehenden Verhältnisse.
Der RHENUS-Referenzraum bildet innerhalb dieser umfassenden Ordnung einen besonderen Wirk-, Vertiefungs- und Anwendungsraum. Die dort geregelten Zugänge, Anbindungen, Freischaltungen und Kontaktaufnahmen regeln jegliche Interaktion mit Renatus-Rhenus von Felshaken, unabhängig davon, ob diese sozial, privat oder öffentlich erfolgt.
Zu den AHbUrheber - Ursprung der Inhalte
Die Inhalte, Strukturen und Darstellungen dieser Präsenz entstehen aus eigener geistiger Arbeit, eigener Ordnung und eigener struktureller Entwicklung durch Renatus-Rhenus von Felshaken.
Dies umfasst insbesondere die konzeptionelle und darstellende Architektur von RHENUS Struktur & Referenz (https://rhenus.one), den RHENUS-Referenzraum (https://rhenus-referenz.space), die Allgemeinen Handelsbedingungen (AHb), die Referenz-Bibliothek sowie die damit verbundenen Texte, Formulierungen, Begriffe, Ordnungen, Systeme und strukturellen Zusammenhänge.
Die einzelnen Inhalte stehen dabei nicht für sich allein. Sie sind Bestandteil einer eigenständig entwickelten Gesamtstruktur und erhalten ihren jeweiligen Sinn und ihre Funktion innerhalb dieses Zusammenhangs.
Die Inhalte sind daher nicht als frei verfügbare Vorlagen, Bausteine oder Nutzungssysteme vorgesehen. Eine Übernahme, Weiterverwendung oder Übertragung in andere Zusammenhänge bedarf einer entsprechend schriftlichen Berechtigung durch Renatus-Rhenus von Felshaken.
Die maßgeblichen Bestimmungen zur Nutzung und zum Umgang mit den Inhalten sind in der Urheber-Bestimmung und der AHb näher gefasst.
Zur Urheber-BestimmungRHENUS-Referenzraum
Der RHENUS-Referenzraum ist der praktische Klärungs-, Vertiefungs- und Erweiterungsraum der RHENUS Struktur & Referenz.
Dort werden Gegebenheiten, Beziehungen, Hervorbringungsbedingungen und ihre bestehenden Manifestierungen strukturell erschlossen, nachvollziehbar gemacht und rekursiv weitergeführt.
Die vollständige Herleitung, Bibliothek und Anwendung befinden sich im Referenzraum.
Zum ReferenzraumAusgangspunkt und weiteres Hervorbringen
Ich handle aus eigener Gegebenheit.
Meine Ordnung entsteht aus dem, was ist, und aus dem, was ich daraus hervorbringe.
Ich erkenne die Strukturen, in denen sich Wirklichkeit zeigt. Ich durchdringe ihre Begriffe, ihre Voraussetzungen und ihre Wirkmechanik und bewege mich durch ihre unterschiedlichen Ebenen.
Ist Vertrauen wirklich die Grundlage von Verlässlichkeit und Zusammenarbeit?
Vertrauen wird zugesichert – aber worauf ist Verlass?
Vertrauen ist eine vertraute Bezeichnung. Strukturell sagt sie zunächst wenig darüber aus, worauf tatsächlich Verlass ist.
Menschen sprechen von Vertrauen, wenn sie sich aufeinander verlassen, miteinander handeln oder eine gemeinsame Grundlage annehmen möchten. Doch mit der Bezeichnung allein ist noch nicht geklärt, was dieses Vertrauen trägt, worauf es sich bezieht und ob das, worauf vertraut wird, im tatsächlichen Vollzug überhaupt Bestand hat.
Genau hier entsteht eine häufig übersehene Diskrepanz:
Vertrauen kann bezeichnet und zugesichert werden, ohne dass Verlässlichkeit tatsächlich hervorgebracht ist.
Eine Vereinbarung kann getroffen werden und dennoch nicht eingehalten werden und somit auch nicht tragen. Zuständigkeiten können benannt sein und im entscheidenden Moment verschwimmen. Eine gemeinsame Absicht kann bestehen und trotzdem zu keinem tragfähigen gemeinsamen Vollzug führen.
Dann wird Vertrauen leicht zu einer Floskel, die eine strukturelle Unklarheit überdeckt.
Zur gesamten Abhandlung "Vertrauen-Grundlage-Verlässlichkeit"Wenn die Vermittlung nicht zum eigenen Vollzug wird
Es gibt viele Menschen, die austherapiert, ausbehandelt oder durch unzählige Konzepte, Methoden und Programme gegangen sind. Sie kennen die Begriffe, beherrschen die Modelle und haben gelernt, sie anderen zu vermitteln.
Und trotzdem hat sich an der grundlegenden Gegebenheit nichts Wesentliches verändert.
Vielleicht fehlt überhaupt kein weiteres Konzept. Vielleicht wurde die eigentliche Gegebenheit bisher nur nicht erreicht.